Berufsverband-Sexarbeit.de

Berufsverband-Sexarbeit.de

Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

2. Juni: Hurentag

Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

Mehr erfahren

Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

Mehr erfahren

Aktionswoche 2026

Aktionswoche 2026

2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

Mehr erfahren

BesD unterstützt Forderung in Thüringen: GRÜNEN-Politikerin will Beratungsstelle für Sexarbeiter*innen

BesD unterstützt Forderung in Thüringen: GRÜNEN-Politikerin will Beratungsstelle für Sexarbeiter*innen

BesD unterstützt Forderung in Thüringen: GRÜNEN-Politikerin will Beratungsstelle für Sexarbeiter*innen
Bei Thü­rin­gen han­delt es sich um das letz­te Bun­des­land in Deutsch­land, in dem kei­ne Bera­tungs­stel­len für Sexarbeiter*innen und damit kei­ne Ansprechpartner*innen für jene zur Ver­fü­gung ste­hen. Die­sen Umstand hält der Berufs­ver­band — beson­ders inmit­ten einer Pan­de­mie, wo genau die­se Men­schen auf die Hil­fe von nied­rig­schwel­li­gen, akzep­tie­ren­den Bera­tungs­stel­len ange­wie­sen sind, für drin­gend ver­bes­se­rungs­wür­dig. Dar­über hin­aus fin­det die Sex­ar­beit in Thü­rin­gen fast aus­schließ­lich über Woh­nungs­bor­del­le oder Ter­min­woh­nun­gen statt, in denen allei­ne, zu zweit und in stän­di­gem Wech­sel gear­bei­tet wird. Dies kann zur Ver­ein­ze­lung füh­ren und einen beson­ders schlech­ten Infor­ma­ti­ons­fluss unter Sex­ar­bei­ten­den zur Fol­ge haben. Vie­le Sex­ar­bei­ten­de sind wenig bis gar nicht über ihre Rech­te auf Gesund­heits­hil­fe und Unter­stüt­zung infor­miert. Wir unter­stüt­zen daher die —> For­de­rung der frau­en­po­li­ti­schen Spre­che­rin der Grü­nen-Frak­ti­on Frau Lau­ra Wahl, nach einer unab­hän­gi­gen Bera­tungs­stel­le für Sexarbeiter*innen in Thü­rin­gen.  Des wei­te­ren hal­ten wir einen Aus­bau der —> Fach­be­ra­tungs­stel­le Frau­en­zen­trum Bren­nes­sel e.V. für sinn­voll – die­se leis­tet Unter­stüt­zung bei der Auf­ar­bei­tung sexua­li­sier­ter Gewalt und ist auch mit dem The­ma Sex­ar­beit schon ver­traut. Bei ent­spre­chen­der Per­so­nal­auf­sto­ckung könn­te auch dort eine fun­dier­te Bera­tung und Betreu­ung von Sexarbeiter*innen statt­fin­den. Als mar­gi­na­li­sier­te Berufs­grup­pe mit einem Anteil von nicht kran­ken­ver­si­cher­ten, nicht ange­mel­de­ten, bereits von Armut betrof­fe­nen Men­schen, trifft die der­zei­ti­ge Kri­se Sexarbeiter*innen beson­ders hart. Durch den Aus­fall ihrer Ein­nah­men fehlt es jenen ohne finan­zi­el­le Rück­la­gen am Nötigs­ten — teil­wei­se dro­hen jetzt Woh­nungs­lo­sig­keit oder gar Obdach­lo­sig­keit. Anläss­lich der Kri­se haben wir den —> BesD Not­hil­fe Fonds ins Leben geru­fen, um Sex­ar­bei­ten­de ohne Anspruch auf staat­li­che Hil­fen in Not­si­tua­tio­nen zu unter­stüt­zen. Die Ver­ga­be wird zum gro­ßen Teil durch die Arbeit der diver­sen Bera­tungs­stel­len koor­di­niert.
Pres­se­kon­takt:
  • Johan­na Weber | | 0151 1751 9771
  • Lil­li Erd­beer­mund |