
Erfahrungen von Sexworkern: Unverzichtbare Perspektive
Die Kommission soll 1,5 Jahre tagen und ist mit Expert*innen aus Forschung, Sozialarbeit, Rechtswissenschaft und Medizin besetzt. Ihre Arbeit könnte wesentlich dazu beitragen, Verbesserungen in der Gesetzgebung für Sexarbeiter*innen auf den Weg zu bringen. Doch gerade beim hochstigmatisierten Thema Prostitution ist die Innenansicht aus der Branche extrem wichtig.“Sexarbeitende wissen am besten, was sie für ihren Schutz brauchen. Eine Einbindung in den Gesetzgebungsprozess ist unabdingbar.”
Johanna Weber, politische Sprecherin des BesD
Da keine Sexarbeitenden beteiligt sind, wird es umso relevanter sein, dass die Kommission die Perspektiven von Sexarbeiter*innen aus der Evaluation des Prostituiertenschutzgesetzes in ihre Entscheidungen einbezieht — deren Ergebnisse bieten eine solide Basis für eine Verbesserung des Gesetzes.




