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Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

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Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

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Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

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Aktionswoche 2026

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2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

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“Wir wollen wieder arbeiten!” Sexworker-Demo am 6. August in Stuttgart fordert #RotlichtAN!

“Wir wollen wieder arbeiten!” Sexworker-Demo am 6. August in Stuttgart fordert #RotlichtAN!

“Wir wollen wieder arbeiten!” Sexworker-Demo am 6. August in Stuttgart fordert #RotlichtAN!
Ter­min: 06.08.2020 Uhr­zeit öffent­li­che Demo: ab 16:00 Uhr Ort: Wil­helms­platz, 70182 Stutt­gart
Details:
  • Uhr­zeit Pres­se­kon­fe­renz: 14 Uhr Ort Pres­se­kon­fe­renz: Table-Dance-Club Messa­li­na | Leon­hard­stra­ße 7, 70182 Stutt­gart Anmel­dung bei Orga­ni­sa­to­rin Daria:
  • Uhr­zeit Lauf­haus­füh­rung: 15 Uhr + 15:30 Uhr Ort: Lauf­haus City-Eros Cen­ter | Leon­hard­stra­ße 7, 70182 Stutt­gart Zur Ein­hal­tung der Coro­na-Rege­lun­gen ver­pflich­ten­de Anmel­dung bei Orga­ni­sa­to­rin Alrau­ne: 0151–59447074
  • Uhr­zeit Kund­ge­bung: ab 16:00 Uhr Ort: Wil­helms­platz, 70182 Stutt­gart

Wäh­rend es in  weni­gen Städ­ten und Bun­des­län­dern klei­ne­re “Licht­bli­cke” für Sexarbeiter*Innen und Betreiber*Innen zu geben scheint, wur­de die Situa­ti­on in Stutt­gart im Gegen­teil noch ein­mal ver­schärft: Seit dem 19. Juli hat die Stadt ein Kom­plett-Ver­bot der Pro­sti­tu­ti­on aus­ge­ru­fen.

Selbstständige Prostitution als “Lücke im Infektionsschutzgesetz” verboten

Mit der neu­en All­ge­mein­ver­fü­gung (–> sie­he hier) schlie­ße man “eine Lücke im Infek­ti­ons­schutz­ge­setz des Lan­des Baden-Würt­tem­berg”. Wäh­rend sich die Ver­ord­nung des Lan­des “nur” auf Pro­sti­tu­ti­on in Gewer­be­räu­men bezieht, gilt das neue Ver­bot in Stutt­gart auch für Sexarbeiter*Innen die selbst­stän­dig und allein tätig sind. Ver­stö­ße von Sexarbeiter*Innen und Kund*Innen wer­den mit 350 Euro bestraft.

Keine wirksamen finanziellen Hilfen für die Betroffenen

Das Gros der Sex­ar­bei­ten­den ist selbst­stän­dig tätig und hat kei­ne finan­zi­el­len Rück­la­gen für einen der­art lan­gen Total-Ver­dienst­aus­fall — bereits seit 4 Mona­ten sind unse­re Arbeits­plät­ze geschlos­sen! Sexarbeiter*Innen und ihren Kund*Innen wer­den im Gegen­satz zu bspw. Mas­sa­ge­stu­di­os oder Tat­too­stu­di­os die Ein­hal­tung von Hygie­ne­kon­zep­ten nicht zuge­traut — wirk­sa­me finan­zi­el­le Hil­fen für die vie­len Men­schen, die bereits in Not gera­ten sind, gibt es auch nicht.

Demonstrationen in den deutschen Großstädten gehen weiter

In Ham­burg und Ber­lin fan­den bereits gro­ße Demos statt. Heu­te Abend geht es auf der Ree­per­bahn in die zwei­te Run­de, Don­ners­tags weh­ren sich Sexarbeiter*Innen in Köln  gegen das unver­hält­nis­mä­ßig andau­ern­de Berufs­ver­bot. Am 6. August for­dern auch Sexarbeiter*Innen in Stutt­gart die umge­hen­de Lega­li­sie­rung der Wie­der­auf­nah­me ihrer Arbeit. Unzäh­li­ge Sex­ar­bei­ten­de aus ganz Deutsch­land sowie Betreiber*Innen von Pro­sti­tu­ti­ons­stät­ten haben sich den deutsch­land­wei­ten Pro­tes­ten ange­schlos­sen.
Kon­takt­per­so­nen: Pres­se­kon­fe­renz: Miss Daria -> Lauf­haus­füh­rung: Alrau­ne -> 0151–59447074 Politik&Presse all­ge­mein: Johan­na Weber -> 0151–1751 9771 oder