berufsverband-sexarbeit.de

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Willkommen bei der größten Vertretung für Sexarbeitende in Europa

26.05. | 16:00 | Eine Stunde – Ein Thema

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Das Gesetz für Gleichstellung, Respekt und Rechte in der Sexarbeit (SAG) ist der erste umfassende Gesetzentwurf in Deutschland, der direkt von Sexarbeitenden verfasst wurde. Online-Veranstaltung offen für alle Interessierten – let’s talk about it!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

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Wir brauchen deine Spende um weiter gegen ein Sexkaufverbot in Deutschland anzukämpfen.

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Ein Blick hinter die Kulissen: Sexarbeit in Deutschland

Ein Blick hinter die Kulissen: Sexarbeit in Deutschland

Redet mit statt über uns – zum Beispiel während der 7-tägigen Aktionswoche rund um den Internationalen Hurentag! In deutschlandweiten Veranstaltungen besteht die Chance, echte Einblicke in die Branche zu bekommen und die Menschen kennenzulernen, die darin arbeiten!

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Sexarbeit als Care-Arbeit

Sexarbeit als Care-Arbeit

Sexarbeit als Care-Arbeit
Unsere monatliche Online-Veranstaltungsreihe zu den gesellschaftlich und politisch am heißesten diskutierten Themen rund um Sexarbeit. Sexarbeiter*innen und Expert*innen aus relevanten Bereichen erklären, klären auf und diskutieren.Datum: Dienstag den 15.07.2025 Uhrzeit: 17:00 bis 18:00 Uhr Teilnahme: Offen für alle Interessierten! Wir laden insbesondere Mitarbeitende aus Verwaltung, Politik und Gesundheitswesen herzlich zur Teilnahme ein. Preis: Kostenlos Sprache: DeutschVeranstalter: Der Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen (BesD e. V.) ist die größte Sexarbeitenden-Organisation Europas und hat als Ziel die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, Beseitigung von Missständen und Entstigmatisierung.Aufzeichnung und Materialien: Werden im Nachhinein hochgeladen auf dem BesD-YouTube-Kanal. Dort finden sich auch die Aufzeichnungen der ehemaligen EINE STUNDE / EIN THEMA Beiträge.
27.11.25 | BesD Workshop | Gender & Identitäten

INHALT

Sex kann auf sehr viele unterschiedliche Weisen gelebt und praktiziert werden. Das ist so beim privaten, wie auch beim beruflichen bzw. bezahlten Sex. Für viele Menschen ist Sex, als die sozialen Wesen die wir nun einmal sind, vor allem ein Mittel zum Zweck um Intimität und Nähe erleben zu können. Um sich angenommen und jemandem verbunden zu fühlen. Was aber, wenn das im eigenen Privatleben, aus welchen Gründen auch immer, nicht geht? Das menschliche Bedürfnis nach Nähe und Körperlichkeit bleibt bestehen. Und die Dienstleistungen einer sexarbeitenden Person in Anspruch zu nehmen, kann eine Lösung sein, um dieses zu befriedigen. 

REFERENT*INNEN

Jay Stark, eine androgyn-feminine Person in einem schwarzen Kleid und Brille

Jay, Sexarbeiter*in

Jay fand vor über 5 Jahren aus Neugier den Weg in die Sexarbeit. Schnell erkannte sie, wie heilsam intime Begegnungen für ihre Gäste sein können. Inzwischen arbeitet sie explizit unterstützend: Als “Supportive Sexworker” eröffnet Jay Erlebnis- und Erfahrungsräume, in denen Menschen einfach sie selbst sein können. Abseits vom Leistungsdruck der Gesellschaft gemeinsam genießen, erkunden und erforschen, was Lust und Sexualität bedeuten – das ist für Jay längst zur Berufung geworden. Neben Aufklärungsarbeit auf ihrem YouTube Kanal ist sie deshalb in Ausbildung an der Akademie für Sexualtherapie und als S*EXPLORATIV COACH nach der Methode Kristina Marlen. So kann sie Menschen noch fundierter begleiten. 

Martin, Sexarbeitskunde

Zur Sexarbeit bin ich durch meine Ehefrau gekommen, die mir sagte: „Deine innere Unruhe und Unausgeglichenheit kann ich nicht abfangen. Geh doch mal zur Tantramassage!“ Und dann hat es mich wie ein Tsunami überrollt. Die Sache mit der Achtsamkeit. Wow! Dann von 0 auf 100: erstes Escort-Date waren dann direkt 20 Stunden. Ich habe nicht geahnt, welch Glück ich hatte, an H. geraten zu sein mit ihrem Hintergrund, dass sie gute Care-Arbeit leistet. Care war und ist für mich Seelenhygiene: Befreiung von Komplexen über Angstbefreiung bis hin zur Erlaubnis von Hedonismus. Mir geht es heute deutlich besser. Ganzheitlich. Bin bei mir selbst angekommen. Beruflich habe ich mit der Begleitung von Menschen in Ausnahmesituationen zu tun. Habe (hoffentlich) viel zu geben. Und ich sehe die Parallelen zu Sexarbeit, zwar für jeden Klienten voll und ganz da zu sein, ihn aber nicht (geistig) mit nach Hause zu nehmen.