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INHALT
Als Lösung für Probleme in der Sexarbeit/Prostitution wird immer wieder über das „nordische Modell” oder Sexkaufverbot diskutiert. Selten faktenbasiert, und selten kommen Sexarbeiter*innen selber zu Wort. Viel wird über sie aber nicht mit ihnen geredet. In den Medien kursiert unzureichendes Zahlenmaterial, welches zu vorschnellen Schlüssen führen kann. Ebenso ist es mit Forschungsergebnissen. Diese sind oft veraltet oder aus dem Kontext gerissen.
REFERENT*INNEN
Johanna Weber
Politische Sprecherin des BesD e.V.
Als Sexarbeiterin hat Johanna Weber in fast zwei Jahrzehnten Erfahrungen in verschiedensten Sparten von Wohnungsbordell über Escort bis zum Dominastudio gesammelt. Sie spricht heute über:
— Veränderungen im Arbeitsalltag von Sexarbeitenden unter dem Sexkaufverbot (nordisches Modell)
— Was wird NEBEN der Freierbestrafung beim Sexkaufverbot noch verboten oder unmöglich gemacht
— Die Folgen eines Sexkaufverbots für Sexarbeitende in Zwangs- und Ausbeutungssituationen
— sinnvolle “Ausstiegsprojekte” (in der Fachwelt: Umstiegsbegleitung für Sexarbeitende)
Sonja Dolinsek
Historikerin, Gründerin der Website „menschenhandel heute“
Als promovierte Expertin zum Thema Sexarbeit und Prostitutionspolitik hat Sonja Dolinsek einen ausgezeichneteten Überblick über aktuelle wissenschaftliche und politische Bezüge zu Sexarbeit und Menschenhandel. Sie spricht heute über:
— Die vorhandenen Studien und Forschungen aus Ländern mit Sexkaufverbot oder ähnlichen Modellen
— Die Ergebnisse des Sexkaufverbots in Irland und Frankreich
— Den Menschenhandel in Schweden
— Die Beeinflussung eines Sexkaufverbots auf die die Situation von Opfern aus Menschenhandel zum Zwecke sexueller Ausbeutung
Nachfragen/Kontakt
Emma Sophie Roe (Mitarbeiterin für die politische Arbeit im BesD)
Mail:
Telefon: +49 151 70648865




