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Prostituiertenschutzgesetz

Positionierung des BesD zum Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG)

Kri­ti­sche Beglei­tung des Pro­st­SchG von Beginn an

Der Berufs­ver­band ero­ti­sche und sexu­el­le Dienst­leis­tun­gen e.V. beglei­te­te die Ent­ste­hung und Aus­ge­stal­tung des Pro­sti­tu­ier­ten­schutz­ge­set­zes von Beginn an kri­tisch. Unse­re Stel­lung­nah­me zum Gesetz kurz vor der Fer­tig­stel­lung im Jah­re 2015 fin­det sich hier.

Mit dem Inkraft­tre­ten des Pro­sti­tu­ier­ten­schutz­ge­set­zes1) bestä­tig­te sich die dama­li­ge Kri­tik: Das Gesetz regu­liert in wesent­li­chen Tei­len am tat­säch­li­chen Bedarf vor­bei und ver­fehlt damit sein erklär­tes Ziel – den Schutz von Sex­ar­bei­ten­den.

Was die Evaluation2) 2025 bestätigt

Die Eva­lua­ti­on des Pro­sti­tu­ier­ten­schutz­ge­set­zes aus dem Jahr 2025 zeigt, dass Schutz dort gelin­gen kann, wo Unter­stüt­zung frei­wil­lig, akzep­tie­rend und pra­xis­nah aus­ge­stal­tet ist. Zudem benen­nen ein­zel­ne Sex­ar­bei­ten­de auch posi­ti­ve Aspek­te der Anmel­dung, etwa in Bezug auf Sicht­bar­keit oder den Zugang zu Infor­ma­tio­nen. Gleich­zei­tig bestä­tigt die Eva­lua­ti­on jedoch, dass vie­le der grund­le­gen­den Kri­tik­punk­te, die der BesD bereits zu Beginn for­mu­liert hat, wei­ter­hin bestehen.

Fortbestehende Problemlagen in der Praxis

Die Situa­ti­on für Men­schen in der Sex­ar­beit hat sich ins­ge­samt nicht deut­lich ver­bes­sert, son­dern in meh­re­ren Berei­chen sogar ver­schärft. Aus Angst vor einem unfrei­wil­li­gen Outing oder auf­grund feh­len­der for­ma­ler Vor­aus­set­zun­gen – etwa einer Arbeits­er­laub­nis – ver­mei­den vie­le Sex­ar­bei­ten­de die Regis­trie­rung oder kön­nen die­se fak­tisch nicht erfül­len. In der Fol­ge wer­den Men­schen wei­ter­hin in die Ille­ga­li­tät gedrängt, arbei­ten häu­fi­ger allein, kön­nen sich nur ein­ge­schränkt an die Poli­zei wen­den und wer­den von Bera­tungs­stel­len oft nicht erreicht.

Dar­über hin­aus führ­te das Pro­sti­tu­ier­ten­schutz­ge­setz zu einer umfang­rei­chen Schlie­ßung von Bor­del­len und Stu­di­os. Die­se erfolg­te viel­fach nicht auf­grund pro­ble­ma­ti­scher Arbeits­be­din­gun­gen, son­dern infol­ge ord­nungs- und bau­recht­li­cher Vor­ga­ben, etwa weil Betrie­be in als unzu­läs­sig aus­ge­wie­se­nen Stadt­pla­nungs­ge­bie­ten oder Sperr­be­zir­ken lagen. Damit gin­gen eta­blier­te und ver­gleichs­wei­se siche­re Arbeits­or­te ver­lo­ren, ohne dass ein erkenn­ba­rer Schutz­ge­winn ent­stand.

Uneinheitliche Anwendung und behördliche Praxis

Ein wei­te­res zen­tra­les Pro­blem stellt die unein­heit­li­che Anwen­dung des Geset­zes dar. Die Ver­wen­dung unbe­stimm­ter Rechts­be­grif­fe und weit­rei­chen­der Ermes­sens­spiel­räu­me führt zu erheb­li­chen Unter­schie­den in der Aus­le­gung und Umset­zung des Pro­sti­tu­ier­ten­schutz­ge­set­zes zwi­schen den Bun­des­län­dern und Kom­mu­nen. Die Eva­lua­ti­on weist zudem auf Defi­zi­te in der pra­xis­na­hen Fort­bil­dung von Behör­den­mit­ar­bei­ten­den hin. Dies begüns­tigt Unsi­cher­hei­ten in der Anwen­dung des Geset­zes und kann zu unver­hält­nis­mä­ßi­gen oder lebens­frem­den Ent­schei­dun­gen füh­ren, die den Schutz von Sex­ar­bei­ten­den eher schwä­chen als stär­ken.

Forderung nach Reform und Beteiligung

Der BesD steht nach wie vor hin­ter der dama­li­gen For­de­rung, nach der voll­stän­di­gen Ent­kri­mi­na­li­sie­rung der Sex­ar­beit und somit dem Ableh­nen aller Son­der­ge­set­ze, wozu auch das Pro­st­SchG gehört. Wir betrach­ten dies jedoch als unser Fern­ziel zu mehr Nor­ma­li­tät und Aner­ken­nung als Beruf. Eine Abschaf­fung des Geset­zes ist aktu­ell poli­tisch aller­dings nicht durch­setz­bar. Vor die­sem Hin­ter­grund for­dert der BesD eine ver­nünf­ti­ge und zur Arbeits­rea­li­tät in der Bran­che pas­sen­de Über­ar­bei­tung des Pro­sti­tu­ier­ten­schutz­ge­set­zes auf Grund­la­ge der Eva­lua­ti­on von 2025. Wir sehen die Ergeb­nis­se der aktu­ell tagen­den Expert*innen-Kommission als maß­geb­lich. Wich­tig ist, dass Sex­ar­bei­ten­de und Betrei­ben­de in die Kom­mis­si­ons­ar­beit mit ein­be­zo­gen wer­den. Nur wenn Men­schen aus der Bran­che an der Aus­ge­stal­tung betei­ligt sind, kön­nen Rege­lun­gen ent­ste­hen, die Akzep­tanz fin­den und im Arbeits­all­tag prak­ti­ka­bel sind.3)

Hier unse­re pra­xis­be­zo­ge­nen Aus­ar­bei­tun­gen dazu

https://www.berufsverband-sexarbeit.de/index.php/positionierung-des-besd-zu-den-empfehlungen-der-evaluation-des-prostschg/>

Die öffent­li­che Debat­te über Sex­ar­beit wird noch immer häu­fig mora­lisch auf­ge­la­den und wenig sach­ori­en­tiert geführt. Eine zukunfts­fä­hi­ge Regu­lie­rung erfor­dert hin­ge­gen eine kla­re sach­li­che Tren­nung zwi­schen frei­wil­li­ger Sex­ar­beit und Men­schen­han­del, die recht­li­che Aner­ken­nung von Sex­ar­beit als Erwerbs­ar­beit sowie den kon­se­quen­ten Abbau von Stig­ma­ti­sie­rung. Auf die­ser Grund­la­ge for­mu­liert der BesD sei­ne For­de­run­gen.

Evaluation des Prostituiertenschutzgesetzes

Mit der Ver­ab­schie­dung des Pro­sti­tu­ier­ten­schutz­ge­set­zes (Pro­st­SchG) im Jahr 2016 durch den Deut­schen Bun­des­tag – unter maß­geb­li­cher Ver­ant­wor­tung von CDU/CSU und SPD – wur­de erst­mals eine bun­des­weit ein­heit­li­che Regu­lie­rung von Sex­ar­beit und Pro­sti­tu­ti­on ein­ge­führt. Das Gesetz trat am 1. Juli 2017 in Kraft.

Bereits im Gesetz selbst wur­de fest­ge­legt, dass sei­ne Wir­kun­gen über­prüft wer­den müs­sen. In § 38 Pro­sti­tu­ier­ten­schutz­ge­setz ist die ver­bind­li­che Durch­füh­rung einer wis­sen­schaft­li­chen Eva­lua­ti­on ver­an­kert. Ziel war es zu prü­fen, ob das Gesetz sei­ne erklär­ten Zie­le – ins­be­son­de­re den Schutz von Men­schen in der Sex­ar­beit – tat­säch­lich erreicht.

Beauftragung und Durchführung der Evaluation

Die Eva­lua­ti­on wur­de 2022 im Rah­men eines euro­pa­wei­ten Ver­ga­be­ver­fah­rens beauf­tragt. Auf­trag­ge­ber war das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Fami­lie, Senio­ren, Frau­en und Jugend (BMFSFJ). Mit der wis­sen­schaft­li­chen Durch­füh­rung wur­de das Kri­mi­no­lo­gi­sche For­schungs­in­sti­tut Nie­der­sach­sen e. V. (KFN) beauf­tragt. Der Unter­su­chungs­zeit­raum erstreck­te sich von 2023 bis 2025. Die Eva­lua­ti­on arbei­te­te mit einem mul­ti­me­tho­di­schen For­schungs­de­sign, das quan­ti­ta­ti­ve und qua­li­ta­ti­ve Erhe­bun­gen sowie die Aus­wer­tung von Ver­wal­tungs- und Pra­xis­da­ten kom­bi­nier­te.

Umfang und Datengrundlage

Der Abschluss­be­richt zur Eva­lua­ti­on des Pro­sti­tu­ier­ten­schutz­ge­set­zes umfasst 693 Sei­ten und wur­de dem Deut­schen Bun­des­tag im Juni 2025 vor­ge­legt. Die Stu­die zählt zu den umfang­reichs­ten empi­ri­schen Unter­su­chun­gen zur Sex­ar­beit in Deutsch­land.

Befragt wur­den meh­re­re tau­send Per­so­nen, dar­un­ter:

  • 2.350 Sexarbeiter*innen
  • 3.400 Kund*innen
  • 280 Betreiber*innen von Pro­sti­tu­ti­ons­stät­ten
  • ca. 800 Behördenmitarbeiter*innen

Zusätz­lich wur­den:

  • qua­li­ta­ti­ve Inter­views und Fokus­grup­pen durch­ge­führt,
  • Medi­en ana­ly­siert,
  • eine Aus­wer­tung der Bun­des­sta­tis­tik vor­ge­nom­men sowie
  • zwei wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en ein­ge­bun­den
      (eine zum Aspekt der Frei­wil­lig­keit in der Pro­sti­tu­ti­on und eine zu bau­recht­li­chen Aspek­ten).

Zentrale belegte Befunde der Evaluation

Das vor­ge­schrie­be­ne Anmel­de­ver­fah­ren und die gesund­heit­li­che Bera­tung wur­den von den befrag­ten Pro­sti­tu­ier­ten mehr­heit­lich posi­tiv bewer­tet. Mehr als 70 Pro­zent gaben an, dass sie bei Anmel­dung und gesund­heit­li­cher Bera­tung über mög­li­che Risi­ken der Pro­sti­tu­ti­on gut infor­miert wor­den sei­en. Knapp 50 Pro­zent erfuh­ren im Rah­men der Anmel­dung von spe­zi­el­len Bera­tungs­an­ge­bo­ten für Pro­sti­tu­ier­te. Eben­falls über 70 Pro­zent erklär­ten, dass sich die Arbeits­be­din­gun­gen von Pro­sti­tu­ier­ten in Pro­sti­tu­ti­ons­be­trie­ben infol­ge des Geset­zes ver­bes­sert hät­ten.

Dies bedeu­tet nicht, dass in der Pro­sti­tu­ti­on nun alles gut ist. Es weist jedoch auf Erfol­ge hin, die nicht klein­geredet wer­den soll­ten.

Prof. Dr. Till­mann Bartsch, Lei­ter der Eva­lua­ti­on des Pro­st­SchG: Die Eva­lua­ti­on kommt unter ande­rem zu fol­gen­den empi­risch beleg­ten Fest­stel­lun­gen:4)

  • Die inten­dier­ten Schutz­wir­kun­gen des Pro­sti­tu­ier­ten­schutz­ge­set­zes las­sen sich nicht in allen Berei­chen ein­deu­tig nach­wei­sen.
  • Posi­ti­ve Effek­te zei­gen sich ins­be­son­de­re dort, wo Unter­stüt­zungs- und Bera­tungs­an­ge­bo­te frei­wil­lig, akzep­tie­rend und nied­rig­schwel­lig aus­ge­stal­tet sind.
  • Ver­pflich­ten­de Instru­men­te, ins­be­son­de­re die Anmel­dung, wer­den von Tei­len der Ziel­grup­pe als abschre­ckend wahr­ge­nom­men und kön­nen den Zugang zu Unter­stüt­zung erschwe­ren.
  • Die Umset­zung des Geset­zes ist bun­des­weit unein­heit­lich, unter ande­rem auf­grund unbe­stimm­ter Rechts­be­grif­fe und wei­ter Ermes­sens­spiel­räu­me der zustän­di­gen Behör­den.
  • Eine wirk­sa­me­re Bekämp­fung von Men­schen­han­del lässt sich nicht ein­deu­tig auf die Rege­lun­gen des Pro­sti­tu­ier­ten­schutz­ge­set­zes zurück­füh­ren.
  • Durch ord­nungs- und bau­recht­li­che Vor­ga­ben gin­gen in vie­len Kom­mu­nen eta­blier­te Arbeits­or­te ver­lo­ren, ohne dass ein mess­ba­rer Schutz­ge­winn belegt wer­den kann.

Empfehlungen und Prüfempfehlungen der Evaluation

Die Eva­lua­ti­on beinhal­tet  46 Emp­feh­lun­gen und 18 Prüf­emp­feh­lun­gen zur Über­ar­bei­tung des Pro­st­SchG.
 
 Der BesD hat zu jedem die­ser Punk­te Stel­lung genom­men und pra­xis­be­zo­gen Opti­mie­rungs­vor­schlä­ge auf­ge­lis­tet
 -> https://www.berufsverband-sexarbeit.de/index.php/positionierung-des-besd-zu-den-empfehlungen-der-evaluation-des-prostschg/

Einsetzung der Expert*innenkommission

Auf Grund­la­ge der Eva­lua­ti­on wur­de im Novem­ber 2025 eine Expert*innenkommission ein­ge­setzt. Die Ein­set­zung erfolg­te durch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Fami­lie, Senio­ren, Frau­en und Jugend.

Minis­te­rin, Karin Prien erklär­te dazu:

„Die Debat­ten der ver­gan­ge­nen Wochen machen ein­mal mehr deut­lich, dass wir die Situa­ti­on von Men­schen, die in der Pro­sti­tu­ti­on tätig sind, drin­gend ver­bes­sern müs­sen. Beson­ders der Kampf gegen Zwangs­pro­sti­tu­ti­on, Men­schen­han­del und Gewalt ist für die Bun­des­re­gie­rung ein wich­ti­ges Anlie­gen. Daher habe ich die unab­hän­gi­ge Exper­ten­kom­mis­si­on zum Schutz von Pro­sti­tu­ier­ten ein­be­ru­fen. Sie wird auf Grund­la­ge des Eva­lua­ti­ons­be­richts zum Pro­sti­tu­ier­ten­schutz­ge­setz mit der dort ver­sam­mel­ten Exper­ti­se Emp­feh­lun­gen erar­bei­ten, die es der Poli­tik ermög­li­chen, fun­dier­te und sach­lich gut begrün­de­te Ent­schei­dun­gen zum Schutz der Pro­sti­tu­ier­ten zu tref­fen.“

Auftrag der Expert*innenkommission

Der Auf­trag der Kom­mis­si­on umfasst:

  • die fach­li­che Aus­wer­tung der Eva­lua­ti­on,
  • die Ent­wick­lung von Emp­feh­lun­gen zur Wei­ter­ent­wick­lung des Pro­sti­tu­ier­ten­schutz­ge­set­zes,
  • die Erar­bei­tung recht­li­cher und nicht-recht­li­cher Maß­nah­men,
  • die Bera­tung von Poli­tik und Ver­wal­tung.

Nicht-recht­li­che Maß­nah­men sind dabei prak­ti­sche und struk­tu­rel­le Ver­bes­se­run­gen, etwa Fort­bil­dun­gen für Behör­den, der Aus­bau frei­wil­li­ger Bera­tungs­an­ge­bo­te oder kla­re­re, bun­des­weit ein­heit­li­che Hand­lungs­emp­feh­lun­gen für die Umset­zung des Geset­zes.

Mitglieder der Expert*innenkommission

(Stand: Novem­ber 2025)

  • Prof. Dr. Till­mann Bartsch (Vor­sitz)
  • Dr. Ange­li­ka All­gay­er
  • Dr. Elke Bartels
  • Dr. Kat­rin Baum­hau­er
  • Hel­ga Gay­er
  • Prof. Dr. Mat­thi­as C. Ket­te­mann
  • Dr. Ste­fa­nie Kil­lin­ger
  • rg Makel
  • Mark Mru­sek
  • Prof.Dr. Gre­gor Thü­sing
  • Mai­ke van Ackern
  • Ste­fan Will­komm

In der Expert*innenkommission sind kei­ne Sex­ar­bei­ten­den als Mit­glie­der ver­tre­ten.

Position des BesD

Der Berufs­ver­band ero­ti­sche und sexu­el­le Dienst­leis­tun­gen e. V. (BesD) begrüßt die Eva­lua­ti­on als wich­ti­ge empi­ri­sche Grund­la­ge. Zen­tra­le Kri­tik­punk­te aus der Pra­xis sehen wir durch die Ergeb­nis­se bestä­tigt.

Der BesD for­dert:

  • Komis­si­ons­ar­beit anhand der Eva­lua­ti­ons­er­geb­nis­se
  • eine grund­le­gen­de Über­ar­bei­tung des Pro­sti­tu­ier­ten­schutz­ge­set­zes
  • die Ein­be­zie­hung von Sex­ar­bei­ten­den und Betrei­ben­den als Expert*innen in eige­ner Sache.

Kri­tisch bewer­tet der BesD, dass kei­ne Sex­ar­bei­ten­den als Mit­glie­der in der ein­ge­setz­ten Expert*innenkommission ver­tre­ten sind. Aus Sicht des Berufs­ver­ban­des ist die Betei­li­gung von Men­schen aus der Bran­che ent­schei­dend, um Schutz, Akzep­tanz und All­tags­taug­lich­keit der Regu­lie­rung wirk­sam zu ver­bes­sern.

Hier unse­re Pres­se­mit­tei­lung dazu.

Offizielle Evaluation

Abschluss­be­richt zur Eva­lua­ti­on des Pro­sti­tu­ier­ten­schutz­ge­set­zes (2025) her­aus­ge­ge­ben vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Fami­lie, Senio­ren, Frau­en und Jugend (BMFSFJ)

Quellenangaben

1) Geset­zes­text Pro­st­SchG

2) Eva­lua­ti­on des Pro­st­SchG

3) Pres­se­mit­tei­lung zur Feh­len­den Betei­li­gung von Sex­ar­bei­ten­den an der Exper­ten­kom­mis­si­on

4) Prof. Dr. Till­mann Bartsch, Lei­ter der Eva­lua­ti­on des Pro­st­SchG