Berufsverband-Sexarbeit.de

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Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

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Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

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Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

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Aktionswoche 2026

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2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

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Was macht gute Forschung zu Sexarbeit aus? Wie kommen wir zu wissenschaftlich fundierten Ergebnissen?

Was macht gute Forschung zu Sexarbeit aus? Wie kommen wir zu wissenschaftlich fundierten Ergebnissen?

Was macht gute Forschung zu Sexarbeit aus? Wie kommen wir zu wissenschaftlich fundierten Ergebnissen?
Unse­re monat­li­che Online-Ver­an­stal­tungs­rei­he zu den gesell­schaft­lich und poli­tisch am hei­ßes­ten dis­ku­tier­ten The­men rund um Sex­ar­beit. Sexarbeiter*innen und Expert*innen aus rele­van­ten Berei­chen erklä­ren, klä­ren auf und dis­ku­tie­ren. Datum: Diens­tag der 26. März 2024 Uhr­zeit: 17:00 bis 18:00 Uhr Teil­nah­me: Offen für alle Inter­es­sier­ten! Wir laden ins­be­son­de­re Mit­ar­bei­ten­de aus Ver­wal­tung, Poli­tik und Gesund­heits­we­sen herz­lich zur Teil­nah­me ein. Preis: Kos­ten­los Spra­che: Deutsch Ver­an­stal­ter: Der Berufs­ver­band ero­ti­sche und sexu­el­le Dienst­leis­tun­gen (BesD e. V.) ist die größ­te Sex­ar­bei­ten­den-Orga­ni­sa­ti­on Euro­pas und hat als Ziel die Ver­bes­se­rung der Arbeits­be­din­gun­gen, Besei­ti­gung von Miss­stän­den und Ent­stig­ma­ti­sie­rung. Auf­zeich­nung und Mate­ria­li­en:  Wer­den im Nach­hin­ein hoch­ge­la­den auf dem BesD-You­Tube-Kanal. Dort fin­den sich auch die Auf­zeich­nun­gen der ehe­ma­li­gen EINE STUNDE / EIN THEMA Bei­trä­ge.

Fragen und Daten aus dem Chat der Veranstaltung: 

 

INHALT

Die GSPF (Gesell­schaft für Sex­ar­beits- und Pro­sti­tu­ti­ons­for­schung (https://gspf.info/)) hat sich dem The­ma der For­schung rund um Sex­ar­beit und Pro­sti­tu­ti­on ange­nom­men. Und schreibt dazu auf ihrer Web­sei­te: “Sex­ar­beit ist ein pola­ri­sier­tes Feld, in dem diver­se gesell­schaft­li­che Aus­hand­lungs­pro­zes­se statt­fin­den. In öffent­li­chen und poli­ti­schen Debat­ten domi­nie­ren emo­tio­na­li­sie­ren­de und mora­li­sie­ren­den Aspek­ten anstatt wis­sen­schaft­lich fun­dier­ter Erkennt­nis­se. Dies stellt nicht nur For­schen­de zu Sex­ar­beit und Pro­sti­tu­ti­on vor beson­de­re Her­aus­for­de­run­gen, son­dern auch Mit­ar­bei­ten­de in Ver­wal­tun­gen und poli­ti­schen Ent­schei­dungs­funk­tio­nen. In die­sem Feld zwi­schen Wis­sen­schaft, Öffent­lich­keit und Poli­tik wirkt die Gesell­schaft für Sex­ar­beits- und Pro­sti­tu­ti­ons­for­schung (GSPF, sie­he https://gspf.info/). Zum einen stär­ken wir durch wis­sen­schaft­li­chen Aus­tausch eine hete­ro­ge­ne Sex­ar­beits- und Pro­sti­tu­ti­ons­for­schung mit dis­zi­pli­nä­ren Stan­dards. Zum ande­ren för­dert die GSPF die Sicht­bar­keit die­ser For­schung in der Öffent­lich­keit und kom­mu­ni­ziert ihre Erkennt­nis­se über ein Fach­pu­bli­kum hin­aus. In der GSPF kom­men dazu unter­schied­li­che wis­sen­schaft­li­che Fach­ge­bie­te mit ihren jewei­li­gen metho­di­schen und for­schungs­ethi­schen Zugän­gen zusam­men. Dabei för­dert die GSPF einen wech­sel­sei­ti­gen Wis­sens­trans­fer ver­schie­de­ner Per­so­nen­grup­pen auf Augen­hö­he. Die GSPF ver­steht sich damit als Ansprech­part­ne­rin für Stu­die­ren­de, For­schen­de und  Sex­ar­bei­ten­de sowie für die Öffent­lich­keit, Ver­wal­tung und Poli­tik.  

ANMELDUNG

Web­site | Dau­er-For­mu­lar: Forschung/Studien

REFERENT*INNEN

Dr. Joa­na Lil­li Hof­stet­ter, Wissenschaftler*in, Mit­be­grün­de­rin und Vor­stand­mit­glied der GSPF Dr. Joa­na Lil­li Hof­stet­ter ist wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin an der Fakul­tät für Poli­tik- und Sozi­al­wis­sen­schaf­ten der Scuo­la Nor­ma­le Supe­rio­re in Flo­renz, Ita­li­en. Sie pro­mo­vier­te dort in Poli­tik­wis­sen­schaf­ten und Sozio­lo­gie mit einer Dis­ser­ta­ti­on zur kol­lek­ti­ven Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on von Sex­ar­bei­ten­den und zur Pro­sti­tu­ti­ons­po­li­tik in Deutsch­land. Joa­na ist außer­dem Mit­be­grün­de­rin und Vor­stands­mit­glied der Gesell­schaft für Sex­ar­beits- und Pro­sti­tu­ti­ons­for­schung (https://gspf.info/). Ihre For­schungs­in­ter­es­sen umfas­sen sozia­le Bewe­gun­gen, Geschlecht, Arbeit und Sexua­li­tät, femi­nis­ti­sche Theo­rien, For­schungs­ethik und par­ti­zi­pa­ti­ve Metho­den. Nadi­ne, Sex­ar­bei­te­rin und For­sche­rin  Nadi­ne ist Mit­glied im BesD und zustän­dig für den For­schungs­bei­rat und den Bei­rat für Inter­na­tio­na­les. Neben der Sex­ar­beit stu­dier­te sie Anthro­po­lo­gie, Eth­no­lo­gie und Sozio­lo­gie. Aktu­ell betreut sie For­schungs­pro­jek­te in sechs süd­afri­ka­ni­schen Län­dern zum The­ma „Gewalt gegen Sex­ar­bei­ten­de als Bar­rie­re zu gesund­heit­li­chen Chan­cen“ im Rah­men ihrer Arbeit beim Glo­bal Net­work of Sex Work Pro­jects. In ihrem Bei­trag erläu­tert Nadi­ne war­um gute For­schung zum The­ma Sex­ar­beit die Stim­men von Sex­ar­bei­ten­den her­vor­hebt und eine Viel­falt von Sex­ar­bei­ten­den mit ein­be­zieht, und vor allem, war­um mit anstatt über Men­schen zu for­schen im Sin­ne einer femi­nis­ti­schen, post­ko­lo­nia­lis­ti­schen zwi­schen­mensch­li­cher Begeg­nung zu einem seriö­sen For­schungs­an­satz gehört.

Nachfragen/Kontakt

Emma Sophie Roe (Mit­ar­bei­te­rin für die poli­ti­sche Arbeit im BesD) Mail:  Tele­fon: +49 151 70648865 Johan­na Weber (poli­ti­sche Spre­che­rin des BesD) Mail:  Tele­fon:  +49 151 17519771
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