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2. Juni: Hurentag

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

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Aktionswoche 2026

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Nachrichten aus Hongkong

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Die­ser Text wur­de von unse­rem Mit­glied Maria van Daar­ten ent­deckt und über­setzt. Von Zi Teng *Sex workers con­cern group* aus Hon­kong 17 Decem­ber 2017 »Zum 15ten inter­na­tio­na­len Tag gegen Gewalt an Sexarbeiter*innen kön­nen wir eig­ne Resul­ta­te ver­öf­fent­li­chen, weil vie­le Sexarbeiter*innen den Mut hat­ten, Miss­stän­de auf­zu­zei­gen und sich für ihr Rech­te zu erhe­ben. Zum Bei­spiel wur­de ein Mann der eine Sexarbeiter*in mit Nackt­fo­tos erpresst hat, für 10 Mona­te ins Gefäng­nis gesteckt. – Ein ande­rer Mann, der eine Sexarbeiter*in ver­ge­wal­tigt und aus­ge­raubt hat, bekam eine Gefäng­nis­stra­fe von 11 Jah­ren. Das zeigt nicht nur, dass Gerich­te Sexarbeiter_innen beschüt­zen wol­len, son­dern auch, dass Sexarbeiter*innen nicht schwach und macht­los sind. Sie müs­sen sich nur trau­en, eine Straf­tat anzu­zei­gen. Dann wer­den nicht nur die Ver­bre­cher bestraft, son­dern sie stär­ken gleich­zei­tig ihre Rech­te! Die Ein­stel­lung der Poli­zei Sex­ar­bei­tern gegen­über spielt dabei eine gro­ße Rol­le, wenn wir wol­len, dass Ver­bre­cher vor Gericht kom­men und bestraft wer­den. Wenn sie Sexarbeiter*innen gleich­gül­tig gegen­über­ste­hen oder sie als min­der­wer­tig betrach­ten, kommt es vor, dass sie die Ver­bre­cher lau­fen las­sen, oder sie legen den Sexarbeiter*innen sogar nahe, ihre Anzei­ge zurück­zu­zie­hen. Das wie­der­um ermu­tigt die­se Ver­bre­cher, Sexarbeiter*innen schlecht zu behan­deln und auch, ihnen Gewalt anzu­tun. – 2015 gab es genau einen ein­zi­gen Fall, in dem der Poli­zei vor­ge­wor­fen wur­de, eine Anzei­ge zurück­ge­wie­sen zu haben. – 2017 waren es schon 11 Fäl­le. Das hat sicht­lich zuge­nom­men! Wir sind der Über­zeu­gung, dass es die Pflicht der Poli­zei ist, die Ord­nung der Gesell­schaft zu erhal­ten und die­je­ni­gen, die das Gesetz bre­chen vors Gericht zu stel­len und nicht Sexarbeiter*innen dazu zu drän­gen, ihre Anzei­gen zurück zu zie­hen! – Anstatt Repor­te von Sexarbeiter*innen zu igno­rie­ren, soll­ten die Poli­zei­voll­zugs­be­am­ten ihre Anzei­gen ernst neh­men und ver­fol­gen. Wir for­dern, Poli­zei­be­am­te zu bestra­fen, die ihre Macht miss­brau­chen und leicht­sin­nig & ver­ant­wor­tungs­los mit dem Gesetz umge­hen. – Das ist wich­tig, um das Ver­trau­en in die Poli­zei und ihre Dis­zi­plin wie­der her­zu­stel­len.«