Unsere Forderungen

Abschaffung des Sondergesetzes ProstSchG

Für Sexarbeitende:

  • Beendigung der stigmatisierenden und ineffektiven Registrierungs- und Beratungspflicht für Sexarbeitende

Für Betreiber*innen:

  • Abschaffung von Übernachtungsverbot in Prostitutionsstätten
  • Änderung Baurecht: Prostitutionsstätten sollten grundsätzlich auch in Mischgebieten zulässig sein, Einzelfallprüfung in Wohngebieten und in Gemeinden unter 50.000 Einwohner*innen
  • Abschaffung der Sperrgebietsregelungen
  • Betriebe, die gleichberechtigt von Sexarbeitenden selbst geführt werden ohne, dass eine Person durch die Sexarbeit der anderen profitiert, sollten nicht als Prostitutionstätten gelten

Ausbau der Gesundheitsversorgung für Sexarbeiter*innen

Wir fordern deutschlandweit kostenlose Untersuchungen und Behandlungen in den Gesundheitsämtern sowie einer Sensibilisierung für die besonderen Anforderungen von Sexarbeitenden. Auch und insbesondere Sexarbeitende ohne Krankenversicherung benötigen anonyme und freiwillige Anlaufstellen.

Entwicklung eines Aus- und Fortbildungssystem für Sexarbeiter*innen

Wir fordern ein niedrigschwelliges Ausbildungs- und Fortbildungssystem für Sexarbeitende. Nicht als Berufsausbildung, sondern berufsbegleitend und freiwillig. Eine Idee wäre beispielsweise die Ausbildung von Sexarbeitenden für die Vermittlung von Sexualkundeunterricht an Schulen. Mögliche Themen: Konsens, Aufklärung über Loverboy-Masche, Verhütung, Spaß am Sex, Nein heißt Nein / Kommunikation, Pornos und Realität.

Ausbau der Umstiegsangebote für Sexarbeiter*innen

Wir  fordern die vermehrte finanzielle Unterstützung von anonymen und niedrigschwelligen Beratungsstellen für Sexarbeitende. Gerade für marginalisierte Kolleg*innen setzt ein Umstieg eine zum Teil intensive Betreuung voraus und ist oft sehr komplex.

Generell sind Umstiegsangebote schwierig zu verwirklichen, es gab dazu ein sehr umfangreiches, mehrjähriges Projekt des Familienministeriums –> Unterstützung des Ausstiegs aus der Prostitution.

Anerkennung von Sexarbeit als freier Beruf

Erklärung folgt

Zugang zur Künstler-Sozial-Kasse

Erklärung folgt

Aufnahme von Sexarbeit ins Allgemeine Gleichbehandlungs-Gesetz (AGG)

Erklärung folgt

Arbeitsvisum für Sexarbeitende

Erklärung folgt

Bleiberecht für Opfer von Menschenhandel

Erklärung folgt