Frist für Anzeige von bestehenden Prostitutionsbetrieben läuft am 1. Oktober 2017 ab! Viele unserer Arbeitsplätze demnächst illegalisiert.

 

Viele Betreiber_innen von Bordellen, Barbetrieben, Saunaclubs, Dominastudios,  Terminwohnungen oder Massagesalons mit happy end-Angeboten haben ihrem Betrieb noch nicht angezeigt. Die Frist zur Anzeige läuft am 1. Oktober ab!

 

Auch Wohnungen, in denen zwei oder mehr Sexarbeitende zusammen arbeiten, Escortagenturen, Dominastudios und die meisten Terminwohnungen gelten jetzt als Prostitutionsgewerbe. Diese müssen bis zum 1. Oktober 2017 ihre Betriebsstätte anzeigen, sonst darf dort nicht weitergearbeitet werden oder es drohen dem Betreiber Bußgelder bis zu 10.000€.

 

Wird die Frist am 1. Oktober versäumt, muss ein neue Beantragung eingereicht werden. Dann darf erst wieder legal gearbeitet werden, wenn die Erlaubnis vorliegt - was lange dauern kann. Wenn ein Betrieb kontrolliert wird und keine Anzeige vorgenommen hat, müssen sich die Sexarbeiter_innen wahrscheinlich nach einem neuen Arbeitsplatz umsehen.

 

Außerdem dürfen in einem nach dem ProstSchG angemeldeten Bordell nur noch registrierte Sexarbeiter_innen arbeiten. Wer sich nicht registrieren kann oder möchte, muss zukünftig in den meisten Fällen auf einen illegalisierten Betrieb ausweichen und damit rechnen, den Arbeitsplatz bei einer behördlichen Schließung wechseln zu müssen.

 

Hier ist das Formular zur Anzeige eines Prostitutionsgewerbes: http://www.berlin.de/formularverzeichnis/ordnungsamt/stehendes-gewerbe/formverzform.608140.php

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Immer up to date sein: 

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