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INHALT
Genauso wie seltener mit als über Sexarbeitende geredet wird, bleiben auch die in Anspruch Nehmenden von sexuellen Dienstleistungen oft unsichtbar – unsere Kunden. Das wollen wir, mit der eine Stunde ein Thema Veranstaltung im April, ändern. Zwei Kunden, sogenannte „Freier“, erzählen mit ihren unterschiedlichen Perspektiven, von ihrem Dasein als Kunden. Was für Sexarbeit sie in Anspruch nehmen, seit wann und weshalb, und sind außerdem offen dafür, eure Fragen an sie zu beantworten.REFERENT*INNEN
Die RübeDie Rübe ist 54 Jahre, verheiratet, Vater einer Tochter und beruflich in der IT tätig.
Er besucht seit ca. 16 Jahren hauptsächlich Wohnungsbordelle und Saunaclubs, bevorzuge die sog. Girlfriend-Experience und hat vor kurzem auch angefangen die Dienstleistungen von Escorts in Anspruch zu nehmen.
Seit er angefangen hat sexuelle Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, ist er in diversen Freierforen unterwegs. Im Einstieg hat er sich dort Tipps geholt, und war in der Vergangenheit auch bei einigen Forentreffen und kennt einige Mitglieder*innen auch näher.
Seiner Frau hat er vor ca. 15 Jahren von seinen Besuchen bei Sexarbeiter*innen erzählt, und sie waren auch schon zusammen bei einer Sexarbeiterin.
Gegen das Sexkaufverbot, das sog. Nordische Modell, setzt er sich ein, weil er nicht glaubt, dass Sexarbeiter*innen in die Illegalität zu treiben der richtige Weg ist, um Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung zu bekämpfen. Da Sexarbeitenden, durch eine Gesetzesänderung hin zum Sexkaufverbot, ihre geschützten Arbeitsplätze und ihre wenigen Rechte genommen werden würden.
Nachfragen/Kontakt
Emma Sophie Roe (Mitarbeiterin für die politische Arbeit im BesD)
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Telefon: +49 151 70648865Johanna Weber (politische Sprecherin des BesD)
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Alle Aufzeichnungen der ehemaligen EINE STUNDE / EIN THEMA Beiträge finden sich auf dem BesD-Youtube-Kanal.



