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2. Juni: Hurentag

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Kölner Straßenstrich in Aufruhr: Vertrauenspolizistin soll versetzt werden

Kölner Straßenstrich in Aufruhr: Vertrauenspolizistin soll versetzt werden

Kölner Straßenstrich in Aufruhr: Vertrauenspolizistin soll versetzt werden
Seit mitt­ler­wei­le fast 20 Jah­ren betreut Köl­ner Poli­zei­haupt­kom­mis­sa­rin Nico­le Met­zin­ger als Ver­trau­ens­per­son die Sexarbeiter*innen am Geest­e­mün­der Stra­ßen­strich. Nun soll sie zum 15.10. ver­setzt wer­den und eine neue Poli­zis­tin ihren Job über­neh­men — doch die mit ihr ver­trau­ten Sexarbeiter*innen wol­len das nicht so ein­fach hin­neh­men.

–> Hier geht es zur Unterschriften-Aktion <–

Unter­stützt von BesD-Vor­stän­din und Stra­ßen­s­ex­ar­bei­te­rin Schul­ze, die sich ins­be­son­de­re für die Rech­te ihrer ver­ges­se­nen Kolleg*innen stark macht, haben sie ein Schrei­ben an die Poli­zei in Köln und die Poli­zei­wa­che Chor­wei­ler ver­fasst. Wir, die Frau­en von der Geest­e­mün­der, ver­lie­ren unse­re Ver­trau­ens-Poli­zis­tin Nico­le Met­zin­ger. Der Grund: Eine Ver­set­zung! Vie­le von uns ken­nen Nico­le schon fast 20 Jah­re. In die­sen 20 Jah­ren hat sie es geschafft, dass wir ihr vertrau­en. Gera­de unse­re Kol­le­gin­nen aus Rumä­ni­en und Bul­ga­ri­en haben Angst vor der Poli­zei und (…) kein Ver­trau­en. Was die Arbeit erschwert. Im Hei­mat­land sind die meis­ten Poli­zis­ten kor­rupt.“ Gera­de im Bereich Stra­ße ist das Stig­ma gegen­über Sex­ar­bei­ten­den sehr hoch. Vie­len fällt es dem­entspre­chend schwer, zu Behör­den und Ämtern Ver­trau­en zu fas­sen. Die Betrof­fe­nen schrei­ben im Brief von „vie­len Vor­ur­tei­len“ und dass Nico­le Met­zin­ger die „ein­zi­ge Kon­stan­te“ in den letz­ten Jah­ren war. Der kon­trol­lier­te Stra­ßen Strich in Köln hat eine Gewalt Rate die auf Null ist. Und da trägt sie auch mit dazu bei. Sie hat unse­ren Respekt als Poli­zis­tin. Sie erkennt und respek­tiert auch, wenn jemand zurück­hal­tend ist oder Angst hat. Sie ist uns gegen­über respekt­voll, kei­ne Kol­le­gin­nen müs­sen vor ihr Angst haben.“ Nico­le Met­zin­ger meis­tert mit ihrer lang­jäh­ri­gen Erfah­rung und ihrem Gespür eine kom­ple­xe Auf­ga­be — ihr ist es gelun­gen Ver­trau­en und ein respekt­vol­les Mit­ein­an­der mit den Men­schen, die auf dem Strich arbei­ten, auf­zu­bau­en. Sie nimmt uns in Schutz, wenn es ein Pro­blem gibt. Sie schützt uns vor Belei­di­gun­gen und Angrif­fen und zeigt jedem Mann, dass er respekt­voll mit uns umge­hen soll. Sie nimmt sich immer Zeit und hört sich unse­re Pro­ble­me an. Nehmt uns Nico­le bit­te nicht weg.“ Um die Vor­ge­setz­ten von Nico­le Met­zin­ger im Bezug auf die Ver­set­zung umzu­stim­men, haben die Sexarbeiter*innen von der Geest­e­mün­der auch bei change.org die vom Berufs­ver­band unter­schrie­be­ne Peti­ti­on „Nico­le Met­zin­ger muss blei­ben“ ins Leben geru­fen, wo alle die hel­fen wol­len auch den gan­zen Text aus dem Brief lesen und unter­schrei­ben kön­nen.