
Inhalt:
Beide Regierungs-Parteien führen heftige Diskussion um Sexarbeit in ihren Reihen. In der SPD gibt es den Flügel um Frau Breymaier, der ein Sexkaufverbot fordert und in der CDU blasen Frau Winkelmeier-Becker, Herr Heinrich und noch weitere in das selber Horn. In beiden Parteien gibt es aber auch die Seite, die für legales Arbeiten in der Sexarbeit eintreten und sich nun durchgesetzt haben.
Fast parallel haben CDU und SPD Positionspapiere zu dem Thema rausgebracht, wovon das der SPD nicht öffentlich ist. In dieser Veranstaltung stellt unsere politische Sprecherin Johanna Weber die wichtigsten Punkte aus beiden Papieren gegenüber und erklärt was dahinter steckt. Denn: Beide Parteien positionieren sich gegen das Sexkaufverbot, aber es gibt einige andere Punkte, die unserer Branche nicht dienlich sind.
Über die Frage, wo es hin gehen kann und wie sich der BesD einbringen kann, wollen wir im Anschluss debattieren.
Hier der Kommentar von Johanna Weber zum CDU-Papier -> https://www.berufsverband-sexarbeit.de/index.php/2021/02/17/kommentar-zum-positionspapier-der-cdu-prostituierte-schuetzen-zwangsprostitution-bekaempfen-ausstiegsangebote-staerken/
Workshopleitung:
Johanna Weber ist Sexarbeiterin und politische Sprecherin des BesD e.V.
Ihr Arbeitsansatz ist realpolitisch und sie stimmt sich dazu alle 14 Tage in Onlinetreffen mit der BesD-Politik-Gruppe ab.
Johanna hat langjährigen Kontakt zu Bundestagsabgeordneten, die für das Thema Sexarbeit zuständig sind — sie bemüht sich um sachlichen Umgang und steuert emotionalen Betrachtungen entgegen.




