Berufsverband-Sexarbeit.de

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Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

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Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

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Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

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Aktionswoche 2026

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2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

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Event-Tipp für Sexarbeiter*innen und Unterstützer*innen: Hurenkongress & Sexwork-Messe

Event-Tipp für Sexarbeiter*innen und Unterstützer*innen: Hurenkongress & Sexwork-Messe

Event-Tipp für Sexarbeiter*innen und Unterstützer*innen: Hurenkongress & Sexwork-Messe
In aller Kür­ze:
  • Falls du als aktive*r oder ehemalige*r Sexarbeiter*in am Kon­gress (15.+16.08.2019) teil­neh­men willst – hier geht’s zu den Tickets.
  • Falls du als Sexarbeiter*in/Unterstützer*in/Organisation  zur Mes­se (17.08.2019) bei­tra­gen möch­test – schreib uns ein­fach an .
  • Falls du selbst den Kon­gress und die Mes­se unter­stüt­zen willst/kannst, oder da jeman­den kennst – hier fin­dest du mehr Infos zum The­ma Spon­so­ring.
  • Es wäre groß­ar­tig, wenn du das Gan­ze wei­ter­erzählst (auf der Mes­se sind auch alle inter­es­sier­ten Nicht-Sex­wor­ker will­kom­men) oder Info über den Huren­kon­gress und die World of Who­re­craft-Mes­se in dei­nen Social Media Pro­fi­len teilst. DANKESCHÖN! 🙂
An den ers­ten zwei Kon­gress-Tagen (15.–16. August) sind aus­schließ­lich akti­ve und ehe­ma­li­ge Sex­wor­ker als Teilnehmer*innen will­kom­men. Mit den Work­shops am 15. August und dem Bar­camp-For­mat am 16. August stellt der Kon­gress jede Men­ge Gele­gen­hei­ten für spon­ta­ne Inhal­te, für gegen­sei­ti­ges Ken­nen­ler­nen und zur  Stär­kung unse­rer per­sön­li­chen und beruf­li­chen Netz­wer­ke zur Ver­fü­gung. Ein siche­rer Ort um Erfah­run­gen aus­zu­tau­schen und von­ein­an­der zu ler­nen  In der Gesell­schaft und den Medi­en haf­tet der Sex­ar­beit oft ein „schmud­de­li­ger“, „per­ver­ser“ oder gar gefähr­li­cher Ruf an. Kein Wun­der also, dass Men­schen, die aktiv im Ero­tik­ge­wer­be tätig sind oder waren, sich oft mit jeder Men­ge Vor­ur­tei­len her­um­schla­gen müs­sen. Von 15. bis 17. August ladet der Berufs­ver­band Sexarbeiter*innen aus Deutsch­land und inter­na­tio­nal zum jähr­li­chen Huren­kon­gress und dem brand­neu­en Event World of Who­re­craft – die Sex­work Mes­se ein – eine ein­ma­li­ge Gele­gen­heit für Aus­tausch, Netz­wer­ken und Wei­ter­bil­dung! Eine außer­ge­wöhn­li­che Chan­ce zum Netz­wer­ken  Unse­re Workshopleiter*innen sind alle selbst vom Fach – in ihren Work­shops tei­len sie Tricks, Tipps und Erfah­run­gen aller Art und bie­ten Raum für Dis­kus­sio­nen und Fra­gen. Man­che Work­shops fin­den auf Deutsch statt, ande­re auf Eng­lisch und eini­ge in bei­den Spra­chen – wie schon im ver­gan­ge­nen Jahr wer­den vie­le inter­na­tio­na­le Kolleg*innen zum Kon­gress erwar­tet. Ob „Selbst­mar­ke­ting & Kom­mu­ni­ka­ti­on”, Pro­fes­sio­nal BDSM for Beg­in­ners”, „Fight­ing Burn-Out Through Self Love” oder „Betriebs­grün­dung — Selbst­stän­dig machen in der Sex­ar­beit” – alle unse­re Work­shops  rich­ten sich expli­zit an Men­schen, die in der Sex­ar­beit arbei­ten und deren spe­zi­fi­sche Bedürf­nis­se. Der Kon­gress ist auch eine Gele­gen­heit, sich über kom­ple­xe The­men zu infor­mie­ren und zu dis­ku­tie­ren: So wird es bei­spiels­wei­se einen spe­zi­el­len Workspace von Mis­sy-Kolum­nist Chris­ti­an Schmacht geben, in dem die Arbeits- und Lebens­be­din­gun­gen von Sexarbeiter*innen , die trans­gen­der/­trans­se­xu­el­l/­nicht-binär/­gen­der­que­er sind, dis­ku­tiert wer­den. Ana­sta­cia Ryan von TAMPEP – dem euro­päi­schen Netz­werk zur För­de­rung der Rech­te von migran­ti­schen Sex­wor­kern  – wird eine Dis­kus­si­on über die Aus­wir­kun­gen von Maß­nah­men zur Bekämp­fung des Men­schen­han­dels lei­ten. Sprecht nicht (nur) ÜBER uns – sprecht MIT uns  Auf der World of Who­re­craft-Mes­se am 17. August sind neben den Kongress-Teilnehmer*innen (frei­er Ein­tritt) auch Nicht-Sexarbeiter*innen und gene­rell die inter­es­sier­te Öffent­lich­keit will­kom­men. Besucher*innen haben die ein­zig­ar­ti­ge Gele­gen­heit mehr zu dem Berufs­feld der Sex­ar­beit direkt von den dar­in täti­gen Men­schen zu erfah­ren. Besucher*innen der World of Who­re­craft-Mes­se erwar­tet ein bun­tes Pro­gramm: Sex­wor­ker und ihre Unterstützer*innen zei­gen im Rah­men von Info­stän­den, Work­shops, Fil­men, Lesun­gen und Key­note-Vor­trä­gen die viel­fäl­ti­ge Welt der Sex­ar­beit. Neben dem BesD infor­mie­ren auf der Mes­se auch ande­re Sex­ar­beits-Ver­ei­ni­gun­gen und Netz­wer­ke über die poli­ti­schen und gesell­schaft­li­chen Her­aus­for­de­run­gen für Sex­ar­bei­ten­de in Deutsch­land. Zum Bei­spiel die Aktivist*innen von Sex­ar­beit ist Arbeit, die mit ihrem aktu­el­lem Pro­jekt „Strich/Code/Move“ eine Brü­cke zwi­schen Poli­tik und Kunst schla­gen. Gemein­sam sind wir stär­ker  Vie­le inter­na­tio­na­le Kolleg*innen, zum Bei­spiel von der Sex­wor­ker-Bewe­gung SWARM aus Lon­don oder dem Black Sex­wor­ker Coll­ec­ti­ve aus New York, wer­den auf dem Ber­li­ner Event erwar­tet. Unter­schied­lichs­te Bera­tungs- und Anlauf­stel­len (unter ande­rem bufas e.V., Hydra, smart­ber­lin und ragaz­za) sind mit eige­nen Mes­se­stän­den ver­tre­ten. Auch bran­chen­re­le­van­te Anbie­ter, wie bei­spiels­wei­se der que­e­re Sex­shop Other Natu­re, sind vor Ort zu fin­den. Des Wei­te­ren geplant sind Per­for­man­ces, ein Kino&Film-Bereich, ein eige­ner Kunst-Bereich u.a. in Koope­ra­ti­on mit der Aus­stel­lung „Objects of Desi­re“, ein Space für Forscher*innen (eini­ge davon Teil des euro­pa­wei­ten ICR­SE-Netz­werk) und vie­les mehr – das fina­le Pro­gramm wird auf der Web­site www.worldofwhorecraft.de ver­öf­fent­licht. Zusam­men­hal­ten und  unter­stüt­zen Da sich eini­ge Sexarbeiter*innen lei­der kei­ne Rei­se- oder Ticket­kos­ten, bezie­hungs­wei­se einen Ver­dienst­aus­fall leis­ten kön­nen, sucht der Berufs­ver­band noch nach Veranstaltungssponsor*innen, die die Teil­nah­me mar­gi­na­li­sier­ter Kolleg*innen am Kon­gress ermög­li­chen und die Mes­se-Ver­an­stal­tung unter­stüt­zen wol­len (mehr Infos hier). Zu den bis­he­ri­gen Sponsor*innen zäh­len unter ande­rem die Deut­sche Aids-Hil­fe, die Autorin Anna Base­ner („Als die Omma den Huren noch Tau­ben­sup­pe koch­te”) sowie das Dienst­leis­tungs­por­tal kaufmich.com.