Berufsverband-Sexarbeit.de

Berufsverband-Sexarbeit.de

Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

2. Juni: Hurentag

Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

Mehr erfahren

Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

Mehr erfahren

Aktionswoche 2026

Aktionswoche 2026

2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

Mehr erfahren

Stellungnahme zum französischen Gesetzentwurf (Freierbestrafung)

Stellungnahme zum französischen Gesetzentwurf (Freierbestrafung)

Nicht nur hier bei uns in Deutsch­land müs­sen Sex­ar­bei­ter um ihre Rech­te und freie Aus­übung der selbst gewähl­ten Tätig­keit fürch­ten. Unse­re Kolleg_innen in Frank­reich sehen sich gera­de kon­fron­tiert mit einer geplan­ten Geset­zes­än­de­rung, der am 29. Novem­ber 2013 vor dem fran­zö­si­schen Par­la­ment zur Dis­kus­si­on gebracht wur­de und am 4. Dezem­ber 2013 zur Abstim­mung gestellt wird. Die­ser Gesetz­ent­wurf beinhal­tet unter ande­rem die pau­scha­le Bestra­fung von Kun­den von Sexarbeiter_innen nach dem “schwe­di­schen Modell”. Wer sexu­el­le Dienst­leis­tun­gen in Anspruch nimmt, müss­te dem neu­en Gesetz zur Fol­ge mit einer Stra­fe von 1500 Euro rech­nen. Eben­so sind im ers­ten Arti­kel des Gesetz­ent­wur­fes Maß­nah­men zur Kon­trol­le und Sper­rung von Web­sei­ten ent­hal­ten. Die­se Sper­run­gen sol­len ohne rich­ter­li­chen Beschluss durch­ge­führt wer­den kön­nen. Das wür­de auch Web­sei­ten betref­fen, die sich auf Ser­vern im Aus­land befin­den. Noch ist nicht genau geklärt, wel­che Inhal­te kon­kret gegen das fran­zö­si­sche Gesetz ver­sto­ßen. Ver­mu­tet wird, dass alle Web­sei­ten, wel­che sexu­el­le Dienst­leis­tun­gen anbie­ten und/oder durch Anzei­gen dar­auf hin­wei­sen, gesperrt wer­den. Hier ist zu befürch­ten, dass auch per­sön­li­che Blogs von Aktivist_innen und Orga­ni­sa­tio­nen, wel­che sich für die Rech­te von Sexarbeiter_innen ein­set­zen, eben­so dazu gehö­ren kön­nen. Die Sper­rung von Inter­net­sei­ten wäre ein schwe­rer Schlag gegen die Grund­rech­te in Bezug auf Mei­nungs- und Infor­ma­ti­ons­frei­heit. Unser Berufs­ver­band möch­te an die­ser Stel­le die vol­le Soli­da­ri­tät mit den in Frank­reich leben­den und arbei­ten­den Sexarbeiter_innen zum Aus­druck brin­gen! Durch eine sol­che Geset­zes­än­de­rung wür­den Sexarbeiter_innen pau­schal als Opfer abge­stem­pelt und ent­mün­digt. Selbst­be­stim­mung soll per Gesetz nicht mehr mög­lich sein bzw. Selbst­be­stim­mung wird den Sexarbeiter_innen durch ein sol­ches Gesetz per se abge­spro­chen. Sex­ar­beit sei gleich­zu­set­zen mit Zwang. Per­sön­li­che Per­spek­ti­ven und Selbst­wahr­neh­mung wür­den durch ein sol­ches Gesetz aus­ge­schlos­sen. Die Exis­tenz (nicht nur die finan­zi­el­le) tau­sen­der Sexarbeiter_innen in Frank­reich ist gefähr­det. Gera­de in unse­rer Bran­che ist man mobil, wech­selt immer wie­der die Arbeits­or­te und somit wür­de sich eine Ände­rung in Frank­reich auf alle aus­wir­ken. Denn es wäre nun nicht mehr mög­lich dort hin zu rei­sen um in Frank­reich für ein paar Tage oder einen län­ge­ren Zeit­raum zu arbei­ten. Zudem hat ein sol­ches Gesetz hat sym­bo­lisch einen hohen Stel­len­wert und kann die Pro­sti­tu­ti­ons­po­li­tik in ganz Euro­pa beein­flus­sen, den Roll­back wei­ter vor­an­trei­ben. Inso­fern betrifft die Ver­schär­fung der Geset­zes­la­ge in eini­gen Län­dern uns alle, welt­weit. —————————————————————————————————————————————— LINK-TIPP: Debat­ten ver­fol­gen

Streit um Prostitutionsverbot

  Nach schwe­di­schem Vor­bild sol­len Frei­er in Frank­reich künf­tig bestraft wer­den, auch ande­re Län­der wol­len ihre Geset­ze ver­schär­fen. Las­sen sich Zwangs­pro­sti­tu­ti­on und Men­schen­han­del in Euro­pa dadurch ver­hin­dern?    » mehr