Der BesD e. V. veröffentlicht Inhalte, um über Sexarbeit sachlich aufzuklären, die Perspektiven von Sexarbeitenden sichtbar zu machen und zu einer informierten öffentlichen, medialen, fachlichen und politischen Debatte beizutragen. Unsere Veröffentlichungen richten sich an Sexarbeitende, Medien, Politik, Forschung, Fachpraxis sowie an interessierte Mitglieder der Öffentlichkeit.
1. Zweck unserer Veröffentlichungen
Wir veröffentlichen Inhalte, um:
- über unterschiedliche Formen, Bedingungen und Realitäten von Sexarbeit zu informieren,
- die Interessen und Perspektiven von Sexarbeitenden sichtbar zu machen,
- Fehlinformationen, Stigmatisierung und pauschalisierende Darstellungen zu korrigieren,
- politische, rechtliche und gesellschaftliche Entwicklungen einzuordnen,
- auf Angebote, Projekte, Veranstaltungen, Stellungnahmen und Materialien des BesD hinzuweisen.
2. Wer auf unserer Website veröffentlicht
Inhalte auf dieser Website werden vom BesD e. V. selbst oder in seinem Auftrag veröffentlicht. Dazu gehören insbesondere Informationen des Verbands, redaktionelle Beiträge, Stellungnahmen, Pressemitteilungen, Veranstaltungsankündigungen, Fach- und Hintergrundtexte sowie Materialien aus der Verbandsarbeit.
Je nach Format stammen Inhalte aus unterschiedlichen Bereichen des Verbands, etwa aus Vorstandsarbeit, Arbeitsgruppen, Projektzusammenhängen, Pressearbeit oder fachlichem Austausch mit Mitgliedern und Expert*innen.
3. Grundsätze für Inhalt und Qualität
Bei allen Veröffentlichungen gelten für uns folgende Grundsätze:
Sachlichkeit und Sorgfalt
Wir bemühen uns um eine präzise, verständliche und sachlich nachvollziehbare Darstellung. Aussagen zu rechtlichen, politischen oder fachlichen Themen sollen sorgfältig formuliert und, wo sinnvoll, mit Quellen, Dokumenten oder weiterführenden Informationen nachvollziehbar gemacht werden.
Perspektive von Betroffenen
Da der BesD ein Berufsverband ist, haben die Erfahrungen, Interessen und Einschätzungen von Sexarbeitenden für unsere Veröffentlichungen besonderes Gewicht. Wir halten diese Perspektive für unverzichtbar, wenn über Sexarbeit berichtet, geforscht oder politisch entschieden wird.
Transparenz
Wir machen deutlich, wenn es sich um Verbandspositionen, um redaktionelle Einordnungen, um Gastbeiträge oder um Hinweise auf externe Inhalte handelt. Meinungsbeiträge, politische Stellungnahmen und Informationsseiten sollen für Leser*innen als solche erkennbar sein.
Aktualität
Wir prüfen Inhalte in angemessenen Abständen und aktualisieren sie, wenn sich Sachstände, Ansprechpartner*innen, rechtliche Rahmenbedingungen oder organisatorische Informationen wesentlich ändern. Ältere Beiträge können als zeitgebundene Dokumente erhalten bleiben.
Verständlichkeit
Wir bemühen uns um klare Sprache, nachvollziehbare Struktur und möglichst zugängliche Darstellung. Fachbegriffe, politische Konzepte oder jurische Zusammenhänge sollen so erklärt werden, dass Inhalte auch für Leser*innen ohne Spezialwissen verständlich bleiben.
Schutz von Personen
Wir achten auf den Schutz von Persönlichkeitsrechten, Privatsphäre und Sicherheitsinteressen. Gerade im Kontext von Sexarbeit können Sichtbarkeit und Veröffentlichung besondere Risiken mit sich bringen. Deshalb wägen wir Veröffentlichungen sorgfältig ab und veröffentlichen keine sensiblen personenbezogenen Informationen ohne klare Grundlage.
4. Umgang mit Quellen und Informationen
Wir stützen unsere Veröffentlichungen je nach Thema auf:
- eigene Verbandserfahrungen und Rückmeldungen aus der Praxis,
- öffentlich zugängliche Gesetze, Dokumente und politische Unterlagen,
- Berichte, Studien und Forschung,
- Aussagen von Mitgliedern, Fachpersonen und Kooperationspartner*innen,
- eigene Stellungnahmen, Veranstaltungen und Materialien des Verbands.
Wir bemühen uns, Quellen sorgfältig einzuordnen. Nicht jede veröffentlichte Quelle ist neutral; gerade im Themenfeld Sexarbeit gibt es stark politisierte, ideologisch geprägte und einseitige Darstellungen. Wo dies relevant ist, benennen oder erläutern wir solche Einordnungen.
5. Haltung und redaktionelle Unabhängigkeit
Der BesD e. V. vertritt eigene Positionen. Unsere Veröffentlichungen sind nicht neutral im Sinne einer beliebigen Gleichsetzung aller Sichtweisen, sondern orientieren sich an den Rechten, der Würde, der Selbstbestimmung und den Lebensrealitäten von Sexarbeitenden.
Gleichzeitig achten wir darauf, Positionen nachvollziehbar zu begründen, Informationen sorgfältig darzustellen und Kritik inhaltlich zu beantworten.
6. Umgang mit Fehlern
Trotz sorgfältiger Arbeit können Fehler vorkommen. Wenn wir auf sachliche Fehler, missverständliche Formulierungen, veraltete Angaben oder technische Probleme hingewiesen werden, prüfen wir diese und korrigieren sie, wenn dies erforderlich ist.
7. Hinweise, Korrekturen und Kontakt
Wer auf Fehler, veraltete Informationen oder problematische Darstellungen hinweisen möchte, kann uns kontaktieren. Ebenso freuen wir uns über Hinweise aus Forschung, Praxis, Medien und Community, wenn sie zur Verbesserung unserer Inhalte beitragen.
Kontakt:
BesD e. V. – Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen
8. Geltungsbereich
Diese Veröffentlichungsgrundsätze gelten für die Inhalte auf der Website des BesD e. V., insbesondere für Informationsseiten, redaktionelle Beiträge, Stellungnahmen, Presseinhalte, Veranstaltungsankündigungen und verbandsbezogene Veröffentlichungen.








