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Willkommen bei der größten Vertretung für Sexarbeitende in Europa

26.05. | 16:00 | Eine Stunde – Ein Thema

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Das Gesetz für Gleichstellung, Respekt und Rechte in der Sexarbeit (SAG) ist der erste umfassende Gesetzentwurf in Deutschland, der direkt von Sexarbeitenden verfasst wurde. Online-Veranstaltung offen für alle Interessierten – let’s talk about it!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

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Wir brauchen deine Spende um weiter gegen ein Sexkaufverbot in Deutschland anzukämpfen.

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Ein Blick hinter die Kulissen: Sexarbeit in Deutschland

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Redet mit statt über uns – zum Beispiel während der 7-tägigen Aktionswoche rund um den Internationalen Hurentag! In deutschlandweiten Veranstaltungen besteht die Chance, echte Einblicke in die Branche zu bekommen und die Menschen kennenzulernen, die darin arbeiten!

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Pressemitteilung: Berufsverband fordert die Abschaffung des ProstSchG


Pressemitteilung: Berufsverband fordert die Abschaffung des ProstSchG


Pressemitteilung: Berufsverband fordert die Abschaffung des ProstSchG

Nach jahrelangen Diskussionen trat das Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) im Juli 2017 in Kraft. Es umfaßt Regelungen für Prostitutionsstätten und eine sehr umstrittene Registrierungspflicht für Sexarbeitende mit dem „Hurenausweis“.Die Evaluation dieses Gesetzes wird morgen, 25. Juni 2025, dem Bundestag vorgelegt. Sie ist größte jemals in Europa durchgeführte Untersuchung zum Thema Prostitution/Sexarbeit.Befragt wurden: 
  • 2.000 Sexarbeitende – davon ein großer Teil Migrant*innen und Unregistierte
  •   750 Behördenmitarbeitende
  •   300 Betreibende
  • 3400 Prostitutions-Kund*innen 
„Für uns als Sexarbeitsverband bedeuten die Ergebnisse der Evaluation mehr als nur eine Bewertung des ProstSchG,“ so die politischer Sprecherin, Johanna Weber. „Sie weisen den Weg zu besseren Reglungen und Rechten.“Laut Koalitionsvertrag soll eine Expert*innenkommission die Ergebnisse bearbeiten und Vorschläge zur Optimierung machen. Wir erwarten eine fachlich ausgewogene Besetzung am Beispiel des sehr konstruktiven runden Tisches Prostitution in Berlin. Wichtig ist, dass Betroffene beteiligt werden – sowohl Sexarbeitende als auch Betreibende.Unsere Forderungen bezogen auf das ProstSchG:Schon in der Entstehung haben wir das Gesetz als ungeeignet und sogar schädlich eingestuft. Viele Sexarbeitende melden sich nicht an, weil sie Angst vor einer Behördenregistrierung als Prostituierte haben, und ein hoher Anteil hat keine gültige Arbeitserlaubnis. All diesen sind die legalen und sicheren Arbeitsplätze verwehrt.Wir fordern die Abschaffung des ProstSchG:
  • Abschaffung der Registrierungspflicht für Sexarbeitende
  • Ersetzen der gesundheitlichen Beratungspflicht durch großflächigen Ausbau der anonymen und kostenlosen Beratungs- und Untersuchungsmöglichkeiten in den Gesundheitsämtern mit Spezialisierung auf Sexworker
  • Separates Gesetz zur Regulierung von Prostitutionsstätten
________________Sie haben Nachfragen?Ihre Ansprechpartnerin: Johanna Weber | Politische Sprecherin BesD e.V.Tel: +49(0)151 1751 9771E-Mail: