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Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

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Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

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Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

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Aktionswoche 2026

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2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

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Berufsverband der Sexarbeiter_innen erwartet mit Besorgnis weitere Ergebnisse zur geplanten Prostitutionsregulierung

Berufsverband der Sexarbeiter_innen erwartet mit Besorgnis weitere Ergebnisse zur geplanten Prostitutionsregulierung

Ber­lin, 9.9.2014: Der Berufs­ver­band ero­ti­sche und sexu­el­le Dienst­leis­tun­gen (BesD) ver­folgt mit Besorg­nis die heu­ti­gen Ver­hand­lun­gen zu wei­te­ren Details einer geplan­ten Pro­sti­tu­ti­ons­re­gu­lie­rung. “Die bis­he­ri­gen Ergeb­nis­se schei­nen eher dazu geeig­net zu sein, die Gesell­schaft vor der Pro­sti­tu­ti­on zu schüt­zen als uns vor Dis­kri­mi­nie­rung, schlech­ten Arbeits­be­din­gun­gen oder Aus­beu­tung”, so Undi­ne de Riviè­re, eine der Spre­che­rin­nen des BesD. “Statt kon­se­quen­ter recht­li­cher Aner­ken­nung unse­res Beru­fes ste­hen neue stig­ma­ti­sie­ren­de Son­der­ge­set­ze im Raum”. Am 9.9. tref­fen sich die Koali­ti­ons­part­ner, um über die noch strit­ti­gen Punk­te wie Pflicht­un­ter­su­chun­gen, Kon­dom­zwang und eine Anhe­bung des Min­dest­al­ters in der Sex­ar­beit zu ent­schei­den. Die Koali­ti­on hat­te sich bereits im August auf ers­te Eck­punk­te eines neu­en “Pro­sti­tu­ier­ten­schutz­ge­set­zes” geei­nigt. Unter ande­ren sind eine Mel­de­pflicht für Sexarbeiter_innen und eine Erlaub­nis­pflicht für alle Arbeits­stät­ten geplant, in denen mehr als eine ein­zel­ne Sexarbeiter_in in ihrer eige­nen Woh­nung arbei­tet. “Eine poli­zei­li­che Zwangs­re­gis­trie­rung wird ganz bestimmt nie­man­dem in der Bran­che hel­fen, son­dern nur die­je­ni­gen von uns künst­lich ille­ga­li­sie­ren, die sich ein Outing nicht erlau­ben kön­nen”, sagt de Riviè­re wei­ter. Der BesD befürch­tet aus­ser­dem die Schlie­ßung zahl­rei­cher Arbeits­stät­ten mit guten Arbeits­be­din­gun­gen auf­grund will­kür­lich und rea­li­täts­fern ver­häng­ter Auf­la­gen, wie zuletzt in den Nie­der­lan­den und in Öster­reich gesche­hen.   Die voll­stän­di­ge Stel­lung­nah­me des BesD zum geplan­ten “Pro­sti­tu­ier­ten­schutz­ge­setz”: http://berufsverband-sexarbeit.de/stellungnahme-und-alternativ-vorschlaege-des-besd-zum-neuen-eckpunktepapier/   Ein­la­dung zum gro­ßen Sex­ar­beits­kon­gress mit zahl­rei­cher Betei­li­gung aus Poli­tik, Wis­sen­schaft und Pra­xis am 24. Sep­tem­eber in Ber­lin: http://sexarbeits-kongress.de/