Berufsverband-Sexarbeit.de

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Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

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Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

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Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

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Aktionswoche 2026

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2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

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Stellungnahme Berufsverband zur Ukraine: Unterstützung für geflüchtete Sexarbeitende und Schutz vor Ausbeutung

Stellungnahme Berufsverband zur Ukraine: Unterstützung für geflüchtete Sexarbeitende und Schutz vor Ausbeutung

Stellungnahme Berufsverband zur Ukraine: Unterstützung für geflüchtete Sexarbeitende und Schutz vor Ausbeutung
Auf­grund des Kriegs in der Ukrai­ne sind bereits über zwei­ein­halb Mil­lio­nen Men­schen aus dem Land geflo­hen. Die Soli­da­ri­tät und das Enga­ge­ment aus der Zivil­ge­sell­schaft ist der­zeit groß und Geflüch­te­ten und Flüch­ten­den aus der Ukrai­ne wird Unter­stüt­zung und Schutz in Deutsch­land gewährt. Auch Sex­ar­bei­ten­de flie­hen der­zeit aus der Ukrai­ne nach Deutsch­land.  Sex­ar­beit ist in der Ukrai­ne ille­gal und wird stark stig­ma­ti­siert, Sex­ar­bei­ten­de leben dadurch zumeist bereits unter pre­kä­ren Bedin­gun­gen.  Betref­fen­de sind auf­grund des Kriegs und der Not­wen­dig­keit zur Flucht daher noch stär­ker als ohne­hin bedroht. Geflüch­te­te und auch migran­ti­sche Sex­ar­bei­ten­de, ins­be­son­de­re aus Län­dern in denen die Tätig­keit in der Sex­ar­beit kri­mi­na­li­siert wird oder ver­bo­ten ist, sind als beson­ders unter­stüt­zungs­be­dürf­tig ein­zu­stu­fen. Wir benö­ti­gen ver­stärk­te finan­zi­el­le und per­so­nel­le Unter­stüt­zung für Fach­be­ra­tungs­stel­len, Pro­jek­te und Initia­ti­ven für Sex­ar­bei­ten­de, um geflüch­te­te oder auch migran­ti­sche Sex­ar­bei­ten­de — aus der Ukrai­ne und aus ande­ren Län­dern — adäquat betreu­en, bera­ten und unter­stüt­zen zu kön­nen. Sex­ar­bei­ten­de, die nach Deutsch­land kom­men, benö­ti­gen Wis­sen über die hie­si­ge Rechts­la­ge und auf Wunsch Unter­stüt­zung und Betreu­ung — nied­rig­schwel­lig und anonym. Dies gilt unab­hän­gig davon ob sie in Deutsch­land wei­ter der Sex­ar­beit oder einer ande­ren Tätig­keit nach­ge­hen wol­len. Men­schen aus der Ukrai­ne wur­de es bereits unbü­ro­kra­tisch mög­lich gemacht, dass sie hier arbei­ten dür­fen. Auch eine selbst­stän­di­ge Tätig­keit ist mög­lich, in der Sex­ar­bei­ten­de hier­zu­lan­de in der Regel arbei­ten. Mehr dazu liest du hier. Infor­ma­tio­nen über die Rech­te, die Sex­ar­bei­ten­de in Deutsch­land gegen­über Arbeitgeber*innen und Kund*innen haben, sowie die Rah­men­be­din­gun­gen für eine mög­lichst siche­re Sex­ar­beit in Deutsch­land, müs­sen flä­chen­de­ckend zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Auch Pro­jek­te und Initia­ti­ven gegen Men­schen­han­del und gegen sexu­el­le Aus­beu­tung brau­chen drin­gend Unter­stüt­zung. Betrof­fe­nen oder gefähr­de­ten Men­schen muss der Zugriff auf Infor­ma­ti­on, Schutz und Bera­tung anonym und nied­rig­schwel­lig mög­lich gemacht wer­den —  unab­hän­gig davon ob es sich um Sex­ar­bei­ten­de han­delt und unab­hän­gig davon ob sie im Besitz eines ukrai­ni­schen Pas­ses sind. Es gilt unbe­dingt zu ver­hin­dern, dass flüch­ten­de oder geflüch­te­te Men­schen aus der Ukrai­ne — egal wel­cher Tätig­keit sie in der Ukrai­ne nach­ge­gan­gen sind —  sexu­el­ler Aus­beu­tung oder Men­schen­han­del zum Opfer fal­len und durch List oder mit Gewalt in Aus­beu­tungs­ver­hält­nis­se gedrängt wer­den.
Wei­ter­le­sen: -> Ukrai­ne: Sexu­el­le Aus­beu­tung und Men­schen­han­del gemein­sam bekämp­fen -> Ukrai­ne: Hil­fe für Sex­ar­bei­ten­de vor Ort und auf der Flucht -> Über­sichts­sei­te der AIDS-Hil­fe für Geflüch­te­te -> kok — Geflüch­te­te aus der Ukrai­ne vor Men­schen­han­del und Aus­beu­tung schüt­zen -> Emp­feh­lun­gen der OSZE zur Ein­däm­mung von Risi­ken des Men­schen­han­dels als Fol­ge des Krie­ges in der Ukrai­ne -> Kom­men­tar: Gera­ten Ukrai­ne-Geflüch­te­te in Deutsch­land in die Zwang­pro­sti­tu­ti­on?