Berufsverband-Sexarbeit.de

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Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

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Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

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Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

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Aktionswoche 2026

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2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

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Bordellschließungen und Milieuverschiebung

Bordellschließungen und Milieuverschiebung

Bordellschließungen und Milieuverschiebung
Unse­re monat­li­che Online-Ver­an­stal­tungs­rei­he zu den gesell­schaft­lich und poli­tisch am hei­ßes­ten dis­ku­tier­ten The­men rund um Sex­ar­beit. Sexarbeiter*innen und Expert*innen aus rele­van­ten Berei­chen erklä­ren, klä­ren auf und dis­ku­tie­ren. Datum:  Frei­tag den 24.01.25 Uhr­zeit: 16:00 bis 17:00 Uhr Teil­nah­me: Offen für alle Inter­es­sier­ten! Wir laden ins­be­son­de­re Mit­ar­bei­ten­de aus Ver­wal­tung, Poli­tik und Gesund­heits­we­sen herz­lich zur Teil­nah­me ein. Preis: Kos­ten­los Spra­che: Deutsch Ver­an­stal­ter: Der Berufs­ver­band ero­ti­sche und sexu­el­le Dienst­leis­tun­gen (BesD e. V.) ist die größ­te Sex­ar­bei­ten­den-Orga­ni­sa­ti­on Euro­pas und hat als Ziel die Ver­bes­se­rung der Arbeits­be­din­gun­gen, Besei­ti­gung von Miss­stän­den und Ent­stig­ma­ti­sie­rung. Auf­zeich­nung und Mate­ria­li­en:  Wer­den im Nach­hin­ein hoch­ge­la­den auf dem BesD-You­Tube-Kanal. Dort fin­den sich auch die Auf­zeich­nun­gen der ehe­ma­li­gen EINE STUNDE / EIN THEMA Bei­trä­ge.  
10.07. | BesD Work­shop | Tipps & Wis­sen rund um Table Dance

INHALT

Wo Sex­ar­beit statt­fin­det beein­flusst wie und vor allem wie sicher Sex­ar­beit statt­fin­det. Und wie sie gesell­schaft­lich wahr­ge­nom­men wird. Aber auch umge­kehrt, beein­flusst gesell­schaft­li­che Wahr­neh­mung und poli­ti­sche Regu­la­tio­nen von Sex­ar­beit,  wo und wie (sicher) die­se statt­fin­det. Fach­be­ra­tungs­stel­len und Sozialarbeiter*innen, die auf­su­chen­de Arbeit betrei­ben, bekom­men die­se Ver­än­de­run­gen im Milieu oft über Jah­re hin­weg mit. Wie ihre auf­su­chen­de Arbeit durch Bor­dell­schlie­ßun­gen und  die Milieu­ver­schie­bung beein­flusst und teils erschwert wird, wird uns Maya Per­ri­er vom Zen­trum für sexu­el­le Gesund­heit und Fami­li­en­pla­nung Char­lot­ten­burg-Wil­mers­dorf  erzäh­len.

REFERENT*INNEN

 

Maya Perrier, Sozialarbeiterin

Seit 2010 arbei­tet Maya Per­ri­er im Zen­trum für sexu­el­le Gesund­heit und Fami­li­en­pla­nung Char­lot­ten­burg-Wil­mers­dorf  zu allen The­men­fel­dern, die das Zen­trum anbie­tet. Sie ist seit 20 Jah­ren Sozi­al­ar­bei­te­rin, ihr ers­ter Kon­takt zum The­ma Sex­ar­beit war aller­dings pri­vat, über Uni Freun­din­nen. Heu­te umfasst ihre Arbeit auch auf­su­chen­de Arbeit und sie sieht, wie sich seit 2010 nicht nur Ber­lin ver­än­dert, son­dern auch die Sze­ne und Ange­bo­te im Bereich der sexu­el­len Dienst­leis­tun­gen. Sie ist seit dem Pro­st­SchG damit kon­fron­tiert, dass Woh­nungs­bor­del­le plötz­lich nicht mehr da sind, klei­ne FFK Clubs sind ver­schwun­den, geschlos­sen. Der Stut­ti z.B. wur­de kom­plett gen­tri­fi­ziert, auch am Ku-damm und in den Sei­ten­stra­ßen ist kaum noch ein Laden und nicht mal eine klei­ne Erin­ne­rungs­ta­fel lässt sich fin­den, wo frü­her Tab­le­dance-Bars waren. Sie wird uns erzäh­len, wie die­se Ent­wick­lun­gen ihre Arbeit und das Ziel ihrer Arbeit, Sex­ar­bei­ten­de* / Pro­sti­tu­ier­te zu schüt­zen beein­flusst.