Berufsverband-Sexarbeit.de

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Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

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Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

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Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

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Aktionswoche 2026

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2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

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Schwangerschaft in der Sexarbeit

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Unse­re monat­li­che Online-Ver­an­stal­tungs­rei­he zu den gesell­schaft­lich und poli­tisch am hei­ßes­ten dis­ku­tier­ten The­men rund um Sex­ar­beit. Sexarbeiter*innen und Expert*innen aus rele­van­ten Berei­chen erklä­ren, klä­ren auf und dis­ku­tie­ren. Datum:  Mitt­woch den 04.09.2024 Uhr­zeit: 16:00 bis 17:00 Uhr Teil­nah­me: Offen für alle Inter­es­sier­ten! Wir laden ins­be­son­de­re Mit­ar­bei­ten­de aus Ver­wal­tung, Poli­tik und Gesund­heits­we­sen herz­lich zur Teil­nah­me ein. Preis: Kos­ten­los Spra­che: Deutsch Ver­an­stal­ter: Der Berufs­ver­band ero­ti­sche und sexu­el­le Dienst­leis­tun­gen (BesD e. V.) ist die größ­te Sex­ar­bei­ten­den-Orga­ni­sa­ti­on Euro­pas und hat als Ziel die Ver­bes­se­rung der Arbeits­be­din­gun­gen, Besei­ti­gung von Miss­stän­den und Ent­stig­ma­ti­sie­rung. Auf­zeich­nung und Mate­ria­li­en:  Wer­den im Nach­hin­ein hoch­ge­la­den auf dem BesD-You­Tube-Kanal. Dort fin­den sich auch die Auf­zeich­nun­gen der ehe­ma­li­gen EINE STUNDE / EIN THEMA Bei­trä­ge.
14.01. | BesD Work­shop | Jugend­schutz

INHALT

In Sep­tem­ber wer­den wir uns mit Schwan­ger­schaft in der Sex­ar­beit aus­ein­an­der­set­zen und uns hier­für schon um 16 Uhr statt wie gewohnt um 17 Uhr via Zoom zusam­men­fin­den. Vie­le in der Sex­ar­beit täti­ge Men­schen kön­nen Schwan­ger wer­den. Doch was pas­siert eigent­lich, wie ver­än­dert sich der Arbeits­all­tag von Sex­ar­bei­ten­den in, durch und durch die unter­schied­li­chen Pha­sen einer Schwan­ger­schaft? Wel­che Rol­le spie­len (recht­li­che) Hür­den, Stig­ma­ta, Gesund­heit, Irr­glau­ben und Ste­reo­ty­pe aber auch Ein­falls­kraft und Krea­ti­vi­tät, wenn eine Sexarbeiter*in schwan­ger wird?  War­um kön­nen sich so vie­le Schwan­ger­schaft, Mut­ter­schaft und Sex­ar­beit nicht zusam­men vor­stel­len, obwohl so vie­le Sexarbeiter*innen Eltern sind? Und was bräuch­te es um die Lage zu ver­bes­sern? Um das raus­zu­fin­den, wer­den wir die zwei Per­spek­ti­ve, die einer Wissenschaftler*in zu Schwan­ger­schaft und Sex­ar­beit  und die einer wäh­rend der Schwan­ger­schaft täti­gen Sexarbeiter*in her­an­zie­hen. Für die wis­sen­schaft­li­che Per­spek­ti­ve wird uns Gio­van­na Gil­ges ihr For­schungs­pro­jekt vor­stel­len.  Die­ses befasst sich mit den gesell­schaft­li­chen, recht­li­chen, gesund­heit­li­chen und sozia­len Bedin­gun­gen unter denen schwan­ger der Sex­ar­beit nach­ge­gan­gen wird und wer­den kann, sowie den Her­aus­for­de­run­gen, die sich für schwan­ge­re Sex­ar­bei­te­rin­nen dabei erge­ben. Mit­tels Inter­views mit 18 ehe­ma­li­gen oder akti­ven Sexarbeiter*innen, die ihre Tätig­keit wäh­rend der Schwan­ger­schaft fort­ge­setzt haben, wur­den unter ande­rem Ein­bli­cke in ihre indi­vi­du­el­len Her­aus­for­de­run­gen, Bedürf­nis­se und Schwan­ger­schafts­er­le­ben im Arbeits­kon­text und unter spe­zi­fi­scher Stig­ma­ti­sie­run­gen her­aus­ge­ar­bei­tet.

REFERENT*INNEN

 

Giovanna Gilges, Doktorandin, Gründungsmitglied und Vorstand der Gesellschaft für Sexarbeits- und Prostitutionsforschung (GSPF)

Gio­van­na Gil­ges ist Kul­tur­päd­ago­gin und Gen­der­wis­sen­schaft­le­rin und pro­mo­viert an der Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum in den Gen­der Stu­dies zum schwan­ge­ren Kör­per im Arbeits­feld der Sex­ar­beit. Ihre For­schungs­in­ter­es­sen umfas­sen repro­duk­ti­ve Rech­te und Gerech­tig­keit, Mut­ter­schaft, Schwan­ge­ren­ver­sor­gung, Arbeit und Sexua­li­tät, Pro­sti­tu­ti­ons­po­li­tik, For­schungs­ethik und femi­nis­ti­sche Theo­rien. Außer­dem ist Gio­van­na Grün­dungs­mit­glied und Vor­stands­mit­glied der Gesell­schaft für Sex­ar­beits- und Pro­sti­tu­ti­ons­for­schung, die in Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz ver­tre­ten ist.  

Lina, Mutter und Sexarbeiterin

Lina ist 30 Jah­re als und seit fast zehn Jah­ren in der Sex­ar­beit tätig. Sie hat mit 21 als Escort ange­fan­gen, wäh­rend des Stu­di­ums und ist bis heu­te bis auf klei­ner Unter­bre­chun­gen durch­weg als Escort tätig. Die Tätig­keit als Escort ist ihr Aus­bruch aus dem nor­ma­len All­tag als Haus­frau, Mut­ter und der Lohn­ar­beit. Sie ist als Mut­ter meh­re­re klei­ner Kin­der auch im Zuge unse­rer eSeT Ver­an­stal­tung um ihre Anony­mi­tät besorgt. Denn Mut­ter und Escort, das passt für vie­le nicht zusam­men. Die Stig­ma­ti­sie­rung ist groß und die Angst vor Outing ent­spre­chend auch. Lina wird also anony­mi­siert auf­tre­ten um sich zu schüt­zen und von ihrer Erfah­rung über Schwan­ger­schaft und Sex­ar­beit erzäh­len.