Berufsverband-Sexarbeit.de

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Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

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Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

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Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

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Aktionswoche 2026

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2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

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06.–11.05 | Ausstellung und Vorträge: Sex-Workers. Das ganz normale Leben | Hamburg

06.–11.05 | Ausstellung und Vorträge: Sex-Workers. Das ganz normale Leben | Hamburg

06.–11.05 | Ausstellung und Vorträge: Sex-Workers. Das ganz normale Leben | Hamburg
Wo: Gale­rie im Levan­te­haus (Ober­ge­schoss) Mön­cke­berg­stra­ße 7 20095 Ham­burg Wann: Von 06. bis 11. Mai 2024 Öff­nungs­zei­ten: Täg­lich von 13:00 bis 21:00 Uhr  Am 06./07./08. und 10. Mai jeweils ab 19:oo Uhr Vor­trä­ge 
Arbeit ist All­tag. So selbst­ver­ständ­lich die­ser Satz für die meis­ten Men­schen klingt, so her­aus­for­dernd ist er für Men­schen, die ihren Lebens­un­ter­halt in der Pro­sti­tu­ti­on ver­die­nen. Respekt­voll, ein­fühl­sam und offen zeigt der Ham­bur­ger Foto­graf Tim Oeh­ler in sei­nem 288 Sei­ten star­ken Bild­band “Sex-Workers” die Lebens­wirk­lich­keit von 30 Men­schen, die einen Beruf gewählt haben, dem gemein­hin sei­ne gesell­schaft­li­che Bedeu­tung abge­spro­chen wird. Jede/r Akteur:in wird in ihrem/seinem typi­schen Arbeits­um­feld gezeigt. Dar­über hin­aus gewähr­ten die Sexarbeiter:innen Oeh­ler auch Ein­bli­cke in ihr Pri­vat­le­ben. Da wird gekocht und genäht, ein Kin­der­fahr­rad repa­riert oder eine Run­de mit den Rol­ler­blades gedreht. Das ganz nor­ma­le Leben eben.

Die Fotografien eröffnen dem Betrachter auf eindrucksvolle Weise Nähe, Menschlichkeit und Normalität, die im Widerspruch zur öffentlichen Darstellung von Prostitution stehen.

In sehr persönlichen Texten schildern die Teilnehmer:innen des Buchprojekts ihre Sicht auf die Sexarbeit und ihr jeweiliges Selbstverständnis in dieser vielfältigen Branche.

Der impo­san­te Bild­band zur Aus­stel­lung kommt in einem hoch­wer­ti­gen Samt­schu­ber mit zusätz­li­chem Schutz­um­schlag und ist HIER ERHÄLTLICH. Die Aus­stel­lung im Ober­ge­schoss zeigt Foto­gra­fien und Tex­te von 12 der 30 Por­trä­tier­ten und ist zugleich eine Ein­la­dung zum offe­nen Gespräch:

An 4 Terminen lang lassen die Sexarbeiter:innen Lydia, Undine de Rivière, Tamara Solidor, Ferdinand Krista und Mia Rose die Gäste daran teilhaben, was es bedeutet, die Freude und Selbstbestimmung ihrer Tätigkeit immer wieder mit einer kritischen gesellschaftlichen Bewertung konfrontiert zu sehen. Nicht verpassen:

  6. Mai 2024, 19 Uhr Lydia:Aus dem Leben einer selbst­be­stimm­ten Sex­ar­bei­te­rin 7. Mai 2024, 19 Uhr Tama­ra Soli­dor und Fer­di­nand Kris­ta: „Ask a sex­wor­ker“ – Was Sie schon immer fra­gen woll­ten 8. Mai 2024, 19 Uhr Undi­ne de Riviè­re: Abgren­zung von Sex­ar­beit zu Men­schen­han­del und Zwang 10. Mai 2024, 19 Uhr Mia Rose: „I am a sex­wor­ker – and a mom“
Es scheint unmög­lich, sich auf das Buch von Tim Oeh­ler ein­zu­las­sen und danach noch her­ab­las­send über Sexarbeiter*innen zu den­ken. Das Buch ver­än­dert den Blick auf Sex­ar­beit. Ob man will, oder nicht. Sil­ke Bur­mes­ter (Jour­na­lis­tin und Autorin)
  Mehr Ein­bli­cke auf: www.sex-workers.de