Berufsverband-Sexarbeit.de

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Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

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Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

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Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

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Aktionswoche 2026

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2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

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Experten kritisieren “Prostituitertenschutzgesetz” beim 2. Sexarbeits-Kongress

Experten kritisieren “Prostituitertenschutzgesetz” beim 2. Sexarbeits-Kongress

Experten kritisieren “Prostituitertenschutzgesetz” beim 2. Sexarbeits-Kongress
Der 2. Sex­ar­beits-Kon­gress vom 02. bis 04. März 2016 in Ham­burg bot ein Forum für kri­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung jen­seits der Pro- und Kon­tra-Debat­te. Unter dem Mot­to “Sex­ar­beit im Zei­chen des Pro­sti­tu­ier­ten­schutz­ge­set­zes” tausch­ten sich rund 300 Besu­cher und zahl­rei­che Vor­tra­gen­de auf Augen­hö­he aus, dar­un­ter Sex­dienst­leis­ten­de, Wissenschaftler_innen und Jurist_innen. In der Hoch­schu­le für ange­wand­te Wis­sen­schaf­ten fan­den The­men wie Mann-männ­li­che Sex­ar­beit, die juris­ti­sche Bewer­tung des “Pro­sti­tu­ier­ten­schutz­ge­set­zes” und Ein­bli­cke in die Lebens­wirk­lich­keit von Men­schen in der Bran­che einen Platz. Die Expert_innen ent­wi­ckel­ten in Work­shops Alter­na­ti­ven zur geplan­ten restrik­ti­ven Regu­lie­rung. Statt auf Zwangs­maß­nah­men und Buß­gel­der zu setz­ten, emp­fah­len sie unter ande­rem einen Aus­bau von bedarfs­ge­rech­ten Bera­tungs- und Infor­ma­ti­ons­an­ge­bo­ten. In der Innen­stadt ver­teil­ten Aktivist_innen am Don­ners­tag Mor­gen “Huren­aus­wei­se”, um auf die Stig­ma­ti­sie­rung durch eine Zwangs­re­gis­trie­rung auf­merk­sam zu machen. “Wir haben lan­ge dar­über gespro­chen, wie wir den Scha­den mini­mie­ren kön­nen, den das geplan­te Gesetz für uns Sex­dienst­leis­ter anrich­ten wür­de”, so Undi­ne de Riviè­re, Pres­se­pre­che­rin des BesD. “Noch bes­ser wäre es aller­dings, es wür­de nicht ver­ab­schie­det wer­den. Das gan­ze ein “Schutz­ge­setz” zu nen­nen, ist zynisch.” Vie­le der anwe­sen­den Expert_innen bemän­gel­ten, dass das Geset­zes­vor­ha­ben trotz mas­si­ver Pro­tes­te der Betrof­fe­nen, aus Bera­tungs­stel­len, aus dem Gesund­heits­we­sen, von kirch­li­cher und von juris­ti­scher Sei­te unbe­irrt wei­ter ver­folgt wer­de. Der 2. Sex­ar­beits-Kon­gress wur­de an der Hoch­schu­le für Ange­wand­te Wis­sen­schaf­ten Ham­burg in Zusam­men­ar­beit mit dem Berufs­ver­band ero­ti­sche und sexu­el­le Dienst­leis­tun­gen und Bufas, dem Bünd­nis der Fach­be­ra­tungs­stel­len für Sex­ar­bei­te­rin­nen und Sex­ar­bei­ter ver­an­stal­tet. Das Pro­gramm und in Kür­ze auch die Ergeb­nis­se der Work­shops fin­den sich unter sexarbeits-kongress.de