Berufsverband-Sexarbeit.de

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Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

2. Juni: Hurentag

Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

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Aktionswoche 2026

Aktionswoche 2026

2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

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Hurentag 2022: #RedetMitStattUeberUns

Hurentag 2022: #RedetMitStattUeberUns

Hurentag 2022: #RedetMitStattUeberUns
Anläss­lich des Inter­na­tio­na­len Huren­tags for­dert der Berufs­ver­band die Ein­rich­tung eines run­den Tisch Sex­ar­beit auf Bun­des­ebe­ne — und vor allen Din­gen ein Mit­spra­che­recht für Sex­ar­bei­ten­de! Johan­na Weber, poli­ti­sche Spre­che­rin des BesD e.V.: “Sex­ar­bei­ten­de for­dern eine Mit­spra­che bei der Eva­lua­ti­on des Pro­sti­tu­ier­ten­schutz­ge­setz sowie der Umset­zung des Geset­zes auf den Lan­des­ebe­nen. Wir sind die­je­ni­gen, die von die­sen Rege­lun­gen direkt betrof­fen sind — wir kön­nen und wol­len an sinn­vol­len Lösun­gen mit­ar­bei­ten und unse­re Exper­ti­se bei­steu­ern. Zum dies­jäh­ri­gen Huren­tag pos­ten wir des­halb unter dem Hash­tag #Redet­Mit­Statt­Ueber­Uns in die sozia­len Medi­en. Mach mit und lass DEINE Stim­me als Sexarbeiter*in laut wer­den. Das Logo zum dies­jäh­ri­gen Huren­tag zum Down­load:  

Hin­ter­grund­wis­sen

Am 2. Juni 1975 fand im fran­zö­si­schen Lyon der berühm­te “Huren­streik” statt. Wochen­lang besetz­ten über 100 Sex­ar­bei­ten­de die Kir­che Saint-Nizier, um gegen zuneh­men­de Repres­sio­nen zu kämp­fen. Das Datum gilt seit­dem als Inter­na­tio­na­ler Huren­tag und Aus­gangs­punkt der Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on von Sex­ar­bei­ten­den. Doch die Mög­lich­keit an Rege­lun­gen für ihre Bran­che mit­zu­wir­ken und Ein­fluss zu neh­men bleibt Sex­ar­bei­ten­den bis heu­te weit­ge­hend ver­wehrt. Hier liest Du den gran­dio­sen Blog­bei­trag unse­rer Kol­le­gin Madame Kali zur Geschich­te der Huren­be­we­gung.
Die drin­gend benö­tig­te Unter­stüt­zung und Stär­kung von Men­schen in der Sex­ar­beit, die rea­lis­ti­sche Wahr­neh­mung von Armut­s­pro­sti­tu­ti­on, Arbeits­mi­gra­ti­on und inter­na­tio­na­lem Wohl­stands­ge­fäl­le wird oft durch Gra­ben­kämp­fe hint­an­ge­stellt. Bei der Beschäf­ti­gung mit Sex­ar­beit ist es wich­tig, der Viel­falt und extrem brei­ten Fäche­rung des The­mas gewahr zu blei­ben. Es bedarf Expert*innen aus vie­len Spar­ten und Sex­ar­bei­ten­de aus ver­schie­de­nen Berei­chen der Bran­che, die ihre Erfah­run­gen tei­len. Nur so kön­nen sinn­vol­le Wege zur Ver­bes­se­rung der Arbeits­be­din­gun­gen, einer recht­li­chen Stär­kung von Men­schen in der Sex­ar­beit und der Bekämp­fung von Men­schen­han­del gefun­den wer­den!