
“Die Branche reguliert sich bei leichten Schwankungen selbst — so wird es auch bei dieser EM sein.”
Schon 2006 bei der WM konnte trotz gegenteiliger Behauptungen kein erhöhtes Aufkommen von Kriminalität vom BKA festgestellt werden. Mehr lesen -> “Alternative Fakten: Die angeblichen 40.000 Opfer der Fußball-EM 2006” Sicherlich kann man mit einem leicht erhöhten Aufkommen rechnen, denn das Geschäft unterliegt grundsätzlich Schwankungen. Doch generell stehen Angebot und Nachfrage derzeit erfahrungsgemäß in einem gesunden Verhältnis. Pressesprecher Nolte dazu: “Übliche Indikatoren für eine Steigerung der Nachfrage in der Sexarbeit sind Temperaturanstieg (Frühlingsgefühle), der Monatserste (das Gehalt ist da) und der Januar (nach dem Weihnachtstrubel). Die Branche reguliert sich bei leichten Schwankungen selbst — so wird es auch bei dieser EM sein.”“Unberechenbaren Menschen”, die z.B. stark alkoholisiert sind, wird in der Regel der Eintritt zu Prostitutionsstätten verweigert.
Darüber hinaus stehen viele Sexarbeitende “Gruppen” nicht so negativ gegenüber, wie man glauben mag — mehr Kunden sind in der Regel gerne gesehen. Der Berufsverband für sexuelle und erotische Dienstleistungen geht von keiner infrastrukturellen Überforderung aus und bewertet die Annahme eines Anstiegs von Kriminalität in der Branche vor, während oder nach dem Event als haltlos. Unter Kolleg*innen ist derzeit keine Angst vor Überforderung zu verzeichnen, sondern eher eine Vorfreude und Hoffnung auf ein paar mehr Kunden und damit steigende Verdienste während der EM.Sie haben Nachfragen? Ihre Ansprechpersonen: Kolja-André Nolte, Pressesprecher BesD e.V.




