Berufsverband-Sexarbeit.de

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Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

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Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

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Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

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Aktionswoche 2026

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2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

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Sexarbeit: Gewalt darf kein Berufsrisiko sein!

Sexarbeit: Gewalt darf kein Berufsrisiko sein!

Sexarbeit: Gewalt darf kein Berufsrisiko sein!
Coro­na ver­än­dert vie­les. So zeigt auch der inter­na­tio­na­le Tag gegen Gewalt an Sex­ar­bei­ten­den in die­sem Jahr ein ande­res Gesicht. In Deutsch­land gilt seit dem 2.November der Lock­down für Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten. Auch Pro­sti­tu­ti­on ist unter­sagt. Für solo­selbst­stän­di­ge Sex­ar­bei­ten­de gibt es zum Teil groß­zü­gi­ge Coro­na­hilfs­gel­der. Pro­ble­ma­tisch ist jedoch, dass es gera­de in der Ero­tik­bran­che vie­le Men­schen gibt, die durch die Maschen des staat­li­chen  Für­sor­ge­sys­tem rut­schen und somit leer aus­ge­hen. Beim zwei­ten Lock­down fällt vie­len Migrant*innen auf die Füße, dass sie beim ers­ten Mal zurück in ihre Hei­mat­län­der gefah­ren sind. Somit erlischt oft der Anspruch auf staat­li­che Hil­fen. Die­se Men­schen sind gezwun­gen trotz Coro­na wei­ter zu arbei­ten. Ille­ga­li­tät führt zu mehr Gewalt. Die Wis­sen­schaft­le­rin­nen Gio­van­na Gil­ges und Joa­na Hof­stet­ter sagen dazu: „Die­se pan­de­mie­be­dingt ille­ga­li­sier­te Sex­ar­beit ver­la­gert sich in infor­mel­le Berei­che wie das Inter­net, in Pri­vat­räu­me oder auf neu ent­stan­de­ne Stra­ßen­stri­che in Sperr­be­zir­ken. Hier sind Sex­ar­bei­ten­de der­zeit weit­ge­hend iso­liert, ver­fü­gen durch finan­zi­el­len Druck über gerin­ge­re Ver­hand­lungs­macht gegen­über Kund_innen und sind der Repres­si­on durch die Exe­ku­ti­ve aus­ge­setzt.“ Die gerin­ge­re Nach­fra­ge führt auch dazu, dass Kun­den­wün­sche erfüllt wer­den, die ansons­ten auf der Tabu-Lis­te ste­hen. Auch über­grif­fi­ge Kun­den wer­den nicht sofort abge­lehnt. War­um mel­den die Betrof­fe­nen die­se Über­grif­fe nicht? Zum einen weil sie sel­ber ille­gal tätig sind, und zum ande­ren aus Angst vor dem Ver­lust des Auf­ent­halts­sta­tus.