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Willkommen bei der größten Vertretung für Sexarbeitende in Europa

26.05. | 16:00 | Eine Stunde – Ein Thema

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Das Gesetz für Gleichstellung, Respekt und Rechte in der Sexarbeit (SAG) ist der erste umfassende Gesetzentwurf in Deutschland, der direkt von Sexarbeitenden verfasst wurde. Online-Veranstaltung offen für alle Interessierten – let’s talk about it!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

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Wir brauchen deine Spende um weiter gegen ein Sexkaufverbot in Deutschland anzukämpfen.

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Ein Blick hinter die Kulissen: Sexarbeit in Deutschland

Ein Blick hinter die Kulissen: Sexarbeit in Deutschland

Redet mit statt über uns – zum Beispiel während der 7-tägigen Aktionswoche rund um den Internationalen Hurentag! In deutschlandweiten Veranstaltungen besteht die Chance, echte Einblicke in die Branche zu bekommen und die Menschen kennenzulernen, die darin arbeiten!

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PRESSEMITTEILUNG: Berufsverband der Sexarbeiter_innen kritisiert Europapolitik

PRESSEMITTEILUNG: Berufsverband der Sexarbeiter_innen kritisiert Europapolitik

Berufsverband der Sexarbeiter_innen kritisiert EuropapolitikAuf seiner Mitgliederversammlung vom 7.-9. Februar 2014 in Göttingen befasste sich der Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen auch mit der aktuellen Europapolitik zur Sexarbeit. Der Ausschuss des Europäischen Parlaments für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter FEMM spricht sich unter anderem für die europaweite Einführung des sogenannten „Schwedischen Modells“ in der Prostitutionspolitik aus. Das Schwedische „Sexkaufverbot“ steht für die Kriminalisierung der Kunden von Sexarbeiter_innen.Der Berufsverband unterstützt das Internationale Komitee für die Rechte der Sexarbeiter_innen in Europa (ICRSE), das den FEMM-Ausschuss scharf kritisiert.„Der Ausschuss für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter des Europäischen Parlamentes folgt leider dem Trend, Ideologie höher zu gewichten als die Gesundheit und Sicherheit von Sexarbeiter_innen, und ignoriert dabei die Vielzahl und die Bandbreite der Erfahrungen von Sexarbeiter_innen und Sozialarbeiter_innen genauso wie die Empfehlungen internationaler Organisationen“, schreibt Luca Stevenson, Koordinator des ICRSE.In Deutschland haben sich bereits 34 Organisationen, darunter die Deutsche Aidshilfe und der Deutsche Frauenrat, dem offenen Brief des ICRSE angeschlossen. Die deutsche Übersetzung des Briefes: http://sexwork-deutschland.de/brief-an-das-eu-parlament-gegen-den-antrag-auf-freierbestrafung/Weitere Themen der Mitgliederversammlung des BesD waren neben internen Peer-to- Peer-Weiterbildungen die bundespolitischen Entwicklungen zur Regulierung der Sexarbeit in Deutschland. Drohende Maßnahmen zur „Prostitutionseindämmung“ sieht der Berufsverband mit Besorgnis.Der Verband wird voraussichtlich Ende September in Berlin eine große Fachtagung zum Thema Sexarbeit mitorganisieren. Die dortigen Infoveranstaltungen und Expertenvorträge werden auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich sein. Der Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen wurde im Oktober 2013 von aktiven und ehemaligen Sexarbeiter_innen gegründet. Hintergrundinformationen zum Thema Freierbestrafung finden sie hier: http://sexwork-deutschland.de/politik/forderungen/freierbestrafung/ ____________________________________________________________________ Kontakt: Presse                                               Allgemein Undine de Rivière                                         Johanna Weber         01520 – 485 09 09                                       0151 – 1751 9771 www.sexwork-deutschland.de Download als PDF