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Will­kom­men bei der größ­ten Ver­tre­tung für Sex­ar­bei­ten­de in Euro­pa

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

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Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

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Workshop | Konto, Steuern + Finanzen

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Datum: 16.04.2026
Uhr­zeit: 19:00–20:30 Uhr (1 Std. 30 Min.)

Lets Talk Papier­kram: Als Sexarbeiter*in bist du Unternehmer*in – mit allem was dazu­ge­hört. Damit jede Trans­ak­ti­on für dich den sel­ben Mehr­wert hat wie für dei­ne Klient*innen, soll­te alles sau­ber abge­wi­ckelt sein. Aber was ist dabei wich­tig zu beach­ten? In die­sem …

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Gründung des Berufsverbandes erotische und sexuelle Dienstleistungen

Gründung des Berufsverbandes erotische und sexuelle Dienstleistungen

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Sexarbeiter_innen gründen Berufsverband

Akti­ve und ehe­ma­li­ge Sexarbeiter_innen grün­den am 13. Okto­ber 2013 in Köln den “Berufs­ver­band ero­ti­sche und sexu­el­le Dienst­leis­tun­gen”. Der bun­des­wei­te Ver­band ver­folgt das Ziel, die Arbeits- und Lebens­be­din­gun­gen von Sex­ar­bei­te­rin­nen und Sex­ar­bei­tern zu ver­bes­sern. Er möch­te über die unter­schied­li­chen Aspek­te von Pro­sti­tu­ti­on infor­mie­ren und gegen­über Poli­tik, Medi­en und Öffent­lich­keit ein rea­lis­ti­sches Bild der Sex­ar­beit ver­mit­teln. Damit will er der Dis­kri­mi­nie­rung und Kri­mi­na­li­sie­rung von Men­schen in der Sex­ar­beit ent­ge­gen wir­ken. Anlass der Grün­dung sind die zahl­rei­chen immer noch vor­han­de­nen gesetz­li­chen Son­der­ver­ord­nun­gen, die Sex­ar­bei­te­rIn­nen in ihrer Arbeit behin­dern. Bei­spie­le sind die Sperr­ge­biets­ver­ord­nun­gen und das Wer­be­ver­bot. Dazu kommt der lau­ter wer­den­de Ruf aus Poli­tik und Medi­en nach einer “Ver­schär­fung des Pro­sti­tu­ti­ons­ge­set­zes”. Ent­spre­chen­de Geset­zes­ent­wür­fe lie­gen bereits in Bund und Län­dern vor. “Anstatt die Posi­ti­on der Sexarbeiter_innen zu stär­ken, droht eine deut­li­che Ver­schlech­te­rung der Arbeits­be­din­gun­gen in unse­rer Bran­che”, sagt Grün­dungs­mit­glied Johan­na Weber. “Viel zu lan­ge wur­de über uns, aber nicht mit uns gespro­chen. Es wird Zeit, dass wir uns von Ent­schei­dun­gen, die uns betref­fen, nicht län­ger aus­schlie­ßen las­sen!” Bereits im April die­sen Jah­res hat­ten sich mehr als fünf­zig Sex­ar­bei­te­rin­nen und Sex­ar­bei­ter in Frank­furt am Main getrof­fen, um die Ver­eins­grün­dung vor­zu­be­rei­ten. Das Spek­trum der Anwe­sen­den reich­te von Wohnungs‑, Bor­dell- und Stra­ßen­pro­sti­tu­ier­ten über Escort­da­men, Call­boys und Tan­tra­mas­seu­rin­nen bis hin zu Domi­nas. Es sind auch Betreiber_innen dabei, die aber alle­samt sel­ber in der Bran­che tätig gewe­sen sind oder noch mit­ar­bei­ten. —————————————————————————————- KONTAKT: Pres­se: Undi­ne de Riviè­re 01520 — 485 09 09 All­ge­mein: Johan­na Weber 0151 — 1751 9771