Berufsverband-Sexarbeit.de

Berufsverband-Sexarbeit.de

Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

2. Juni: Hurentag

Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

Mehr erfahren

Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

Mehr erfahren

Aktionswoche 2026

Aktionswoche 2026

2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

Mehr erfahren

100 Jahre Herbertstraße: Berühmtester Straßenstrich Hamburgs feiert Jubiläum

100 Jahre Herbertstraße: Berühmtester Straßenstrich Hamburgs feiert Jubiläum

100 Jahre Herbertstraße: Berühmtester Straßenstrich Hamburgs feiert Jubiläum
Der Kiez fei­ert und wir vom BesD sind natür­lich auch vor Ort. Zu unse­ren Mit­glie­dern gehö­ren Sex­ar­bei­ten­de aller Geschlech­ter und sexu­el­len Aus­rich­tun­gen, die in den ver­schie­dens­ten Berei­chen tä­tig sind — kommt vor­bei, sprecht uns an, stellt uns Fra­gen, fei­ert mit! 🙂 BesD-Info­stand beim 100 Jah­res-Jubi­läum Her­bert­stra­ße Ort: Pavil­lon am Hans-Albers-Platz Datum: 02.10. 2022 Uhr­zeit: 10:00 – 18:00 Uhr

*** PRESSEINFOS *** Wir sind für Inter­view-Ver­ein­ba­run­gen vor Ort für Sie erreich­bar. Ihr Ansprech­part­ner: And­ré Nol­te aka dominus.berlin | 015 777 555 040 Bit­te haben Sie Ver­ständ­nis, dass wir kei­ner­lei Aus­künf­te zur Teilnahme/Reservierungen etc. ande­rer Ver­an­stal­tun­gen (z.B. Bor­dell­füh­run­gen) geben kön­nen. Wen­den Sie sich an:


Seit Beginn der Bebau­ung im 19. Jahr­hun­dert ent­wi­ckel­te sich die Her­bert­stra­ße von einer klei­nen Ansamm­lung meh­rer Pro­sti­tu­ti­ons­stät­ten hin zu einem der kul­tigs­ten Stra­ßen­stri­che des Lan­des. Unter ande­rem arbei­te­te hier fast 20 Jah­re die lan­ge als „berühm­tes­te Pro­sti­tu­ier­te Deutsch­lands“ bekann­te Dome­ni­ca Nie­hoff. Der Stra­ßen­be­reich der heu­te von rund 250 Sex­ar­bei­ten­den als Arbeits­ort genutzt wird, liegt inmit­ten der Amü­sier­mei­le von St. Pau­li und ist schon längst in allen Tou­ris­ten­gui­des ange­kom­men. Zur Zeit des Natio­nal­so­zia­lis­mus galt ein strik­tes Ver­bot von Pro­sti­tu­ti­on – mit Aus­nah­me der  Her­bert­stra­ße, an deren bei­den Zugän­gen Sicht­blen­den errich­tet wur­den. Die dort ange­brach­ten Schil­der wur­den in den 70er Jah­ren auf Wunsch der dort arbei­ten­den Sex­wor­ker durch den bekann­ten Hin­weis „Zutritt für Män­ner unter 18 und Frau­en ver­bo­ten!“ ergänzt – bis heu­te eines der belieb­tes­ten Foto­mo­ti­ve. Im Gegen­satz zu vie­len ande­ren Orten ist die Sex­ar­beit auf der Her­bert­stra­ße gesell­schaft­lich sicht- und fühl­bar – und das im posi­ti­ven Sin­ne. Der Stra­ßen­strich und die dort arbei­ten­den Men­schen wer­den von den Anwohner*innen und Besucher*innen in St. Pau­li nicht als Är­ger­nis son­dern als „kul­tu­rel­le Instanz“ wahr­ge­nom­men. Doch natür­lich ste­hen längst nicht alle der Sex­ar­beit so offen gegen­ü­ber wie die Men­schen in St.Pauli. Als Berufs­ver­band set­zen wir uns für die Ent­stig­ma­ti­sie­rung von Sex­ar­beit und die damit ver­bun­de­ne Stär­kung der Rech­te und Ver­bes­se­rung der Arbeits­be­din­gun­gen der dar­in tä­ti­gen Men­schen ein — egal ob die­se am Stra­ßen­strich, im Bor­dell, im Club, in der Woh­nung oder sonst wo im Gewer­be tä­tig sind. Des­halb sind wir beim Her­bert­stra­ßen-Jubi­läum auch vor Ort: Vor dem Hin­ter­grund der 100-Jah­res- Fei­er laden wir dazu ein uns bei unse­rem Stand am Hans-Albers-Platz zu besu­chen und dort mit uns zu spre­chen — wir ste­hen ger­ne als Ansprechpartner*innen zur Ver­fü­gung. Ver­an­stal­ter des Jubi­läums sind das BID Ree­per­bahn + und die IG St. Pau­li und Hafen­mei­le. Unter ande­rem erwar­ten euch Füh­run­gen zur Geschich­te der Her­bert­stra­ße, Bor­dell­füh­run­gen, Foto­ses­si­ons vor den Toren, Live-Musik, meh­re­re Kunst­au­stel­lun­gen sowie eine Lesung von „Her­bert­stra­ße“- Autorin Manue­la Frei­tag, eine der „dienstäl­tes­ten“ Domi­nas des dor­ti­gen Stra­ßen­strichs.