Berufsverband-Sexarbeit.de

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Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

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Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

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Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

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Aktionswoche 2026

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2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

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EMMA ehrt Prostitutionsgegnerinnen – BesD warnt: „Ein fatales Signal für Sexarbeitende“

EMMA ehrt Prostitutionsgegnerinnen – BesD warnt: „Ein fatales Signal für Sexarbeitende“

EMMA ehrt Prostitutionsgegnerinnen – BesD warnt: „Ein fatales Signal für Sexarbeitende“
Die EMMA-Zeit­schrift und ihre Grün­de­rin Ali­ce Schwar­zer ver­lei­hen in die­sem Jahr den Hel­din­nen-Award an zwei Frau­en, die seit Jah­ren für das Sexkauf­ver­bot nach dem soge­nann­ten Nor­di­schen Modell ein­tre­ten: Sabi­ne Cons­ta­bel und Cath­rin Schau­er-Kel­pin. Der Berufs­ver­band Sex­ar­beit kri­ti­siert die Aus­zeich­nung als fal­sches Signal, mit dem die schäd­li­chen Aus­wir­kun­gen von Sexkauf­ver­bo­ten auf betrof­fe­ne Pro­sti­tu­ier­te unter den Tisch gekehrt wer­den.

Auszeichnung für Vertreterinnen des Sexkaufverbots

Sabi­ne Cons­ta­bel ist Grün­de­rin des Ver­eins SISTERS – für den Aus­stieg aus der Pro­sti­tu­ti­on e.V. in Stutt­gart. Cath­rin Schau­er-Kel­pin lei­tet die Bera­tungs­stel­le KARO e.V. in Plau­en an der deutsch-tsche­chi­schen Gren­ze.

Bei­de inter­pre­tie­ren Sex­ar­beit grund­sätz­lich als eine Form von Gewalt und sehen im Sexkauf­ver­bot den ein­zig wirk­sa­men Schutz gegen Aus­beu­tung und gegen Miss­stän­de in der Bran­che. Das Pro­blem: Ver­bo­te scha­den genau den Sexarbeiter*innen am mas­sivs­ten, denen sie am meis­ten hel­fen sol­len.

Bundestagspräsidentin unterstützt schädliche Symbolpolitik

Die Lau­da­tio auf die bei­den Preis­trä­ge­rin­nen hält Bun­des­tags­prä­si­den­tin Julia Klöck­ner. Klöck­ner stellt sich damit gegen die aktu­el­le Linie des Bun­des­ta­ges, der gera­de eine Expert*innenkommission zu Pro­sti­tu­ti­on ein­setzt, um eine sach­li­che und fak­ten­ba­sier­te Debat­te zu füh­ren — unter Ein­be­zie­hung der Men­schen, die direkt betrof­fen sind.

„Das Sexkauf­ver­bot scha­det genau denen, denen es eigent­lich hel­fen soll. Ich bin erschüt­tert, dass die Bun­des­tags­prä­si­den­tin sich mit ihrer eige­nen Mei­nung posi­tio­niert und dabei die Beschlüs­se der Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen miss­ach­tet

Johan­na Weber, poli­ti­sche Spre­che­rin des BesD e.V.


Das Nor­di­sche Modell: Eine Geschich­te des Schei­terns

Seit Jahr­zehn­ten zei­gen Erfah­run­gen aus Län­dern wie Frank­reich und Schwe­den, dass Sexkauf­ver­bo­te kei­ne Ver­bes­se­rung brin­gen.

Statt­des­sen füh­ren sie dazu, dass Sexarbeiter*innen in die Ille­ga­li­tät gedrängt, ihre Sicher­heits­net­ze zer­stört und ihre gesell­schaft­li­che Stig­ma­ti­sie­rung ver­schärft wer­den.

Berufsverband fordert eine differenzierte Debatte — inklusive Sexarbeiter*innen!

Für uns ste­hen die Rech­te und die Sicher­heit von Sexarbeiter*innen im Mit­tel­punkt – bei­des lässt sich nicht mit dem Zer­stö­ren ihrer Lebens­grund­la­ge in Ein­klang brin­gen.

Wir for­dern eine offe­ne, respekt­vol­le Dis­kus­si­on, in der auch Sexarbeiter*innen zu Wort kom­men. Wir wol­len in die Ent­schei­dun­gen über unser Leben und unse­re Arbeit mit ein­be­zo­gen wer­den.
Femi­nis­mus darf nicht als mora­li­sche Waf­fe gegen mar­gi­na­li­sier­te Grup­pen miss­braucht wer­den!