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2. Juni: Hurentag

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Für Gleichbehandlung in der Pandemie: Sexarbeiter*innen fordern Impfungen und Öffnungsperspektiven

Für Gleichbehandlung in der Pandemie: Sexarbeiter*innen fordern Impfungen und Öffnungsperspektiven

Für Gleichbehandlung in der Pandemie: Sexarbeiter*innen fordern Impfungen und Öffnungsperspektiven
Der BesD for­dert die Ein­be­zie­hung von mar­gi­na­li­sier­ten Sex­ar­bei­ten­den in die Impf­kon­zep­te der Bun­des­län­der sowie eine gleich­zei­ti­ge Öff­nung der Bran­che mit ande­ren kör­per­na­hen Dienst­leis­tun­gen. Ein Hygie­ne-Kon­zept sowie Test-Kon­zept lie­gen vor.
Die Ver­tei­lung der Impf­stof­fe hat sich zum ent­schei­den­den Fak­tor für die Bekämp­fung der Pan­de­mie ent­wi­ckelt. Sex­ar­bei­ten­de ohne fes­ten Wohn­sitz wer­den beim Imp­fen bis­her weit­ge­hend ver­ges­sen. Die Zahl der Sexarbeiter*innen, die gezwun­gen sind trotz Ver­bot zu arbei­ten, steigt. Vie­le haben wenig bis kei­ne Rück­la­gen oder waren bereits von Armut betrof­fen. Wir for­dern Impf­kon­zep­te, die betrof­fe­ne Sexarbeiter*innen ein­schlie­ßen. In Ber­lin wer­den zum Bei­spiel Impf­ta­ge in den Bera­tungs­stel­len für Sexarbeiter*innen ange­bo­ten und auch Nie­der­sach­sen hat Kon­zep­te für die­se Per­so­nen­grup­pe. Im Rah­men der Locke­rungs­maß­nah­men for­dern wir Gleich­be­hand­lung mit ande­ren kör­per­na­hen Dienst­leis­tun­gen: Die Zulas­sung von Sex­ar­beit und die Öff­nung von Pro­sti­tu­ti­ons­stät­ten. Im Stu­fen­plan von Ber­lin ist eine sol­che vor­ge­se­hen und in eini­gen Bun­des­län­dern, wie unter ande­rem Hes­sen, steht die Sex­ar­beit — wenn auch viel zu spät — zu min­des­tens schon mit im Kon­zept.  Das Ach­ten auf die eige­ne Gesund­heit und die Gesund­heit der Kund*innen ist maß­geb­lich für die Ver­mei­dung von Geschlechts­krank­hei­ten und die Bewah­rung der eige­nen Arbeits­fä­hig­keit. Pro­sti­tu­ti­ons­stät­ten unter­lie­gen zudem rigi­den Auf­la­gen für ein hygie­ni­sches Arbeits­um­feld. Unser Hygie­ne-Kon­zept bewähr­te sich schon bei der letz­ten Öff­nung, in wel­cher Sex­ar­beit kon­form zu Coro­na-Auf­la­gen und ohne beson­de­re Vor­komm­nis­se ablief. Ergän­zend liegt nun ein Test-Kon­zept für den Schutz von Dienstleister*innen und Kund*innen vor. Es darf kei­ne Wie­der­ho­lung der Ungleich­be­hand­lung von Sexarbeiter*innen wie nach dem letz­ten Lock­down geben. Nach­dem Juli 2020 u.a. Sau­nen, Mas­sa­ge­sa­lons, und Hotels wie­der öff­ne­ten und selbst grö­ße­re Ver­an­stal­tun­gen wie­der erlaubt waren, dau­er­te die Schlie­ßung der Pro­sti­tu­ti­ons­stät­ten an. Erst nach Demons­tra­tio­nen und Pro­tes­ten gaben eini­ge Bun­des­län­der im Sep­tem­ber 2020 nach — fast über­all muss­te der Kla­ge­weg beschrit­ten wer­den.
Pres­se­kon­takt: Johan­na Weber BesD e.V. | Poli­ti­sche Spre­che­rin 0151 – 1751 9771