Berufsverband-Sexarbeit.de

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Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

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Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

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Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

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Aktionswoche 2026

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2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

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05. Oktober: Datenschutz-Pflichten — Worauf solltest Du als Sexarbeiter*in unbedingt achten?

05. Oktober: Datenschutz-Pflichten — Worauf solltest Du als Sexarbeiter*in unbedingt achten?

silbernes Schloss vor blauen 1en und 0en zum Thema Datenschutz
Datum: 05.10.2022 | Mitt­woch Uhr­zeit: 17:30 – 18:30 Uhr Für alle BesD-Work­shops gilt „Sex­wor­ker only“. Das heißt, eine Teil­nah­me ist nur für akti­ve oder ehe­ma­li­ge Sexarbeiter:innen mög­lich. (Ach­tung, Beson­der­heit bei die­sem Work­shop: Vor­tra­gen­der ist selbst kein Sex­wor­ker — mehr liest Du unten) Kos­ten: Die Teil­nah­me ist für BesD-Mit­glie­der kos­ten­los, Nicht-Mit­glie­der bit­ten wir um eine Spen­de von 20 € an den BesD e.V. Eine –> Mit­glied­schaft ist auch kos­ten­los mög­lich. Anmel­dung: An Sophie via Mail: oder per Tele­gram @SophieFrey Bit­te benüt­ze die Mail­adres­se, mit der Du beim BesD Mit­glied bist (oder gib Dei­ne Mit­glieds­num­mer an) und schreib uns, wel­chen Namen Du bei „Zoom“ ver­wen­den willst. Falls Du nicht BesD-Mit­glied bist, sen­de Sophie bit­te einen Screen­shot Dei­ner Spen­den­be­schei­ni­gung. 
Inhalt: Das Grund­wis­sen zum gesetz­lich kor­rek­ten Umgang mit Daten ist spe­zi­ell für selbst­stän­dig täti­ge Sex­ar­bei­ten­de immens wich­tig. Da die Daten in unse­rer Tätig­keit das Sexu­al­le­ben unse­rer Gäs­te betref­fen, kön­nen die Kon­se­quen­zen bei Ver­stö­ßen erstaun­lich hef­tig sein. Fol­gen­des Sze­na­rio klingt viel­leicht erst­mal schräg, aber es han­delt sich  um einen rea­len Fall: Durch den man­gel­haf­ten Umgang einer Sex­dienst­leis­te­rin mit den Daten eines Kun­den gera­ten die­se in die fal­schen Hän­de. In Fol­ge kommt es beim Kun­den zur Schei­dung. Da die Sex­ar­bei­te­rin die Daten ihres Kun­den nicht so geschützt hat, wie sie dazu als selbst­stän­di­ge Dienst­leis­te­rin ver­pflich­tet war, klagt sie der Betrof­fe­ne erfolg­reich und sie muss schließ­lich die Kos­ten sei­ner Schei­dung tra­gen. Neben Scha­den­er­satz­for­de­run­gen kann es auch zu Buß­gel­dern oder auch einer erzwun­ge­nen Ein­stel­lung der Tätig­keit durch die Auf­sichts­be­hör­de (inkl. Zwangs­ou­ting) kom­men. Was musst Du bei der Nut­zung von Smart­phones und Mes­sen­gern wie Whats­App beach­ten? Wie gehst Du mit Noti­zen zu Stamm­gäs­ten um? Wie steht es um die  Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Kund*innen auf Face­book und Co? Was ist das “Ver­zeich­nis der Ver­ar­bei­tungs­tä­tig­keit” und wann muss eigent­lich was wie gemel­det wer­den? Was tust Du im Fal­le eines Aus­kunfts­er­su­chens? Nut­ze die Gele­gen­heit und erfah­re was Du tun musst, um im Fall der Fäl­le unan­greif­bar zu sein: Die­ser Work­shop ver­mit­telt Dir spe­zi­ell auf die Tätig­keit in der Sex­ar­beit ange­pass­te Lösun­gen, Tipps und Sen­si­bi­li­sie­rung zum The­ma Daten­schutz. Auch für Fra­gen wird es genug Zeit geben! Lei­tung: Der Lei­ter die­ses Work­shops ist aus­nahms­wei­se nicht selbst als Sex­wor­ker tätig, hat aber viel beruf­li­che Erfah­rung mit Daten­schutz, auch im Bereich Sex­ar­beit. Olaf König ist dem BesD schon seit Grün­dungs­zei­ten als Unter­stüt­zer und inter­ner Daten­schutz­be­auf­trag­ter freund­schaft­lich ver­bun­den. Er berei­tet die­ses schwie­ri­ge The­ma gezielt für die Bedürf­nis­se von Sex­ar­bei­ten­den auf.