Berufsverband-Sexarbeit.de

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Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

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Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

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Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

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Aktionswoche 2026

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2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

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KEIN! Nordisches Modell

Wir sind gegen ein Sexkaufverbot, weil..

Fräulein Angelina
Nadja
Calea Toxic
Zuleika
Zoe
Undine De Rivière 2
TSloulou
Thomas Aeffner
Skylla J’Adore
Sarah Mewes
Quesadila Coco
Pixie P. Magic
Patrick Schaefer
Nick Laurent
Midori
Mia Elysia
Matthias Grimme
Nica Nordic
Master Nordic
Skylla J’Adore
Maja
Madame Simone
Madame Kali
Madame Ellen
Lino (ohne Gesicht)
Lana Xtreme
Lady Dhyana la Diva
Lady Alice
Kristina Marlen
Katja (ohne Gesicht)
Johanna Weber
Jemina
Jay Stark
Ignis
Happy Michelle
Fistschwester
Emy Fem
Dominus Berlin
Carina
Ben Nordmann
Aurelia van Foxx
Annabel Schöngott
Alice Bitchcraft
Alex M
Agnes Winter
A’mina Ardent

Nicht nur wir als Betrof­fe­ne hal­ten das für eine dum­me Idee, Vie­le namen­haf­te Orga­ni­sa­tio­nen, Ver­ei­ne, For­schungs­grup­pen, Stif­tun­gen, und Behör­den aus aller Herr*innen Län­dern haben sich offi­zi­ell gegen die Ein­füh­rung eines Sexkauf­ver­bo­tes nach nor­di­schem Modells aus­ge­spro­chen. Es han­delt sich dabei aus­schließ­lich um Insti­tu­tio­nen, die über Exper­ti­se im Bereich Sex­ar­beit ver­fü­gen und sich von ver­schie­de­nen Sei­ten mit dem hoch­kom­ple­xen The­men­feld beschäf­ti­gen.

Stand: 05.03.2026

Gewerkschaft ver.di

„Das Nor­di­sche Modell sieht ein Ver­bot vor, sexu­el­le Dienst­leis­tun­gen zu kau­fen, und kri­mi­na­li­siert dadurch aus­schließ­lich die Kund­schaft von Sexarbeiter*innen. Die­se ver­meint­lich ein­fa­che Lösung wür­de jedoch die Arbeits­be­din­gun­gen der selbst­be­stim­ten Sexarbeiter*innen erheb­lich ver­schlech­tern. Den Sexarbeiter*innen wird nicht nur die Kund­schaft genom­men, son­dern sie ver­lie­ren auch ihre siche­ren Arbeits­plät­ze, denn Pro­sti­tu­ti­ons­stät­ten sind ver­bo­ten.”

https://frauen.verdi.de/download/verdiBundesfrauenrat_Position_Sexarbeit_2025.pdf

Deutscher Juristinnenbund

„Eine Kri­mi­na­li­sie­rung des Sexkaufs sug­ge­riert eine ein­fa­che und vor allem kos­ten­güns­ti­ge Lösung für kom­ple­xe Pro­blem­la­gen und ver­sperrt damit den Blick auf tat­säch­lich not­wen­di­ge Maß­nah­men, um die Situa­ti­on von Sexarbeiter*innen zu ver­bes­sern.”

https://www.djb.de/presse/stellungnahmen

Gewerkschaft der Polizei (GdP) — Frauengruppe (Bund)

„Erfah­run­gen aus dem Nor­di­schen Modell zei­gen auf, dass Pro­sti­tu­ti­on nicht ein­fach ver­schwin­det. Die Ver­la­ge­rung der frei­wil­li­gen Sex­ar­beit in das kri­mi­nel­le Milieu führt zum Abdrif­ten die­ses Phä­no­mens ins „Dun­kel­feld“ und erschwert die Ver­fol­gung von schwers­ten Straf­ta­ten, zum Nach­teil von Men­schen, ins­be­son­de­re Frau­en, die zur Pro­sti­tu­ti­on gezwun­gen wer­den. Die ver­meint­li­che Ver­hin­de­rung von Men­schen­han­del und Zwangs­pro­sti­tu­ti­on kann auch eine Ver­schie­bung der Nach­fra­ge in die Digi­ta­len Net­ze zur Fol­ge haben“

https://www.gdp.de/stellungnahme-der-frauengruppe-der-gdp-zum-antrag-der-cdu-csu-prostitution

Deutsche Aidshilfe

„Inter­na­tio­na­le Stu­di­en und Erfah­run­gen in Län­dern wie Schwe­den und Frank­reich zei­gen: Jede Form der Kri­mi­na­li­sie­rung von Pro­sti­tu­ti­on schützt die Sexarbeiter_innen nicht, son­dern erhöht das Risi­ko, dass sie Opfer von Gewalt oder ande­ren Straf­ta­ten wer­den und sich sexu­ell über­trag­ba­re Infek­tio­nen zuzu­zie­hen.“

https://www.aidshilfe.de/sexkaufverbot-verhindern-unterstuetzung-statt-nordisches-modell

Deutscher Städtetag

„Sinn­voll und als Ziel wich­tig ist, die Pro­sti­tu­ti­on noch wei­ter ins „Hell­feld“ zu zie­hen. Durch die Stär­kung der Rech­te der Sex­ar­bei­ten­den und durch den Auf­bau von Kom­mu­ni­ka­ti­ons­struk­tu­ren, z. B. durch Run­de Tische, kann eine wei­ter­ge­hen­de Trans­pa­renz im Pro­sti­tu­ti­ons­mi­lieu erreicht wer­den. So kann zu Schutz und guten Arbeits­be­din­gun­gen für die Sex­ar­bei­ten­den bei­getra­gen wer­den. Zudem ist der Aus­bau von Unter­stüt­zungs­struk­tu­ren sowie rea­lis­ti­scher Aus- und Umstiegs­mög­lich­kei­ten nötig und wich­tig umzu­set­zen..“

https://www.bundestag.de//blob/20–13-123a.pdf

bufas e.V. (Bündnis d. Fachberatungsstellen f. Sexarbeiterinnen u. Sexarbeiter)

„(…) es wird häu­fig dar­ge­stellt, dass das Sexkauf­ver­bot kei­ne nega­ti­ven Kon­se­quen­zen für Sexarbeiter*innen habe, oder deren Situa­ti­on sogar noch ver­bes­se­re. Dage­gen posi­tio­niert sich der Bufas ent­schie­den. Auch inner­halb Deutsch­lands hat man durch restrik­ti­ve Ver­ord­nun­gen (…) nicht die Pro­sti­tu­ti­on und die Nach­fra­ge vor Ort ver­hin­dert, son­dern ledig­lich bewirkt, dass die Arbeits­be­din­gun­gen sich ver­schlech­tern und die Vul­nerabi­li­tät durch Abhän­gig­keits­ver­hält­nis­se und Aus­beu­tung erhöht wer­den.“

http://www.bufas.net/stellungnahme-zu-den-politischen-forderungen-zur-einfuehrung-des-sexkaufverbots-in-deutschland/

Deutsches Institut für Menschenrechte

„Die­ses sehr sicht­ba­re und daher gut kon­trol­lier­ba­re Seg­ment [der Stra­ßen­pro­sti­tu­ti­on] wird weni­ger. Ob auch das gesam­te Aus­maß von Pro­sti­tu­ti­on durch ein Ver­bot abnimmt oder ob ledig­lich eine Ver­drän­gung in ande­re, weni­ger sicht­ba­re Berei­che der Pro­sti­tu­ti­on statt­fin­det, ist umstrit­ten. Aus men­schen­recht­li­cher Per­spek­ti­ve ent­schei­den­der ist, dass die­se For­schung deut­lich uner­wünsch­te Fol­gen einer Ver­bots­lö­sung zeigt, näm­lich ein erhöh­tes Risi­ko sexu­ell über­trag­ba­rer Erkran­kun­gen sowie von Gewalt­er­fah­run­gen. Men­schen­han­del nimmt dadurch nicht ab.“

https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/publikationen/detail/prostitution-und-sexkaufverbot

Diakonie Deutschland

„Ver­bo­te ver­hin­dern weder Pro­sti­tu­ti­on, noch däm­men sie ihre nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen ein. Wo tat­säch­lich Zwang und Gewalt eine Rol­le spie­len, bie­ten Ver­bo­te kei­nen Schutz. Für die Wirk­sam­keit des Nor­di­schen Modells gibt es kei­ne siche­ren Bele­ge.“

https://www.diakonie.de/pressemeldungen/diakonie-fuer-mehr-unterstuetzung-statt-sexkaufverbot

Gesellschaft für Sexarbeits- und Prostitutionsforschung e. V.

„Als For­schungs­ge­sell­schaft mit lang­jäh­ri­ger Exper­ti­se zu Sex­ar­beit und Pro­sti­tu­ti­on leh­nen wir sol­che straf­recht­li­chen und repres­si­ven Maß­nah­men aus­drück­lich ab. Wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en wei­sen umfang­reich nach, dass sie die Aus­übung der Sex­ar­beit ein­schrän­ken bzw. ver­drän­gen und damit die Arbeits- und Lebens­be­din­gun­gen von Sex­ar­bei­ten­den ver­schlech­tern“

https://gspf.info/GSPF-Stellungnahme-Anhoerung-23.-Sept-2024.pdf

Deutsche Gesellschaft zur Förderung der Sexuellen Gesundheit

„In Nord­ir­land wur­den Daten von der Queen’s Uni­ver­si­ty Bel­fast vor und nach der Ein­füh­rung eines Sexkauf­ver­bots erho­ben und erlau­ben somit einen Ver­gleich. Nach Ein­füh­rung des so genann­ten Sexkauf­ver­bots waren weder eine Reduk­ti­on der Nach­fra­ge noch der Anzahl von Sex­ar­bei­ten­den zu beob­ach­ten; auch ein Ein­fluss auf die Zah­len von Men­schen­han­del zum Zwe­cke der sexu­el­len Aus­beu­tung war nicht fest­stell­bar.“

https://www.stiftung-gssg.org/wp-content/uploads/2021/03/Statement-DSTIG-Doku-3SAT_210322_GS.pdf

Amnesty International

„Wenn nicht nur ihre Tätig­keit, son­dern auch ihr Arbeits­um­feld ent­kri­mi­na­li­siert ist, gibt das den oft mar­gi­na­li­sier­ten und abhän­gi­gen Men­schen im Sex­ge­wer­be mehr Mög­lich­kei­ten, unab­hän­gig zu arbei­ten, sich zu orga­ni­sie­ren und sich sel­ber für ihre Rech­te zu weh­ren.“

https://www.amnesty.ch/de/themen/frauenrechte/dok/2015/warum-amnesty-die-prostitution-entkriminalisieren-will

United Nations — UN-Menschenrechtsbüro

“(…) es ist höchs­te Zeit, “dass sich die Men­schen­rechts­or­ga­ni­sa­tio­nen mit der Dis­kri­mi­nie­rung, Mar­gi­na­li­sie­rung und Stig­ma­ti­sie­rung von Sex­ar­bei­te­rin­nen befas­sen, damit ihre Men­schen­rech­te geschützt wer­den. Die Arbeits­grup­pe schlägt eine voll­stän­di­ge Ent­kri­mi­na­li­sie­rung von frei­wil­li­ger Sex­ar­beit Erwach­se­ner aus Men­schen­rechts­per­spek­ti­ve vor, da sie das größ­te Poten­zi­al hat, die sys­tem­be­ding­te Dis­kri­mi­nie­rung und Gewalt sowie die Straf­lo­sig­keit von Ver­let­zun­gen der Rech­te von Sex­ar­bei­tern zu bekämp­fen.” 

https://www.ohchr.org/en/special-procedures/wg-women-and-girls/eliminating-discrimination-against-sex-workers-and-securing-their-human-rights

TRANS*SEXWORKS

„Welt­weit und natür­lich auch in Deutsch­land enga­gie­ren sich Sexarbeiter*innen und Pro­sti­tu­ier­te gegen die Kri­mi­na­li­sie­rung ihrer Arbeit. Ein Sexkauf­ver­bot, wie es hier von der CDU/CSU gefor­dert wird, ist eine Kri­mi­na­li­sie­rung unse­rer Arbeit und führt zu einer Ver­schlech­te­rung unse­rer Arbeits- und Lebens­be­din­gun­gen”

https://www.bundestag.de/resource/blob/1017866/e06197735db87f190cc0d91288bbeb88/20–13-124n.pdf

LSVD – Lesben- und Schwulenverband Deutschland

Sex­ar­beit ist gesell­schaft­li­che Rea­li­tät, umfasst ein brei­tes Spek­trum sexu­el­ler und geschlecht­li­cher Viel­falt und kann für LSBTIQ* eine Mög­lich­keit zur selbst­be­stim­ten Arbeit sein. Für que­e­re Sexarbeiter*innen kom­men neben diver­sen Dis­kri­mi­nie­rungs­di­men­sio­nen beson­de­re Bedar­fe dazu. Der LSVD for­mu­liert For­de­run­gen an Poli­tik und Zivil­ge­sell­schaft, um die Diver­si­tät inner­halb des Arbeits­fel­des auch inhalt­lich in Poli­tik und Unter­stüt­zungs­struk­tu­ren abzu­bil­den.

https://www.lsvd.de/de/ct/8830-beschluss-sexarbeit-selbstbestimmung-statt-stigma

Ban Ying e. V. — Koordinations- und Beratungsstelle gegen Menschenhandel

Ziel­füh­ren­der ist es, Sexarbeiter*innen sel­ber als Alli­ier­te im Kampf gegen Aus­beu­tung und Men­schen­han­del anzu­er­ken­nen und sie an der poli­ti­schen Debat­te zu betei­li­gen. Und den­je­ni­gen, die Opfer von Men­schen­han­del und Aus­beu­tung wur­den, müs­sen Ent­schä­di­gun­gen und rea­ler Schutz gebo­ten wer­den – unab­hän­gig davon, ob sie als Zeug*innen in einem Straf­ver­fah­ren aus­sa­gen oder eine gül­ti­ge Auf­ent­halts­er­laub­nis in Deutsch­land besit­zen.

https://www.ban-ying.de/advocacy/aktuelles-offener-brief

Sozialdienst katholischer Frauen, Deutschland (SkF)

„Der SkF for­dert eine Debat­te, in der Sex­ar­beit, Pro­sti­tu­ti­on und Men­schen­han­del dif­fe­ren­ziert betrach­tet wer­den. (…) Das Voll­zugs­de­fi­zit im Bereich des Men­schen­han­dels und sexu­el­ler Aus­beu­tung muss drin­gend abge­baut wer­den, ohne Men­schen die in der Sex­ar­beit und Pro­sti­tu­ti­on tätig sind zu kri­mi­na­li­sie­ren und ins Abseits zu drän­gen. Zwin­gend not­wen­dig sind aus Sicht des SkF daher Ver­än­de­run­gen im Blei­be­recht für die Opfer von Men­schen­han­del.”

https://www.skf-zentrale.de/pressemitteilungen/skf-bezieht-klare-position-gegen-sexkaufverbot–sc/3060304

Dortmunder Mitternachtsmission e. V.

„Eine repres­si­ve Gesetz­ge­bung wür­de das Ver­trau­ens­ver­hält­nis der Pro­sti­tu­ier­ten zu den Anlauf­stel­len zer­stö­ren und so den Zugang zum Hil­fe­sys­tem dras­tisch erschwe­ren. Statt einer Zer­schla­gung brau­chen wir den Aus­bau des eta­blier­ten Hil­fe­sys­tems. Ziel der sozia­len Arbeit muss stets sein, Selbst­be­stim­mung und Selbst­be­haup­tung zu stär­ken.“

https://www.aidshilfe.de/meldung/fachwelt-warnt-sexkaufverbot

Ev. Frauenhilfe in Westfalen e.V

„Ein Sexkauf­ver­bot wird Sex­ar­bei­ten­den aus mar­gi­na­li­sier­ten Grup­pen nicht hel­fen. Statt­des­sen soll­te die Poli­tik Maß­nah­men ergrei­fen, die sub­si­diä­re Hil­fe bie­ten, wie den Aus­bau von Fach­be­ra­tungs­stel­len oder den leich­te­ren Zugang zur Gesund­heits­ver­sor­gung.“

https://www.bundestag.de/resource/blob/120–13-124l.pdf

AWO Sachsen-Anhalt

„Kri­mi­na­li­sie­rung von Sex­ar­beit schützt Sexarbeiter*innen nicht vor Zwang und Aus­beu­tung, viel­mehr drängt sie die­se wei­ter ins Ver­bor­ge­ne“

https://www.awo-sachsenanhalt.de/magdalena?cid=15125&file=files%2F01_landesverband%2Fstellungnahmen%2F20210517_awo-position_sexkaufverbot_final_kompr.pdf

Sex, Work, Law and Society Collaborative Research Network

„Im Janu­ar leg­te die UN-Arbeits­grup­pe zur Dis­kri­mi­nie­rung von Frau­en und Mäd­chen (2024) dem Men­schen­rechts­rat einen Bericht über die “Besei­ti­gung der Dis­kri­mi­nie­rung von Sex­ar­bei­tern und die Siche­rung ihrer Men­schen­rech­te” vor. In ihrem Bericht stell­te sie fest, dass  die Kri­mi­na­li­sie­rung von Kun­den “pro­ble­ma­ti­sche Aus­wir­kun­gen auf die Men­schen­rech­te hat“

https://www.bundestag.de/blob/20–13-124u.pdf

pro familia Bundesverband

„pro fami­lia betont die Kom­ple­xi­tät der Rah­men­be­din­gun­gen in der Sex­ar­beit und lehnt ein­fa­che Lösun­gen oder Model­le, wie das soge­nann­te „Nor­di­sche Modell“, ab.“

https://www.profamilia.de/fachinfos?cHash=5b95026ceb9eb3cf33bf79a54a64ce16&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2221

Diakonie Hamburg

„Ein Sexkauf­ver­bot wür­de ihnen nicht hel­fen, son­dern ihre Lebens- und Arbeits­be­din­gun­gen dras­tisch ver­schlech­tern.“

https://www.diakonie-hamburg.de/de/presse/pressemitteilungen/Diakonie-Hamburg-gegen-Sexkaufverbot/

Hydra e.V. (Berlin)

„Stu­di­en zei­gen, dass das Ver­gü­tungs­ver­bot vor allem eines bringt: Eine mas­si­ve Ver­schlech­te­rung der Lebens­si­tua­ti­on von Sex­ar­bei­ten­den.“

https://www.hydra-berlin.de/home‑1/detail?cHash=42650fb0bdf44ae7d730be5890cb451f&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=83

Europarat – Kommissar*in für Menschenrechte

“A human rights based approach also means that con­sen­su­al sexu­al rela­ti­ons bet­ween adults for remu­ne­ra­ti­on should not be cri­mi­na­li­sed.”

Über­set­zung: „Ein men­schen­rechts­ba­sier­ter Ansatz bedeu­tet auch, dass ein­ver­nehm­li­che sexu­el­le Bezie­hun­gen zwi­schen Erwach­se­nen gegen Ent­gelt nicht kri­mi­na­li­siert wer­den soll­ten.“

https://www.coe.int/en/web/commissioner/-/protecting-the-human-rights-of-sex-workers

World Health Organization (WHO)

“Model­ling stu­dies indi­ca­te that decri­mi­na­li­zing sex work could lead to a 46% reduc­tion in new HIV infec­tions in sex workers over 10 years,”

Über­set­zung: „Model­lie­rungs­stu­di­en zei­gen, dass Ent­kri­mi­na­li­sie­rung von Sex­ar­beit zu einer 46%igen Reduk­ti­on neu­er HIV-Infek­tio­nen bei Sex­ar­bei­ten­den über 10 Jah­re füh­ren könn­te,“

https://www.who.int/teams/global-hiv-hepatitis-and-stis-programmes/populations/sex-workers

Human Rights Watch

“But the Nor­dic model actual­ly has a devas­ta­ting impact on peo­p­le who sell sex to earn a living.”

Über­set­zung: „Aber das Nor­di­sche Modell hat tat­säch­lich ver­hee­ren­de Aus­wir­kun­gen auf Men­schen, die Sex ver­kau­fen, um ihren Lebens­un­ter­halt zu ver­die­nen.“

https://www.hrw.org/news/2019/08/07/why-sex-work-should-be-decriminalized

European Coalition on Sex Workers’ Rights and Inclusion (ILGA-Europe)

“The cri­mi­na­li­sa­ti­on of any aspect of sex work fur­ther com­pro­mi­ses vul­nerable groups, increa­ses risks of vio­lence, and will not com­bat human traf­fi­cking and forced labor.”

Über­set­zung: „Die Kri­mi­na­li­sie­rung irgend­ei­nes Aspekts von Sex­ar­beit ver­schlech­tert die Lage vul­nerabler Grup­pen wei­ter, erhöht Gewalt-Risi­ken und bekämpft weder Men­schen­han­del noch Zwangs­ar­beit.“

https://www.ilga-europe.org/news/open-letter-of-the-european-coalition-on-sex-workers-rights-and-inclusion-to-members-of-the-european-parliament-re-prostitution-report/