Berufsverband-Sexarbeit.de

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Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

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Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

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Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

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Aktionswoche 2026

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2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

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15.07.25 | EINE STUNDE EIN THEMA | Sexarbeit als Care-Arbeit

15.07.25 | EINE STUNDE EIN THEMA | Sexarbeit als Care-Arbeit

15.07.25 | EINE STUNDE EIN THEMA | Sexarbeit als Care-Arbeit
Unse­re monat­li­che Online-Ver­an­stal­tungs­rei­he zu den gesell­schaft­lich und poli­tisch am hei­ßes­ten dis­ku­tier­ten The­men rund um Sex­ar­beit. Sexarbeiter*innen und Expert*innen aus rele­van­ten Berei­chen erklä­ren, klä­ren auf und dis­ku­tie­ren. Datum: Diens­tag den 15.07.2025 Uhr­zeit: 17:00 bis 18:00 Uhr Teil­nah­me: Offen für alle Inter­es­sier­ten! Wir laden ins­be­son­de­re Mit­ar­bei­ten­de aus Ver­wal­tung, Poli­tik und Gesund­heits­we­sen herz­lich zur Teil­nah­me ein. Preis: Kos­ten­los Spra­che: Deutsch Ver­an­stal­ter: Der Berufs­ver­band ero­ti­sche und sexu­el­le Dienst­leis­tun­gen (BesD e. V.) ist die größ­te Sex­ar­bei­ten­den-Orga­ni­sa­ti­on Euro­pas und hat als Ziel die Ver­bes­se­rung der Arbeits­be­din­gun­gen, Besei­ti­gung von Miss­stän­den und Ent­stig­ma­ti­sie­rung. Auf­zeich­nung und Mate­ria­li­en: Wer­den im Nach­hin­ein hoch­ge­la­den auf dem BesD-You­Tube-Kanal. Dort fin­den sich auch die Auf­zeich­nun­gen der ehe­ma­li­gen EINE STUNDE / EIN THEMA Bei­trä­ge.
27.11.25 | BesD Work­shop | Gen­der & Iden­ti­tä­ten

INHALT

Sex kann auf sehr vie­le unter­schied­li­che Wei­sen gelebt und prak­ti­ziert wer­den. Das ist so beim pri­va­ten, wie auch beim beruf­li­chen bzw. bezahl­ten Sex. Für vie­le Men­schen ist Sex, als die sozia­len Wesen die wir nun ein­mal sind, vor allem ein Mit­tel zum Zweck um Inti­mi­tät und Nähe erle­ben zu kön­nen. Um sich ange­nom­men und jeman­dem ver­bun­den zu füh­len. Was aber, wenn das im eige­nen Pri­vat­le­ben, aus wel­chen Grün­den auch immer, nicht geht? Das mensch­li­che Bedürf­nis nach Nähe und Kör­per­lich­keit bleibt bestehen. Und die Dienst­leis­tun­gen einer sex­ar­bei­ten­den Per­son in Anspruch zu neh­men, kann eine Lösung sein, um die­ses zu befrie­di­gen.  

REFERENT*INNEN

Jay Stark, eine androgyn-feminine Person in einem schwarzen Kleid und Brille

Jay, Sexarbeiter*in

Jay fand vor über 5 Jah­ren aus Neu­gier den Weg in die Sex­ar­beit. Schnell erkann­te sie, wie heil­sam inti­me Begeg­nun­gen für ihre Gäs­te sein kön­nen. Inzwi­schen arbei­tet sie expli­zit unter­stüt­zend: Als “Sup­port­i­ve Sex­wor­ker” eröff­net Jay Erleb­nis- und Erfah­rungs­räu­me, in denen Men­schen ein­fach sie selbst sein kön­nen. Abseits vom Leis­tungs­druck der Gesell­schaft gemein­sam genie­ßen, erkun­den und erfor­schen, was Lust und Sexua­li­tät bedeu­ten – das ist für Jay längst zur Beru­fung gewor­den. Neben Auf­klä­rungs­ar­beit auf ihrem You­Tube Kanal ist sie des­halb in Aus­bil­dung an der Aka­de­mie für Sexu­al­the­ra­pie und als S*EXPLORATIV COACH nach der Metho­de Kris­ti­na Mar­len. So kann sie Men­schen noch fun­dier­ter beglei­ten.  

Martin, Sexarbeitskunde

Zur Sex­ar­beit bin ich durch mei­ne Ehe­frau gekom­men, die mir sag­te: „Dei­ne inne­re Unru­he und Unaus­ge­gli­chen­heit kann ich nicht abfan­gen. Geh doch mal zur Tan­tra­mas­sa­ge!“ Und dann hat es mich wie ein Tsu­na­mi über­rollt. Die Sache mit der Acht­sam­keit. Wow! Dann von 0 auf 100: ers­tes Escort-Date waren dann direkt 20 Stun­den. Ich habe nicht geahnt, welch Glück ich hat­te, an H. gera­ten zu sein mit ihrem Hin­ter­grund, dass sie gute Care-Arbeit leis­tet. Care war und ist für mich See­len­hy­gie­ne: Befrei­ung von Kom­ple­xen über Angst­be­frei­ung bis hin zur Erlaub­nis von Hedo­nis­mus. Mir geht es heu­te deut­lich bes­ser. Ganz­heit­lich. Bin bei mir selbst ange­kom­men. Beruf­lich habe ich mit der Beglei­tung von Men­schen in Aus­nah­me­si­tua­tio­nen zu tun. Habe (hof­fent­lich) viel zu geben. Und ich sehe die Par­al­le­len zu Sex­ar­beit, zwar für jeden Kli­en­ten voll und ganz da zu sein, ihn aber nicht (geis­tig) mit nach Hau­se zu neh­men.