Berufsverband-Sexarbeit.de

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Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

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Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

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Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

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Aktionswoche 2026

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2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

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29.04.24 | EINE STUNDE EIN THEMA | Ask a “Freier”: Die Perspektive der Sexarbeitskunden

29.04.24 | EINE STUNDE EIN THEMA | Ask a “Freier”: Die Perspektive der Sexarbeitskunden

29.04.24 | EINE STUNDE EIN THEMA | Ask a “Freier”: Die Perspektive der Sexarbeitskunden
Unse­re monat­li­che Online-Ver­an­stal­tungs­rei­he zu den gesell­schaft­lich und poli­tisch am hei­ßes­ten dis­ku­tier­ten The­men rund um Sex­ar­beit. Sexarbeiter*innen und Expert*innen aus rele­van­ten Berei­chen erklä­ren, klä­ren auf und dis­ku­tie­ren. Datum:  Mon­tag den 29.04.2024 Uhr­zeit: 17:00 bis 18:00 Uhr Teil­nah­me: Offen für alle Inter­es­sier­ten! Wir laden ins­be­son­de­re Mit­ar­bei­ten­de aus Ver­wal­tung, Poli­tik und Gesund­heits­we­sen herz­lich zur Teil­nah­me ein. Preis: Kos­ten­los Spra­che: Deutsch Ver­an­stal­ter: Der Berufs­ver­band ero­ti­sche und sexu­el­le Dienst­leis­tun­gen (BesD e. V.) ist die größ­te Sex­ar­bei­ten­den-Orga­ni­sa­ti­on Euro­pas und hat als Ziel die Ver­bes­se­rung der Arbeits­be­din­gun­gen, Besei­ti­gung von Miss­stän­den und Ent­stig­ma­ti­sie­rung. Auf­zeich­nung und Mate­ria­li­en:  Wer­den im Nach­hin­ein hoch­ge­la­den auf dem BesD-You­Tube-Kanal. Dort fin­den sich auch die Auf­zeich­nun­gen der ehe­ma­li­gen EINE STUNDE / EIN THEMA Bei­trä­ge.
15.04.25 | ESET | Arbeits­be­din­gun­gen von Sexarbeiter*innen in Deutsch­land

Oder via Mail an:


INHALT

Genau­so wie sel­te­ner mit als über Sex­ar­bei­ten­de gere­det wird, blei­ben auch die in Anspruch Neh­men­den von sexu­el­len Dienst­leis­tun­gen oft unsicht­bar — unse­re Kun­den. Das wol­len wir, mit der eine Stun­de ein The­ma Ver­an­stal­tung im April, ändern. Zwei Kun­den, soge­nann­te “Frei­er”, erzäh­len mit ihren unter­schied­li­chen Per­spek­ti­ven, von ihrem Dasein als Kun­den. Was für Sex­ar­beit sie in Anspruch neh­men, seit wann und wes­halb, und sind außer­dem offen dafür, eure Fra­gen an sie zu beant­wor­ten.  

REFERENT*INNEN

  Die Rübe 
Die Rübe ist 54 Jah­re, ver­hei­ra­tet, Vater einer Toch­ter und beruf­lich in der IT tätig.
Er besucht seit ca. 16 Jah­ren haupt­säch­lich Woh­nungs­bor­del­le und Sau­na­clubs, bevor­zu­ge die sog. Girl­fri­end-Expe­ri­ence und hat vor kur­zem auch ange­fan­gen die Dienst­leis­tun­gen von Escorts in Anspruch zu neh­men.
Seit er ange­fan­gen hat sexu­el­le Dienst­leis­tun­gen in Anspruch zu neh­men, ist er in diver­sen Frei­er­fo­ren unter­wegs. Im Ein­stieg hat er sich dort Tipps geholt, und war in der Ver­gan­gen­heit auch bei eini­gen Foren­tref­fen und kennt eini­ge Mitglieder*innen auch näher.
Sei­ner Frau hat er vor ca. 15 Jah­ren von sei­nen Besu­chen bei Sexarbeiter*innen erzählt, und sie waren auch schon zusam­men bei einer Sex­ar­bei­te­rin.
Gegen das Sexkauf­ver­bot, das sog. Nor­di­sche Modell, setzt er sich ein, weil er nicht glaubt, dass Sexarbeiter*innen in die Ille­ga­li­tät zu trei­ben der rich­ti­ge Weg ist, um Men­schen­han­del zum Zweck der sexu­el­len Aus­beu­tung zu bekämp­fen. Da Sex­ar­bei­ten­den, durch eine Geset­zes­än­de­rung hin zum Sexkauf­ver­bot, ihre geschütz­ten Arbeits­plät­ze und ihre weni­gen Rech­te genom­men wer­den wür­den.
Chris Christ ist Anfang-Mit­te 30 und seit ca. 2 Jah­ren Kun­de bei einer Ham­bur­ger Sex­ar­bei­te­rin. Seit­her nimmt er 2–3 mal in Jahr einer wei­te Anrei­se auf sich, um BDSM Dienst­leis­tun­gen in Anspruch zu neh­men. Er betrach­tet Sex­ar­beit als the­ra­peu­tisch, die Inti­mi­tät hilft ihm sich ange­nom­men füh­len, gegen Ein­sam­keit. Denn er hat eine an Blind­heit gren­zen­de Seh­be­hin­de­rung, was ihm Dating und das Ken­nen­ler­nen von Sexu­al­kon­tak­ten erschwert. Sex­ar­beit schafft ihm eine Mög­lich­keit, sein authen­ti­sches Selbst, sei­ne Sexua­li­tät selbst­be­stimmt aus­le­ben zu kön­nen, statt das ihm, auf­grund sei­ner Behin­de­rung, die Exis­tenz sei­ne Sexua­li­tät abge­spro­chen wird. Er fragt sich wor­an er als Kun­de erken­nen kann, dass Arbeits­plät­ze von Sex­ar­bei­ten­den seri­ös geführt, arbeits­recht­lich kor­rekt und kon­sen­su­al sind. Außer­dem möch­te er mit dem Kli­schee auf­räu­men, dass nur Tops­ver­die­ner Sex­ar­beit in Anspruch neh­men wür­den, und Bewusst­sein dafür schaf­fen, dass im Grun­de jeder einem auf der Stra­ße ent­ge­gen kom­men­de Mensch ein Kun­de von Sexarbeiter*innen sein kann.  

Nachfragen/Kontakt

Emma Sophie Roe (Mit­ar­bei­te­rin für die poli­ti­sche Arbeit im BesD) Mail:  Tele­fon: +49 151 70648865 Johan­na Weber (poli­ti­sche Spre­che­rin des BesD) Mail:  Tele­fon:  +49 151 17519771
Alle Auf­zeich­nun­gen der ehe­ma­li­gen EINE STUNDE / EIN THEMA Bei­trä­ge fin­den sich auf dem BesD-You­tube-Kanal.