Berufsverband-Sexarbeit.de

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Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

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Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

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Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

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Aktionswoche 2026

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2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

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23.07.24 | EINE STUNDE EIN THEMA | Männer in der Sexarbeit

23.07.24 | EINE STUNDE EIN THEMA | Männer in der Sexarbeit

23.07.24 | EINE STUNDE EIN THEMA | Männer in der Sexarbeit
Unse­re monat­li­che Online-Ver­an­stal­tungs­rei­he zu den gesell­schaft­lich und poli­tisch am hei­ßes­ten dis­ku­tier­ten The­men rund um Sex­ar­beit. Sexarbeiter*innen und Expert*innen aus rele­van­ten Berei­chen erklä­ren, klä­ren auf und dis­ku­tie­ren. Datum:  Diens­tag den 23.07.2024 Uhr­zeit: 17:00 bis 18:00 Uhr Teil­nah­me: Offen für alle Inter­es­sier­ten! Wir laden ins­be­son­de­re Mit­ar­bei­ten­de aus Ver­wal­tung, Poli­tik und Gesund­heits­we­sen herz­lich zur Teil­nah­me ein. Preis: Kos­ten­los Spra­che: Deutsch Ver­an­stal­ter: Der Berufs­ver­band ero­ti­sche und sexu­el­le Dienst­leis­tun­gen (BesD e. V.) ist die größ­te Sex­ar­bei­ten­den-Orga­ni­sa­ti­on Euro­pas und hat als Ziel die Ver­bes­se­rung der Arbeits­be­din­gun­gen, Besei­ti­gung von Miss­stän­den und Ent­stig­ma­ti­sie­rung. Auf­zeich­nung und Mate­ria­li­en:  Wer­den im Nach­hin­ein hoch­ge­la­den auf dem BesD-You­Tube-Kanal. Dort fin­den sich auch die Auf­zeich­nun­gen der ehe­ma­li­gen EINE STUNDE / EIN THEMA Bei­trä­ge.

INHALT

Sexarbeiter*innen, dass sind Frau­en. So die Asso­zia­ti­on. Es gibt aber auch männ­li­che Sex­ar­bei­ter, also Män­ner, die in der Sex­ar­beit tätig sind. Die Frau­en als Kund*innen haben. Also statt des als Norm ver­stan­de­nen Kon­stel­la­ti­on  Sexarbeiter*in = Frau, Kun­de = Mann, ist die Arbeits­rea­li­tät unse­rer Reder die­sen Monat Sex­ar­bei­ter = Mann, Kun­din = Frau. Meis­tens jeden­falls. Davon wer­den sie uns erzäh­len, wie das so ist, als Mann in der Sex­ar­beit tätig zu sein.  
27.05. (Nach­hol­ter­min vom 02.12) | ESET | DAH Stu­die gesund­heit­li­che Bedar­fe
 

REFERENT*INNEN

 

Ben Nordmann, Sexarbeiter

Ben Nord­mann ist unab­hän­gig arbei­ten­der (unter­stüt­zen­der) Sexarbeiter/Escort und Krea­tiv­schaf­fen­der (Dipl. Designer/ M.A. Social­de­sign). Seit 2019 hat er vie­le sexu­el­le Begeg­nun­gen mit Men­schen erlebt, die eine Distanz zur Sexua­li­tät haben/ ent­wi­ckelt haben. In sei­nem Fall über­wie­gen Frau­en mit Hin­der­nis­sen wie trau­ma­ti­schen Erfah­run­gen durch sexua­li­sier­te Gewalt, Body­s­ha­ming oder ande­ren her­aus­for­dern­den Umstän­den. Gepaart mit sei­ner Fas­zi­na­ti­on für sinn­li­che Begeg­nun­gen ent­stand die Grund­mo­ti­va­ti­on für sein Han­deln und die Initia­ti­ve justnotbed.com. Durch sexu­el­le Dienst­leis­tun­gen und Foto-/Film- und Prin­t­ar­bei­ten wird Hal­tung durch posi­ti­ve, authen­ti­sche und acht­sa­me sexu­el­le Erfah­run­gen mit dem Fokus auf Empower­ment, Selbst­be­stim­mung und Viel­falt erleb­bar.
 

Nick Laurent, Sexarbeiter

Nick Lau­rent stieg 2006 neben­be­ruf­lich als Edel-Call­boy in die Ero­tik­bran­che ein. Sein Slo­gan und zugleich Qua­li­täts­merk­mal war seit Anfang: „Der Call­boy für ech­te Genie­ße­rin­nen“. Damals als Pio­nier, der sich zunächst in den schwei­ze­ri­schen und dann zuneh­mend in den inter­na­tio­na­len Medi­en zeig­te und in der Öffent­lich­keit über sei­ne, oft durch all­ge­mei­ne Unkennt­nis mit Vor­ur­tei­len behaf­te­te, Tätig­keit sprach. So wur­de sein Name schnell einer der bekann­tes­ten in die­sem Métier – vor­wie­gend in der Schweiz – und seit etli­chen Jah­ren lebt er auch nur noch von die­ser anspruchs­vol­len Arbeit. Zwi­schen 2007 und 2009 arbei­te­te er neben­bei auch als Por­no­dar­stel­ler, und im Sep­tem­ber 2014 wur­de ein Buch zu den The­men Lie­be, Treue und Sexua­li­tät ver­öf­fent­licht, das Nick Lau­rent zusam­men mit sei­ner dama­li­gen Part­ne­rin schrieb. Im Jahr 2018 grün­de­te Nick Lau­rent außer­dem das Por­tal „Schwei­zer Call­boys“ und kauf­te 2019 die bei­den gut eta­blier­ten Por­ta­le Call­boy-Schweiz (seit 2012) und Call­boy-Wien (seit 2015).    

Noah-Leo Lassalle, Sexarbeiter

Noah-Leo Lass­alle ist Sex­wor­ker aus Mün­chen und Wien, 48 Jah­re. Er ist ein männ­li­cher Escort für Frau­en und Paa­re, und liebt die­sen Job, da er Men­schen hel­fen kann, ihre Sehn­süch­te und Wün­sche zu erfül­len. Seit eini­gen Jah­ren arbei­tet er in die­sem Bereich und fin­det es sehr wich­tig, ihn legal aus­üben zu kön­nen. Mensch­lich fän­de er es sinn­voll und gesell­schaft­lich wün­schens­wert, wenn über den Beruf Sex­ar­bei­ter offen infor­miert und dis­ku­tiert wer­den kann, da die immer noch vor­han­de­nen Tabus, Miss­ver­ständ­nis­se und teil­wei­se auch bewusst gesetz­ten Dif­fa­mie­run­gen ver­hin­dern, dass sich alle unvor­ein­ge­nom­men damit aus­ein­an­der­set­zen und ein Bild machen kön­nen. Er sagt, nie­mand muss sei­ne Diens­te in Anspruch neh­men, aber für vie­le sei er ein wich­ti­ger Lebens­hel­fer. Umso irri­tier­ter und ent­setz­ter ist er über ein plötz­lich und ohne Not wie­der gefor­der­tes Sexkauf­ver­bot von ideo­lo­gisch moti­vier­ter Sei­te. Er möch­te auf­klä­ren, wie sei­ne Arbeit aus­sieht und wie hilf­reich und wich­tig sie für vie­le Men­schen ist.