Berufsverband-Sexarbeit.de

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Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

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Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

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Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

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Aktionswoche 2026

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2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

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Sexarbeits-Outing vor den Kindern

Sexarbeits-Outing vor den Kindern

Sexarbeits-Outing vor den Kindern
Unse­re monat­li­che Online-Ver­an­stal­tungs­rei­he zu den gesell­schaft­lich und poli­tisch am hei­ßes­ten dis­ku­tier­ten The­men rund um Sex­ar­beit. Sexarbeiter*innen und Expert*innen aus rele­van­ten Berei­chen erklä­ren, klä­ren auf und dis­ku­tie­ren. Datum:  Diens­tag den 25.02.25 Uhr­zeit: 17:00 bis 18:00 Uhr Teil­nah­me: Offen für alle Inter­es­sier­ten! Wir laden ins­be­son­de­re Mit­ar­bei­ten­de aus Ver­wal­tung, Poli­tik und Gesund­heits­we­sen herz­lich zur Teil­nah­me ein. Preis: Kos­ten­los Spra­che: Deutsch Ver­an­stal­ter: Der Berufs­ver­band ero­ti­sche und sexu­el­le Dienst­leis­tun­gen (BesD e. V.) ist die größ­te Sex­ar­bei­ten­den-Orga­ni­sa­ti­on Euro­pas und hat als Ziel die Ver­bes­se­rung der Arbeits­be­din­gun­gen, Besei­ti­gung von Miss­stän­den und Ent­stig­ma­ti­sie­rung. Auf­zeich­nung und Mate­ria­li­en:  Wer­den im Nach­hin­ein hoch­ge­la­den auf dem BesD-You­Tube-Kanal. Dort fin­den sich auch die Auf­zeich­nun­gen der ehe­ma­li­gen EINE STUNDE / EIN THEMA Bei­trä­ge.
18.06.25 | BesD Work­shop | Prak­ti­sche Selbst­für­sor­ge und Mit­ge­fühl

INHALT

Man­che Eltern sind Sexarbeiter*innen und man­che Kin­der sind die Kin­der von Sexarbeiter*innen. Aber wie wird in Fami­li­en von Sexarbeiter*innen über Sex­ar­beit gespro­chen? Wird über­haupt dar­über gespro­chen? Was sind die Ängs­te und Sor­gen von Kin­dern, deren Eltern in der Sex­ar­beit tätig sind? Und wel­che Gedan­ken machen sich Eltern, bevor sie ihren Kin­dern von ihrer Arbeit erzäh­len? Wel­che Rol­le spielt da Stig­ma und was bräuch­ten wir, damit es Kin­der von Sexarbeiter*innen gesell­schaft­lich leich­ter hät­ten?

REFERENT*INNEN 

Noah-Leo Lassalle, Sexarbeiter

Ich bin Noah-Leo Lass­alle, Sex­wor­ker aus Mün­chen und Wien, 48 Jah­re. Ich bin ein männ­li­cher Escort für Frau­en und Paa­re, und ich lie­be die­sen Job, da ich Men­schen hel­fen kann, ihre Sehn­süch­te und Wün­sche zu erfül­len. Seit eini­gen Jah­ren arbei­te ich in die­sem Bereich und fin­de es sehr wun­der­bar, für man­che ein Beglei­ter für ein paar Stun­den, und für ande­re ein Lebens­hel­fer über eine gewis­se Zeit hin­weg sein zu dür­fen. Ich brin­ge eine gewis­se Lebens­er­fah­rung mit, wenn sich eine Kun­din von mir Unter­stüt­zung, Hil­fe oder Empower­ment wünscht – und zwar nicht nur im Bett, son­dern bei vie­len gro­ßen Fra­gen, die uns in Sachen Bezie­hun­gen, Freund­schaf­ten oder auch Fami­lie umtrei­ben. Schließ­lich habe ich schon Eini­ges in der Hin­sicht erle­ben dür­fen: Ich habe einen erwach­se­nen Sohn aus einer frü­he­ren Bezie­hung. Er weiß erst seit eini­gen Mona­ten von mei­nem Job im Sex­work. Es gehört sicher mit zum Schwie­rigs­ten in dem gan­zen The­ma, sich Gedan­ken zu machen wie man solch ein The­ma anspricht. Ich habe es nach lan­gem Zögern getan, so offen wie mög­lich – und nicht bereut.

Madame Simone

Madame Simo­ne ist seit über 25 Jah­ren aktiv im pri­va­ten BDSM-Bereich unter­wegs und hat vor eini­gen Jah­ren ihre Lei­den­schaft zum Beruf gemacht. Als Sex­ar­bei­te­rin bie­tet sie neben einem wei­ten Spek­trum an BDSM-Prak­ti­ken auch Bera­tun­gen für Men­schen an, die sich mit der The­ma­tik neu befas­sen oder auf Pro­ble­me beim Aus­le­ben ihrer per­sön­li­chen Sexua­li­tät sto­ßen. Durch Vor­trä­ge und Work­shops ver­sucht sie ein Bewusst­sein für die Arbeits- und Lebens­rea­li­tä­ten von Sex­ar­bei­ten­den zu schaf­fen, und über die­se auf­zu­klä­ren. Als ver­hei­ra­te­te Mut­ter zwei­er erwach­se­ner Kin­der war es ihr von Anfang an wich­tig, über ihren neu­en Beruf offen zu spre­chen, um trotz der hohen Stig­ma­ti­sie­rung der Sex­ar­beit kein „Dop­pel­le­ben“ füh­ren zu müs­sen

Eva

Eva ist neun­zehn Jah­re alt, Schü­le­rin an einer Fach­ober­schu­le für Gesund­heits­för­de­rung und sozia­le Arbeit, und außer­dem das Kind einer selb­stän­di­gen Sex­ar­bei­te­rin. Weil auch die Kin­der von Sexarbeiter*innen von Stig­ma­ti­sie­rung mit betrof­fen sein kön­nen, war es schwer über­haupt wen zu fin­den, die bereit ist, uns aus der Per­spek­ti­ve eines erwach­se­nen Kin­des von einer Sexarbeiter*in, zu erzäh­len. Eva hat sich trotz­dem dazu bereit erklärt, ver­zich­tet aber auf ein Foto auf unse­rer Web­sei­te. Sie wird uns von dem Outing ihrer Mut­ter vor ihr erzäh­len und davon, wie es für sie ist, das Kind einer Sex­ar­bei­te­rin zu sein. [/av_textblock]