Bündniss für legale Prostitution.
In Kooperation mit dem Bundesverband Sexuelle Dienstleistungen e.V., dem Verband deutscher Laufhäuser, dem Projekt Zukunft Rotlicht, dem Verein move e.V und ZustellAnschrift.de engagiert sich der BesD e.V. im Bündniss für legale Prostitution. Das Bündnis wurde im Herbst 2024 gegründet und setzt sich für einen Erhalt der legalen Sexarbeit in der Bundesrepublik Deutschland ein. Zentraler Schwerpunkt ist die klare Position gegen ein Sexkaufverbot bzw. Freierbestrafung und gegen die Einführung des sogenannten „Nordischen Modells“ – stattdessen will das Bündnis den politischen und gesellschaftlichen Dialog stärken, um Arbeitsbedingungen, Schutz und Rechte in der Branche realistisch zu verbessern.
Pressekonferenz mit den Sprecher*innen:
Berlin, 17.9.2025
Kein Sexkaufverbot in Deutschland
Herzstück des Bündnis ist der Reader Kein Sexkaufverbot in Deutschland!. Der Reader sammelt Beiträge verschiedener Autor*innen (u. a. aus Recht, Beratung, Wissenschaft und Verbandsarbeit) sowie Perspektiven aus der Praxis inklusive Stimmen von Sexarbeitenden, Betreiber*innen und Kund*innen mit dem Anspruch, die Debatte über Sexarbeit zu versachlichen und Daten/Fakten statt Stigma und Gerüchte in den Vordergrund zu stellen.
Im Reader finden sich Artikel von:
- Dr. Margarete Gräfin von Galen: Respekt!
- Howard Chance: In guter Verfassung
- Sonja Dolinsek: Ein Blick in die Geschichte
- Dr. Laura Méritt: Sexualität und Sexuelle Rechte
- Existenznot! Interviews mit Betreiber:innen
- Jay Stark: Warum bin ich Escort
- Jan K.: Escort statt Beziehung
- Herbert K.: Was ein Sexkaufverbot für mich bedeuten würde
- Dr. Martin Theben: Diskriminierung von Menschen mit Behinderung
- Guntram Knop: 8 Jahre ProstSchG zeigen Wirkung!
- Konstantin Dellbrügge | Kassandra e. V.: Sexarbeit
- Stephanie Klee | BSD e. V.: 25 Jahre Verbandsarbeit
- BesD e. V.: Selbstbestimmte Sexarbeit
- John Heer | VdL e. V.: Beurteilung eines Sexkaufverbots
- Stephanie Klee | BSD e. V.: Wir müssen reden!
- Organisationen positionieren sich gegen das Sexkaufverbot
Hier steht der Reader als PDF zu Verfügung:





