Berufsverband-Sexarbeit.de

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Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

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Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

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Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

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Aktionswoche 2026

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2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

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Stigma und Gesundheitsversorgung

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Ergän­zun­gen zum Vor­trag aus dem Zoom Chat: Fra­ge: Könn­test Du bit­te noch ein­mal Dei­ne Äuße­rung ein­ord­nen, nach der ein Arbeits­ver­bot für Sex­ar­bei­ten­de wegen erhöh­ter Infek­ti­ons­ge­fahr ein­ord­nen? Gibt es die erhöh­te Infek­ti­ons­ge­fahr bei Schwan­ge­ren tat­säch­lich oder ist das eher ein Kon­strukt aus der sex­ar­beits­feind­li­chen Ecke? Falls Schwan­ge­re tat­säch­lich ein höhe­res Infek­ti­ons­ri­si­ko haben, wie rele­vant ist das noch beim Prak­ti­zie­ren von Safer Sex? Wäre ein Arbeits­ver­bot für schwan­ge­re Sex­ar­bei­ten­de über­haupt noch halt­bar beim Prak­ti­zie­ren von Safer Sex? Ant­wort: In der Infek­tio­lo­gie gel­ten Schwan­ge­re bzw. der Embryo/Fötus (je nach Schwan­ger­schafts­pha­se) als beson­ders vul­nerabel und prä­ven­tiv zu schüt­zend für Infek­tio­nen. Da Kon­do­me nicht vor allem schüt­zen kön­nen, ist das die Ansicht und war­um das CDC z.B. teils immer noch Ent­halt­sam­keit als bes­tes Ver­hü­tungs­mit­tel beschreibt. Fak­tisch ist das so für alle Men­schen. Rein wis­sen­schaft­lich rech­ne­risch ist das Risi­ko am kleins­ten eine STI zu bekom­men, wenn man nie Sex hat. Hat aber in dem Sin­ne kei­ne Quel­le zur Sex­ar­beits­feind­lich­keit. Eher aus prag­ma­ti­schen Zah­len und so his­to­ri­schen Vor­kom­men wie STI-asso­zi­ier­te Fehl- und Früh­ge­bur­ten, HIV Epi­de­mie v.a. in Afri­ka, etc. Aber man kann natür­lich eine sex nega­ti­ve gesell­schaft­li­che Prä­gung dis­ku­tie­ren und wie wir all­ge­mein mit STI umge­hen. Gera­de in Deutsch­land tes­ten wir näm­lich wenig.   Unse­re monat­li­che Online-Ver­an­stal­tungs­rei­he zu den gesell­schaft­lich und poli­tisch am hei­ßes­ten dis­ku­tier­ten The­men rund um Sex­ar­beit. Sexarbeiter*innen und Expert*innen aus rele­van­ten Berei­chen erklä­ren, klä­ren auf und dis­ku­tie­ren. Datum:  Don­ners­tag den 29.06.23 Uhr­zeit: 17:00 bis 18:00 Uhr – der Zoom-Link wird nach der Anmel­dung ver­sen­det. Anmel­dung:  (Emma Sophie Roe | Mit­ar­bei­te­rin für die poli­ti­sche Arbeit im BesD) Teil­nah­me: Offen für alle Inter­es­sier­ten! Ziel­grup­pe: Mit­ar­bei­ten­de aus Ver­wal­tung, Poli­tik, Gesund­heits­we­sen und sons­ti­ge Inter­es­sier­te Preis: Kos­ten­los Spra­che: Deutsch Ver­an­stal­ter: Der Berufs­ver­band ero­ti­sche und sexu­el­le Dienst­leis­tun­gen (BesD e. V.) ist die größ­te Sex­ar­bei­ten­den-Orga­ni­sa­ti­on Euro­pas und hat als Ziel die Ver­bes­se­rung der Arbeits­be­din­gun­gen, Besei­ti­gung von Miss­stän­den und Ent­stig­ma­ti­sie­rung. Auf­zeich­nung und Mate­ria­len:  Wer­den im Nach­hin­ein hoch­ge­la­den auf dem BesD-You­tube-Kanal. Dort fin­den sich auch die Auf­zeich­nun­gen der ehe­ma­li­gen EINE STUNDE / EIN THEMA Bei­trä­ge.   INHALT Sexarbeiter*innen sind lei­der immer noch stark von Stig­ma­ti­sie­rung  betrof­fen. Die­se Stig­ma­ti­sie­rung kann nicht nur psy­chisch belas­ten, son­dern auch ihren Zugang zu gesund­heit­li­cher Ver­sor­gung beein­flus­sen. Des­halb möch­ten wir uns dies­mal mit der Aus­wir­kung von Stig­ma­ti­sie­rung auf die Gesundheit(-versorgung/-sförderung) von Sexarbeiter*innen aus­ein­an­der­setz­ten. Und haben hier­für den roten Stö­ckel­schuh und die Sexu­al­wis­sen­schaft­le­rin Har­riet Lang­an­ke ein­ge­la­den. REFERENT*INNEN  Journalistin Har­riet Lang­an­ke, Sexualwissenschaftler*in Har­riet Lang­an­ke grün­de­te 2007 die Gemein­nüt­zi­ge Stif­tung Sexua­li­tät und Gesund­heit und arbei­te­te zuvor zehn Jah­re für die Deut­sche Aids-Stif­tung. Als Sexualwissenschaftler*in beglei­te­te sie außer­dem zwi­schen 2010 und 2021 ein For­schungs­pro­jekt über Kun­den von Sexarbeiter*innen an der Uni­ver­si­tät Mal­mö in Schwe­den.  Sie ist Exper­tin für sexu­ell über­trag­ba­re Krank­hei­ten, HIV und Jour­na­lis­tin. Außer­dem berät den Vor­stand der Deut­schen STI-Gesell­schaft (DSTIG) bei der Öffent­lich­keits­ar­beit und ist Mit­glied der Deut­schen Gesell­schaft für Sexu­al­for­schung (DGfS) sowie der Inter­na­tio­nal Aca­de­my for Sex Rese­arch (IASR). Im Deut­schen Jour­na­lis­ten­ver­band DJV-NRW lei­tet sie den Fach­aus­schuss Online. Für die GSSG ist sie ehren­amt­lich als Geschäfts­füh­re­rin tätig.   Logo: Roter Stöckelschuh Roter Stö­ckel­schuh Der rote Stö­ckel­schuh ist ein Pro­jekt wel­ches zum Ziel hat Bar­rie­ren für Sexarbeiter*innen im Gesund­heits­we­sen abzu­bau­en. Er ist ab 2017 mit der Idee ent­stan­den, dass sie Ärzt*innen sich den Sti­cker mit dem roten Stö­ckel­schuh an ihre Pra­xen kle­ben und damit aus­drü­cken kön­nen, dass Sexarbeiter*innen sich in ihren Pra­xen ohne Angst vor Dis­kri­mi­nie­rung outen kön­nen. Aus die­ser Idee wuchs eine Archiv für sex­ar­beits­freund­li­che Adres­sen. Und um die Zahl der sex­ar­beits­freund­li­chen Adres­sen zu erhö­hen, umfang­rei­che Fort­bil­dungs­mög­lich­kei­ten für im Gesund­heits­we­sen Täti­ge.   Nachfragen/Kontakt Emma Sophie Roe (Mit­ar­bei­te­rin für die poli­ti­sche Arbeit im BesD) Mail:  Tele­fon: +49 151 70648865 Johan­na Weber (poli­ti­sche Spre­che­rin des BesD) Mail:  Tele­fon:  +49 151 17519771 Alle Auf­zeich­nun­gen der ehe­ma­li­gen EINE STUNDE / EIN THEMA Bei­trä­ge fin­den sich auf dem BesD-You­tube-Kanal.