Berufsverband-Sexarbeit.de

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Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

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Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

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Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

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Aktionswoche 2026

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2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

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PRESSEMITTEILUNG: Berufsverband der Sexarbeiter_innen kritisiert Europapolitik

PRESSEMITTEILUNG: Berufsverband der Sexarbeiter_innen kritisiert Europapolitik

Berufs­ver­band der Sexarbeiter_innen kri­ti­siert Euro­pa­po­li­tik Auf sei­ner Mit­glie­der­ver­samm­lung vom 7.–9. Febru­ar 2014 in Göt­tin­gen befass­te sich der Berufs­ver­band ero­ti­sche und sexu­el­le Dienst­leis­tun­gen auch mit der aktu­el­len Euro­pa­po­li­tik zur Sex­ar­beit. Der Aus­schuss des Euro­päi­schen Par­la­ments für die Rech­te der Frau und die Gleich­stel­lung der Geschlech­ter FEMM spricht sich unter ande­rem für die euro­pa­wei­te Ein­füh­rung des soge­nann­ten “Schwe­di­schen Modells” in der Pro­sti­tu­ti­ons­po­li­tik aus. Das Schwe­di­sche „Sexkauf­ver­bot“ steht für die Kri­mi­na­li­sie­rung der Kun­den von Sexarbeiter_innen. Der Berufs­ver­band unter­stützt das Inter­na­tio­na­le Komi­tee für die Rech­te der Sexarbeiter_innen in Euro­pa (ICRSE), das den FEMM-Aus­schuss scharf kri­ti­siert. „Der Aus­schuss für die Rech­te der Frau und die Gleich­stel­lung der Geschlech­ter des Euro­päi­schen Par­la­men­tes folgt lei­der dem Trend, Ideo­lo­gie höher zu gewich­ten als die Gesund­heit und Sicher­heit von Sexarbeiter_innen, und igno­riert dabei die Viel­zahl und die Band­brei­te der Erfah­run­gen von Sexarbeiter_innen und Sozialarbeiter_innen genau­so wie die Emp­feh­lun­gen inter­na­tio­na­ler Orga­ni­sa­tio­nen”, schreibt Luca Ste­ven­son, Koor­di­na­tor des ICRSE. In Deutsch­land haben sich bereits 34 Orga­ni­sa­tio­nen, dar­un­ter die Deut­sche Aids­hil­fe und der Deut­sche Frau­en­rat, dem offe­nen Brief des ICRSE ange­schlos­sen. Die deut­sche Über­set­zung des Brie­fes: http://sexwork-deutschland.de/brief-an-das-eu-parlament-gegen-den-antrag-auf-freierbestrafung/ Wei­te­re The­men der Mit­glie­der­ver­samm­lung des BesD waren neben inter­nen Peer-to- Peer-Wei­ter­bil­dun­gen die bun­des­po­li­ti­schen Ent­wick­lun­gen zur Regu­lie­rung der Sex­ar­beit in Deutsch­land. Dro­hen­de Maß­nah­men zur „Pro­sti­tu­ti­ons­ein­däm­mung“ sieht der Berufs­ver­band mit Besorg­nis. Der Ver­band wird vor­aus­sicht­lich Ende Sep­tem­ber in Ber­lin eine gro­ße Fach­ta­gung zum The­ma Sex­ar­beit mit­or­ga­ni­sie­ren. Die dor­ti­gen Info­ver­an­stal­tun­gen und Exper­ten­vor­trä­ge wer­den auch einer brei­ten Öffent­lich­keit zugäng­lich sein. Der Berufs­ver­band ero­ti­sche und sexu­el­le Dienst­leis­tun­gen wur­de im Okto­ber 2013 von akti­ven und ehe­ma­li­gen Sexarbeiter_innen gegrün­det. Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen zum The­ma Frei­er­be­stra­fung fin­den sie hier: http://sexwork-deutschland.de/politik/forderungen/freierbestrafung/ ____________________________________________________________________ Kon­takt: Pres­se                                               All­ge­mein Undi­ne de Riviè­re                                         Johan­na Weber         01520 — 485 09 09                                       0151 – 1751 9771 www.sexwork-deutschland.de   Down­load als PDF