Berufsverband-Sexarbeit.de

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Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

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Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

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Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

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Aktionswoche 2026

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2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

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Umfrage unter Prostitutionskunden – wissenschaftliche Auswertung geplant

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Umfrage unter Prostitutionskunden – wissenschaftliche Auswertung geplant
Köln/Berlin, 20. Juli 2016 – Was erwar­ten Män­ner als Kun­den von Sex­dienst­leis­te­rin­nen? Wel­che Sex­dienst­leis­tun­gen neh­men sie wo in Anspruch und wel­che Sicht haben sie auf die Dienst­leis­te­rin­nen? Um die­se und wei­te­re Fra­gen rea­li­täts­nah beant­wor­ten zu kön­nen, hat Tan­ja Som­mer, Vor­standsmitglied im Berufs­ver­band ero­ti­sche und sexu­el­le Dienst­leis­tun­gen (BesD), eine Um­frage in neun deut­schen Inter­net­fo­ren für Kun­den von Sex­dienst­leis­te­rin­nen, so genann­ten Frei­er-Foren, durch­ge­führt. Unter­stützt wur­de die bun­des­wei­te Befra­gung von Betrei­bern, Admi­nis­tra­to­ren und Mode­ra­to­ren der neun Frei­er-Foren. „Als ich die Umfra­ge begann, woll­te ich authen­ti­sche Zita­te von Kun­den, um sie in Vor­trä­gen und bei Podi­ums­dis­kus­sio­nen selbst zu Wort kom­men las­sen zu kön­nen“, erläu­tert Som­mer. Doch inner­halb kür­zes­ter Zeit nahm das Pro­jekt eine Dimen­si­on an, die auch eine wissen­schaftliche Aus­wer­tung ermög­licht. Som­mer konn­te dafür die Köl­ner Sexu­al­wis­sen­schaft­le­rin Har­riet Lang­an­ke gewin­nen. Die Grün­de­rin der Gemein­nüt­zi­gen Stif­tung Sexua­li­tät und Gesund­heit, GSSG, forscht am schwe­di­schen Cen­ter for Sexolo­gy and Sexua­li­ty Stu­dies der Uni­ver­si­tät Mal­mö zu Frei­ern und ihren Inter­net­fo­ren. „Auch wenn die Umfra­ge nicht von Beginn an wis­sen­schaft­lich ange­legt war, kön­nen wir jedoch Fach­lich­keit und for­schungs­ethi­sche Stan­dards wie das Ein­hal­ten der Anony­mi­tät gewähr­leis­ten“, sagt Lang­an­ke. Über 150 Mal wur­den die Fra­gen­bö­gen mit ins­ge­samt acht Items beant­wor­tet. Rund 30 Minu­ten haben die Män­ner nach eige­nen Anga­ben für das Aus­fül­len gebraucht. Die wis­sen­schaft­li­che Aus­wer­tung wird eini­ge Zeit in Anspruch neh­men. Ein Ergeb­nis lässt sich laut Som­mer jedoch schon jetzt fest­hal­ten: „Nahe­zu alle Kun­den wür­den Sexdienst­leister­­innen, die sich in Gefah­ren- oder Zwangs­si­tua­tio­nen befin­den, im Rah­men ihrer Mög­lich­kei­ten bei­ste­hen.“ Eine Ein­schät­zung, die auch For­sche­rin Lang­an­ke teilt: „Aus Erfah­rung wis­sen wir, dass Frei­er wich­ti­ge Ver­bün­de­te sind, wenn es um die Rech­te von Sex­dienst­leis­te­rin­nen geht.“ für Rück­fra­gen: