Berufsverband-Sexarbeit.de

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Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

2. Juni: Hurentag

Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

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Aktionswoche 2026

Aktionswoche 2026

2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

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Analsex & Fisting in der Sexarbeit — aktiv und passiv 

Analsex & Fisting in der Sexarbeit — aktiv und passiv 

Datum: 24.03.2026
Uhr­zeit: 19:00–20:30 Uhr (1 Std. 30 Min.)

In die­sem Online-Work­shop spre­chen wir offen über das The­ma Anal­sex und Fis­ting in der Sex­ar­beit – sowohl aus akti­ver als auch pas­si­ver Per­spek­ti­ve. Spe­cial Guest: Aus­nahms­wei­se ist heu­te neben drei Kol­le­gin­nen auch eine Nicht-Sex­wor­ke­rin bei den Vor­tra­gen­den dabei: Svet­la­na ist …

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Corporate Design Crashkurs

Corporate Design Crashkurs

Datum: 26.03.2026
Uhr­zeit: 18:00–22:00 Uhr (4 Std.)

Inter­ner Work­shop für alle die mit dem neu­en CD best­mög­lich arbei­ten wol­len. je nach Bedarf der Teil­neh­men­den wer­den The­men wie Anle­gen einer Druck­vor­stu­fe für unse­re Dru­cke­rei, Ein­wei­sung in unser Medi­en­ar­chiv, Sty­le­gui­de Inten­siv­kurs, Grund­kurs Typo­gra­fie, Crash­kurs Doku­men­ten­er­stel­lung oder was ihr sonst …

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Was mich an den Abolitionistinnen am meisten stört, ist ihre Scheinheiligkeit.

Was mich an den Abolitionistinnen am meisten stört, ist ihre Scheinheiligkeit.

Was mich an den Abolitionistinnen am meisten stört, ist ihre Scheinheiligkeit.
Dies ist ein Bei­trag von unse­rem Mit­glied Salo­mé Bal­thus: Nein, sie has­sen Sex­ar­bei­te­rIn­nen nicht. Sie glau­ben nur nicht, dass es sie gibt. Pro­sti­tu­ier­te sind für sie näm­lich kei­ne Frau­en, die arbei­ten, son­dern Frau­en, denen Gewalt ange­tan wird. Sie sehen in uns Opfer, kei­ne han­deln­den Sub­jek­te. Dass sie uns dadurch selbst die Gewalt antun, die sie dem Patri­ar­chat zuschrei­ben, sehen sie nicht. Nein, sie wol­len uns nicht kri­mi­na­li­sie­ren. Nur unse­re Kun­den. Sie wol­len uns nicht den Job weg­neh­men. Sie wol­len nur, dass uns nie­mand mehr dafür bezahlt. Nein, sie has­sen Aus­län­der nicht. Sie wol­len sie nur nicht in ihrer Stadt und in ihrem Land. Das zu sagen fällt leich­ter, wenn es sich bei den Aus­län­dern um Sex­ar­bei­te­rIn­nen han­delt. Sie behaup­ten dann, die­se Frau­en wür­den ja selbst am liebs­ten gar nicht da sein. Sie behaup­ten, die­se Frau­en wür­den am liebs­ten zurück nach Hau­se, in einen anstän­di­gen Job im Krei­se ihrer Fami­li­en. Dass es gera­de die­se Fami­li­en sind, um derent­wil­len die­se Frau­en in den rei­chen Län­dern Geld ver­die­nen, sehen sie nicht. Nein, sie ver­schlie­ßen nicht die Augen vor dem Elend. Sie den­ken nur, wenn die­se Frau­en schon in Deutsch­land (Schwe­den, Nor­we­gen, Frank­reich, whe­re ever) sind, dann sol­len sie wenigs­tens unsicht­bar sein. In Bil­lig­sek­tor-Jobs ver­schwin­den. Sie fin­den es ok, wenn jun­ge Ost­eu­ro­päe­rin­nen ihnen schwarz die Woh­nun­gen put­zen, aber nicht, wenn die Ost­eu­ro­päe­rin­nen für das sel­be Geld mit deut­schen Män­nern schla­fen. Dass sich hin­ter die­sem über­grif­fi­gen Pater­na­lis­mus blan­ker Unter­schicht­se­kel ver­birgt, sehen sie nicht. Nein, sie sind kei­ne Fein­din­nen der Sexua­li­tät. Nur mora­lisch muss es zuge­hen. Sie ste­hen den sexu­el­len Frei­heits­be­dürf­nis­sen offen gegen­über. Nur müs­sen die zum christ­li­chen Fami­li­en­bild pas­sen. Eine Frau muss mit ihrem Kör­per tun kön­nen, was sie will! Außer mit ihrer hei­li­gen Vagi­na. Der Kör­per einer Frau gehört ihr allein — es sei denn, sie will ihn ver­kau­fen. Dass genau das dem patri­ar­cha­len Bild ent­spricht, nach dem eine Frau ihren Kör­per den Insti­tu­tio­nen von Fami­lie und Staat zur Ver­fü­gung zu hal­ten hat, sehen sie nicht. Nein, Sie sind nicht gegen die libe­ra­le Gesell­schaft. Sie wol­len nur, dass allein die Din­ge erlaubt sind, die ihnen gefal­len. Dass die Geset­ze dazu da sind, ihnen das Land zu schaf­fen, das sie sich wün­schen. Dass Staa­ten, in denen alle einer Mei­nung sind, in kei­ner wei­ter ent­wi­ckel­ten Zivi­li­sa­ti­on bestehen, sehen sie nicht. Und ich glau­be, sie sehen es wirk­lich nicht. Sie sind nicht mal zynisch. Sie sind ein­fach nur rechts.