Berufsverband-Sexarbeit.de

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Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

2. Juni: Hurentag

Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

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Aktionswoche 2026

Aktionswoche 2026

2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

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testworkshop6

testworkshop6

Datum: 18.03.2026
Uhr­zeit: 13:55–14:51 Uhr (56 Min.)

In unse­rer Akti­ons­wo­che anläss­lich des dies­jäh­ri­gen Huren­tags laden wir und vie­le wei­te­re Orga­ni­sa­tio­nen und Ver­an­stal­ten­de ein, hin­ter die Kulis­sen der Sex­ar­beit zu schau­en. In ver­schie­dens­ten Events wol­len wir Begeg­nun­gen ermög­li­chen und Berüh­rungs­ängs­te abbau­en. Die Akti­ons­wo­che bie­tet Raum für neu­gie­ri­ge und …

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testworkshop8

testworkshop8

Datum: 18.03.2026
Uhr­zeit: 14:14–14:25 Uhr (11 Min.)

lten­de ein, hin­ter die Kulis­sen der Sex­ar­beit zu schau­en. In ver­schie­dens­ten Events wol­len wir Begeg­nun­gen ermög­li­chen und Berüh­rungs­äl­ten­de ein, hin­ter die Kulis­sen der Sex­ar­beit zu schau­en. In ver­schie­dens­ten Events wol­len wir Begeg­nun­gen ermög­li­chen und Berüh­rungs­äl­ten­de ein, hin­ter die Kulis­sen der …

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testworkshop7

testworkshop7

Datum: 18.03.2026
Uhr­zeit: 14:20–14:24 Uhr (4 Min.)

Crash­kurs Cor­po­ra­te Design Inter­ner Work­shop für alle die mit dem neu­en CD best­mög­lich arbei­ten wol­len. je nach Bedarf der Teil­neh­men­den wer­den The­men wie: Anle­gen einer Druck­vor­stu­fe für unseds fdsfsf ds fds fds ddsf Crash­kurs Cor­po­ra­te Design Inter­ner Work­shop für alle …

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Crashkurs Corporate Design

Crashkurs Corporate Design

Datum: 19.03.2026
Uhr­zeit: 18:00–22:00 Uhr (4 Std.)

Don­ners­tag, 19.März um 18.00 Uhr­ca. 4 Stun­den. incl. Pau­se🎨 Crash­kurs Cor­po­ra­te Design Inter­ner Work­shop für alle die mit dem neu­en CD best­mög­lich arbei­ten wol­len. je nach Bedarf der Teil­neh­men­den wer­den The­men wie: Anle­gen einer Druck­vor­stu­fe für unse­re Dru­cke­rei, Ein­wei­sung in …

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Corporate Design Crashkurs

Corporate Design Crashkurs

Datum: 26.03.2026
Uhr­zeit: 18:00–22:00 Uhr (4 Std.)

Don­ners­tag, 19.März um 18.00 Uhr­ca. 4 Stun­den. incl. Pau­se🎨 Crash­kurs Cor­po­ra­te Design Inter­ner Work­shop für alle die mit dem neu­en CD best­mög­lich arbei­ten wol­len. je nach Bedarf der Teil­neh­men­den wer­den The­men wie: Anle­gen einer Druck­vor­stu­fe für unse­re Dru­cke­rei, Ein­wei­sung in …

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Ethikrichtlinie

Der BesD e. V. ver­öf­fent­licht Inhal­te im Bewusst­sein, dass das The­men­feld Sex­ar­beit gesell­schaft­lich, poli­tisch und medi­al stark umkämpft ist und dass Ver­öf­fent­li­chun­gen rea­le Aus­wir­kun­gen auf die Sicher­heit, Wür­de, Sicht­bar­keit und Lebens­be­din­gun­gen von Sex­ar­bei­ten­den haben kön­nen. Die­se Ethik­richt­li­nie beschreibt die Grund­sät­ze, an denen wir unse­re Ver­öf­fent­li­chun­gen, Dar­stel­lun­gen und redak­tio­nel­len Ent­schei­dun­gen aus­rich­ten.

1. Grundhaltung

Unse­re Arbeit ori­en­tiert sich an der Wür­de, den Rech­ten, der Selbst­be­stim­mung und den Lebens­rea­li­tä­ten von Sex­ar­bei­ten­den. Wir gehen davon aus, dass über Sex­ar­beit nicht ver­ant­wor­tungs­voll gespro­chen, berich­tet oder ent­schie­den wer­den kann, wenn die Per­spek­ti­ven von Sex­ar­bei­ten­den aus­ge­blen­det, ver­zerrt oder ent­wer­tet wer­den.

2. Respektvolle Darstellung

Wir ach­ten auf eine respekt­vol­le, sach­li­che und nicht ent­mensch­li­chen­de Spra­che. Inhal­te auf die­ser Web­site sol­len nicht zur Stig­ma­ti­sie­rung, Her­ab­wür­di­gung, Sen­sa­tio­na­li­sie­rung oder mora­li­schen Abwer­tung von Sex­ar­bei­ten­den bei­tra­gen.

Wir bemü­hen uns um eine Dar­stel­lung, die Men­schen nicht auf ste­reo­ty­pe Rol­len, Opfer­bil­der oder voy­eu­ris­ti­sche Erzähl­wei­sen redu­ziert.

3. Schutz von Personen und Gemeinschaften

Wir berück­sich­ti­gen, dass Sicht­bar­keit im Kon­text von Sex­ar­beit mit beson­de­ren Risi­ken ver­bun­den sein kann. Des­halb ach­ten wir auf den Schutz von Pri­vat­sphä­re, Sicher­heit und Per­sön­lich­keits­rech­ten.

Wir ver­öf­fent­li­chen kei­ne sen­si­blen per­so­nen­be­zo­ge­nen Infor­ma­tio­nen ohne kla­re Grund­la­ge und wägen sorg­fäl­tig ab, ob Dar­stel­lun­gen, Bei­spie­le, Zita­te oder Bild­ma­te­ri­al für betrof­fe­ne Per­so­nen Nach­tei­le, Gefähr­dun­gen oder uner­wünsch­te Iden­ti­fi­zier­bar­keit mit sich brin­gen könn­ten.

4. Betroffenenperspektive und Beteiligung

Als Berufs­ver­band misst der BesD den Erfah­run­gen, Ein­schät­zun­gen und Inter­es­sen von Sex­ar­bei­ten­den beson­de­res Gewicht bei. Wir hal­ten es für ethisch gebo­ten, dass Men­schen, die von poli­ti­schen, recht­li­chen, sozia­len oder media­len Maß­nah­men unmit­tel­bar betrof­fen sind, in Ver­öf­fent­li­chun­gen über die­se The­men nicht nur Objekt, son­dern Sub­jekt der Dar­stel­lung sind.

5. Sorgfalt statt Sensationalisierung

Wir leh­nen ver­ein­fa­chen­de, dra­ma­ti­sie­ren­de oder skan­da­li­sie­ren­de Dar­stel­lun­gen ab, wenn sie die Rea­li­tät ver­zer­ren oder vor allem der Auf­merk­sam­keits­er­zeu­gung die­nen. Kom­ple­xe The­men sol­len nicht auf Kos­ten der Genau­ig­keit ver­ein­facht wer­den.

Gera­de bei The­men wie Gewalt, Aus­beu­tung, Men­schen­han­del, Kri­mi­na­li­sie­rung, Armut, Dis­kri­mi­nie­rung oder Gesund­heits­fra­gen ach­ten wir dar­auf, zwi­schen unter­schied­li­chen Phä­no­me­nen zu unter­schei­den und kei­ne pau­scha­li­sie­ren­den Schlüs­se zu zie­hen.

6. Verantwortung im Umgang mit Quellen

Wir bemü­hen uns, Infor­ma­tio­nen sorg­fäl­tig ein­zu­ord­nen und Quel­len kri­tisch zu prü­fen. Im The­men­feld Sex­ar­beit exis­tie­ren vie­le poli­tisch auf­ge­la­de­ne, ideo­lo­gisch gepräg­te oder metho­disch pro­ble­ma­ti­sche Dar­stel­lun­gen. Des­halb ist es für uns ein ethi­scher Grund­satz, Quel­len nicht nur zu über­neh­men, son­dern ihren Kon­text, ihre Aus­sa­ge­kraft und mög­li­che Inter­es­sen­la­gen mit­zu­den­ken.

7. Transparenz über Perspektive und Position

Der BesD ist ein Inter­es­sen­ver­band und ver­tritt eige­ne Posi­tio­nen. Wir machen des­halb kennt­lich, dass unse­re Inhal­te nicht aus einer behaup­te­ten Neu­tra­li­tät her­aus ent­ste­hen, son­dern von einem men­schen­rechts­ori­en­tier­ten, dis­kri­mi­nie­rungs­kri­ti­schen und an den Inter­es­sen von Sex­ar­bei­ten­den aus­ge­rich­te­ten Stand­punkt geprägt sind.

Trans­pa­renz bedeu­tet für uns, Posi­tio­nen nach­voll­zieh­bar zu begrün­den, statt sie als ver­meint­lich wert­freie Tat­sa­chen aus­zu­ge­ben.

8. Diskriminierungssensibler Umgang

Wir ach­ten dar­auf, dass unse­re Inhal­te kei­ne Dis­kri­mi­nie­rung auf­grund von Geschlecht, Her­kunft, Spra­che, Haut­far­be, Behin­de­rung, Reli­gi­on, sexu­el­ler Ori­en­tie­rung, Geschlechts­iden­ti­tät, Auf­ent­halts­sta­tus, sozia­ler Lage, Berufs­aus­übung oder ande­rer Merk­ma­le repro­du­zie­ren.

Uns ist bewusst, dass Sex­ar­bei­ten­de häu­fig mehr­fach von Aus­gren­zung betrof­fen sind. Dies soll in unse­ren Ver­öf­fent­li­chun­gen mit­ge­dacht wer­den.

9. Umgang mit strittigen Themen

Bei poli­tisch oder gesell­schaft­lich umstrit­te­nen The­men bemü­hen wir uns um Genau­ig­keit, fai­re Dar­stel­lung und nach­voll­zieh­ba­re Ein­ord­nung. Das bedeu­tet nicht, dass jede Posi­ti­on gleich­wer­tig behan­delt wer­den muss. Wo Aus­sa­gen ent­wür­di­gend, men­schen­feind­lich, irre­füh­rend oder nach­weis­lich falsch sind, besteht kei­ne ethi­sche Pflicht, ihnen den­sel­ben Raum ein­zu­räu­men wie sach­lich begrün­de­ten Posi­tio­nen.

10. Keine Ausbeutung von Erfahrungsberichten

Per­sön­li­che Berich­te, Bei­spie­le und Erfah­run­gen sol­len nicht instru­men­ta­li­siert wer­den. Wo Erfah­run­gen von Sex­ar­bei­ten­den in Ver­öf­fent­li­chun­gen ein­flie­ßen, ach­ten wir auf Kon­text, Frei­wil­lig­keit, Schutz­in­ter­es­sen und eine Dar­stel­lung, die nicht ent­blö­ßend, ver­kür­zend oder funk­tio­na­li­sie­rend ist.

11. Verantwortung gegenüber Öffentlichkeit und Fachdebatte

Wir ver­öf­fent­li­chen Inhal­te nicht nur für Auf­merk­sam­keit, son­dern mit dem Anspruch, zu einer infor­mier­ten öffent­li­chen und fach­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung bei­zu­tra­gen. Dazu gehört für uns, Feh­ler zu kor­ri­gie­ren, Begrif­fe sorg­fäl­tig zu ver­wen­den, Miss­ver­ständ­nis­se nicht bewusst zu ver­stär­ken und kom­ple­xe Zusam­men­hän­ge nicht popu­lis­tisch zu ver­kür­zen.

12. Redaktionelle Abwägung

Nicht alles, was ver­öf­fent­licht wer­den könn­te, soll­te auch ver­öf­fent­licht wer­den. Wir behal­ten uns vor, Inhal­te, Zuschrif­ten oder Vor­schlä­ge nicht zu über­neh­men, wenn sie mit die­sen ethi­schen Grund­sät­zen nicht ver­ein­bar sind oder wenn ihre Ver­öf­fent­li­chung abseh­bar zu Stig­ma­ti­sie­rung, Gefähr­dung oder ver­ant­wor­tungs­lo­ser Ver­zer­rung bei­tra­gen wür­de.

13. Weiterentwicklung

Ethi­sche Stan­dards sind kei­ne star­re Lis­te, son­dern müs­sen im prak­ti­schen Kon­text immer wie­der geprüft wer­den. Des­halb ver­ste­hen wir die­se Richt­li­nie als Grund­la­ge für fort­lau­fen­de redak­tio­nel­le Abwä­gung, inter­ne Refle­xi­on und Ver­bes­se­rung.

14. Unser Anspruch

Unser Anspruch ist eine Ver­öf­fent­li­chungs­pra­xis, die sach­lich, ver­ant­wor­tungs­voll, dis­kri­mi­nie­rungs­sen­si­bel und den Rech­ten und Lebens­rea­li­tä­ten von Sex­ar­bei­ten­den ver­pflich­tet ist.