Berufsverband-Sexarbeit.de

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Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

2. Juni: Hurentag

Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

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Aktionswoche 2026

Aktionswoche 2026

2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

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Zu Bordellbesuch im Maßregelvollzug und Therapieexperiment in Osnabrück

Zu Bordellbesuch im Maßregelvollzug und Therapieexperiment in Osnabrück

Zu Bordellbesuch im Maßregelvollzug und Therapieexperiment in Osnabrück
Der BesD zum Fall in Lipp­stadt-Eickel­born: Der Berufs­ver­band setzt sich für die Stär­kung der Rech­te von Sexarbeiter*innen ein —  die ange­mes­se­nen Rech­te bezie­hungs­wei­se Ver­bo­te des All­tags für Straf­tä­ter im Maß­re­gel­voll­zug fal­len hin­ge­gen nicht in unse­re Exper­ti­se — egal, ob es sich nun um Fra­gen des Wohn­sit­zes, der Arbeits­er­laub­nis oder den Besuch von Bor­del­len han­delt. Der BesD zum The­ra­pie­ex­pe­ri­ment in Osna­brück: Wir raten, direk­ten Kon­takt zu der betref­fen­den Kol­le­gin auf­zu­neh­men. In Erman­ge­lung einer per­sön­li­chen Stel­lung­nah­me der Kol­le­gin, ohne nähe­re Infor­ma­tio­nen zu deren Teil­nah­me an dem genann­ten Expe­ri­ment und ohne nähe­re Infor­ma­tio­nen zu des­sen Inhal­ten, ist es uns nicht mög­lich, ein Urteil über die­sen spe­zi­el­len Fall abzu­ge­ben oder dar­aus gene­rel­le Rück­schlüs­se auf die Sinn­haf­tig­keit einer sol­chen The­ra­pie zu zie­hen. Jedoch gilt gene­rell: Der Berufs­ver­band steht der Ent­wick­lung eines Kon­zepts, bezie­hungs­wei­se einer Aus­bil­dung, die Sex­ar­bei­ten­den erlaubt, ihre Kennt­nis­se als Leh­ren­de ein­zu­set­zen  — ob im Rah­men von Work­shops, The­ra­pien, an Schu­len und ande­ren Fort­bil­dungs­stät­ten — sehr posi­tiv gegen­über.  Sexarbeiter*innen besit­zen die ver­schie­dens­ten beruf­li­chen Hin­ter­grün­de und Fähig­kei­ten. Grund­sätz­lich sind vie­le in der Sex­ar­beit täti­ge Men­schen auch im Bereich Sexu­al­coa­ching und/oder Sexu­al­be­glei­tung aktiv und in der Lage, einen ver­ant­wor­tungs­vol­len und posi­ti­ven Umgang mit eige­ner und frem­der Sexua­li­tät zu för­dern. Jede Gesell­schaft pro­fi­tiert von offe­ner und ehr­li­cher Kom­mu­ni­ka­ti­on und lei­det ten­den­zi­ell unter “Tabu­the­men” —  Sexarbeiter*innen sind durch ihre Tätig­keit oft beson­ders geschult dar­in The­men zu ver­mit­teln, über die lei­der noch immer viel zu oft geschwie­gen wird. Dabei kann es zum Bei­spiel um das kom­ple­xe The­ma Kon­sens, den Umgang mit Sicher­heit, den Schutz vor Geschlechts­krank­hei­ten oder schlicht die “rich­ti­ge” Kom­mu­ni­ka­ti­on von sexu­el­len Wün­schen gehen.  Auch denk­bar ist für uns der Ein­satz von Sexarbeiter*innen als Vor­tra­gen­de an Schu­len, bezie­hungs­wei­se vor Jugend­li­chen — um zum Bei­spiel Auf­klä­rung über die Lover­boy-Masche zu leis­ten oder den Unter­schied zwi­schen Rea­li­tät und Por­no­gra­fie zu bespre­chen. Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu der The­ma­tik ver­mit­teln wir Ihnen ger­ne den Kon­takt zu einer Kollegin/einem Kol­le­gen die/der auch in dem Bereich Coa­ching tätig ist. Pres­se­kon­takt: Lil­li Erd­beer­mund