Berufsverband-Sexarbeit.de

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Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

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Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

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Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

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Aktionswoche 2026

Aktionswoche 2026

2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

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Presseeinladung: Gemeinsame Protestaktion von Sexarbeiter*innen vor dem Berliner Bundestag

Presseeinladung: Gemeinsame Protestaktion von Sexarbeiter*innen vor dem Berliner Bundestag

Presseeinladung: Gemeinsame Protestaktion von Sexarbeiter*innen vor dem Berliner Bundestag
WANN: 15.10.2019, 18:00 Uhr WO: Bun­des­tag „Paul-Löbe-Haus“, Paul-Löbe-Allee, 10557 Ber­lin INTERVIEWS: Vor, wäh­rend und nach der Kund­ge­bung mög­lich, spre­chen Sie uns ein­fach an. Ers­te Teilnehmer*innen wer­den ab cir­ca 17:00 Uhr erwar­tet. FOTOS: Wir bie­ten Ihnen vor Ort jeder­zeit Mög­lich­kei­ten für Grup­pen- oder Ein­zel­fo­tos. KONTAKT: Schrei­ben Sie uns per Mail an oder mel­den Sie sich tele­fo­nisch bei unse­rer poli­ti­schen Spre­che­rin Johan­na Weber: 0151 – 1751 9771.
HINTERGRÜNDE: Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te von SPD und CDU/CSU pla­nen die Kri­mi­na­li­sie­rung von Pro­sti­tu­ti­on Am Diens­tag beruft die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te und Sex­ar­beits-Geg­ne­rin Leni Brey­mai­er (SPD) im Ber­li­ner Bun­des­tag die ers­te Sit­zung des Arbeits­krei­ses Pro­sti­tu­ti­on ein. Die­ser Arbeits­kreis ist nicht ergeb­nis­of­fen — die teil­neh­men­den Politiker*innen der CDU/SCU und der SPD posi­tio­nie­ren sich bereits im Vor­feld klar gegen die Inter­es­sen und Rech­te von Sexarbeiter*innen. Geht es nach ihnen, soll ein Sexkauf­ver­bot – das soge­nann­te „schwe­di­sche Modell“ –in Deutsch­land ein­ge­führt wer­den. Das schwe­di­sche Modell ver­bie­tet das Bezah­len (den Kauf) von sexu­el­len Dienst­leis­tun­gen und jeg­li­che Unter­stüt­zung von Sex­ar­bei­ten­den – auch gegen­sei­ti­ge Unter­stüt­zung und Schutz­maß­nah­men von Sexarbeiter*innen unter­ein­an­der. Unter dem Vor­wand der Ver­fol­gung von Kund*innen und der Ver­hin­de­rung von Men­schen­han­del wer­den Sex­ar­bei­ten­de dis­kri­mi­niert und ent­rech­tet. Eine Ein­füh­rung die­ser gesetz­li­chen Rege­lun­gen in Deutsch­land sind nicht „nur“ ein Angriff auf eine rie­si­ge Berufs­grup­pe, son­dern auch: — ein Angriff auf das sexu­el­le Selbst­be­stim­mungs­recht — ein Angriff auf das Frei­zü­gig­keits­recht von Bürger*innen ande­rer EU-Staa­ten — eine Ver­schleie­rung der Tat­sa­che, dass es wirk­sa­me­re Mit­tel gegen Men­schen­han­del und Gewalt gibt For­schungs­er­geb­nis­se von zahl­rei­chen Men­schen­rechts­or­ga­ni­sa­tio­nen und Expert*innen in der Bekämp­fung von Men­schen­han­del bele­gen seit Jah­ren, dass ein Sexkauf­ver­bot das denk­bar unge­eig­nets­te Mit­tel zur Ver­hin­de­rung von Men­schen­han­del und Gewalt an Frau­en ist. Im Gegen­teil scha­den ent­spre­chen­de gesetz­li­che Rege­lun­gen ins­be­son­de­re bereits beson­ders mar­gi­na­li­sier­ten und gefähr­de­ten Per­so­nen­grup­pen, wie z.B. migran­ti­schen Sex­ar­bei­ten­den sowie LGBTQ-Sex­ar­bei­ten­den. Mehr Infor­ma­tio­nen hier­zu fin­den Sie in unse­rem Blog­bei­trag : Stra­te­gien gegen Gewalt und Aus­beu­tung  In unse­rem Blog­bei­trag zur Kund­ge­bung: Pro­test gegen die Ein­füh­rung des Schwe­di­schen Modells Sowie in unse­rer Stel­lung­nah­me bezüg­lich eines Sexkaufs­ver­bots in Deutsch­land.