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INHALT
Aufbauend auf unserer eine Stunde ein Thema Veranstaltung im März, bei der es um gute Forschung zu Sexarbeit ging, werden wir uns im Mai kritisch mit dem Negativbeispiel „Männer in Deutschland, die für Sex zahlen“ von Melissa Farley auseinandersetzten. Hierzu haben wir ein Gründungs- und Vorstandsmitglied des Vereins Dona Carmen e.V. , Gerhard Walentowitz, eingeladen. Gerhard Walentowitz war an der Verfassung der Abfassung “Alternative Fakten, Kritischer Kommentar zu Melissa Farleys „Männer in Deutschland, die für Sex zahlen“” beteiligt und wird und uns das Ergebnis vorzustellen. Der Verein Dona Carmen e.V. arbeitet seit 1998 vor allem mit Prostitutionsmigrantinnen im Frankfurter Bahnhofsviertel. Er setzt sich mit Vorträgen und Publikationen für die sozialen und politischen Rechte von Prostituierten ein. Die Beratungsarbeit des Vereins in Frankfurt wird von ehemaligen und aktiven Sexarbeiter*innen durchgeführt. Wegen der Weigerung, institutionell mit der Polizei zusammenzuarbeiten, bekommt der Verein von der Stadt Frankfurt keine öffentlichen Zuschüsse und lebt seitdem ausschließlich von Spenden. Der Versuch der Frankfurter Finanzbehörden, Dona Carmen e.V. unter Vorwänden die Gemeinnützigkeit zu entziehen, scheiterte. Während der Corona-Pandemie war der Verein die Anlaufstelle für rund 200 Sexarbeiter*innen. Für ca. 100 Sexarbeiter*innen erstritt Dona Carmen z. T. gerichtlich die Auszahlung von ALG II an migrantische Sexarbeiter*innen.REFERENT*INNEN
Gerhard Walentowitz Gerhard Walentowitz befasst sich seit 25 Jahren mit Fragen der Prostitutionspolitik und engagiert sich seitdem für die Rechte von Sexarbeiter*innen. Er ist Gründungs- und Vorstandsmitglied von Dona Carmen e.V. und war an verschiedenen Projekten und Kampagnen, darunter die Organisation der bundesweiten “Frankfurter Prostitutionstage” in den Jahren 2012 — 2014 beteiligt. Außerdem war er an den Aktivitäten zur Einreichung der (leider gescheiterten) Verfassungsbeschwerde gegen das Prostituiertenschutzgesetz 2016; Ko-Autor verschiedener Zeitschriftenaufsätze zu Fragen der Prostitutions-Reglementierung in Deutschland. Darunter ein Aufsatz der sich kritisch mit Melissa Farley beschäftigte (“Sind Prostituierte traumatisiert?”, 2019). Zusammen mit anderen Kollegen*innen von Dona Carmen und dem BesD war er an der Abfassung der “Alternativen Fakten”, der Stellungnahme zu Farleys Freier-Studie, beteiligt.Nachfragen/Kontakt
Emma Sophie Roe (Mitarbeiterin für die politische Arbeit im BesD)
Mail:
Telefon: +49 151 70648865
Johanna Weber (politische Sprecherin des BesD)
Mail:
Telefon: +49 151 17519771
Alle Aufzeichnungen der ehemaligen EINE STUNDE / EIN THEMA Beiträge finden sich auf dem BesD-Youtube-Kanal.




