Berufsverband-Sexarbeit.de

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Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

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Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

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Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

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Aktionswoche 2026

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2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

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Öffnet die Bordelle! Sexarbeiter*innen demonstrieren am 11. Juli in St.Pauli

Öffnet die Bordelle! Sexarbeiter*innen demonstrieren am 11. Juli in St.Pauli

Öffnet die Bordelle! Sexarbeiter*innen demonstrieren am 11. Juli in St.Pauli

Datum: 11.07. Demostart: 22:00 Uhr Adresse: Herbertstraße|Eingang Davidstraße, St. Pauli, Hamburg

Wäh­rend nach dem Coro­na-Lock­down das Leben in ande­ren Bran­chen lang­sam zur Nor­ma­li­tät zurück­fin­det, ist im berühm­tes­ten Rot­licht­vier­tel Deutsch­lands wei­ter “tote Hose” – die Arbeits­plät­ze von Sexarbeiter*innen sind nach wie vor geschlos­sen. Das wol­len die dort täti­gen Sexarbeiter*innen und Bordellbetreiber*innen ändern: Unter­stützt von ange­reis­ten Kolleg*innen und Unterstützer*innen aus ganz Deutsch­land, demons­trie­ren sie am 11.07. um 22:00 Uhr in der bekann­ten Her­bert­stra­ße gegen das Arbeits­ver­bot und für eine Öff­nung der Bor­del­le.

Masseure dürfen weiterarbeiten — Sexworker seit 4 Monaten ohne Arbeitsplätze

Sexarbeiter*innen sind nicht die ein­zi­gen die sich fra­gen: ist eine wei­te­re Schlie­ßung der Bor­del­le im Ver­gleich zu den ande­ren Bran­chen und den sin­ken­den Infek­ti­ons­zah­len noch ver­hält­nis­mä­ßig? Men­schen in der Sex­ar­beit füh­len sich von der Poli­tik ver­ges­sen – wäh­rend Geschäf­te, Hotels, Restau­rants, Imbis­se, Kinos, Thea­ter und Muse­en, sowie kör­per­na­he Dienst­leis­tun­gen wie Fri­sö­re, Kos­me­tik, Tat­too-Stu­di­os und Mas­sa­ge-Salons wie­der geöff­net wur­den, wird die Öff­nung der Pro­sti­tu­ti­ons­be­trie­be in Deutsch­land aus unkla­ren Moti­ven in die Län­ge gezo­gen. Deutsch­land bezieht hier eine umso unver­ständ­li­che­re Posi­ti­on, wenn man sich inter­na­tio­nal und in den Nach­bar­län­dern umsieht: Unter ande­rem in Bel­gi­en, Schweiz, Hol­land, Öster­reich und Tsche­chi­en wur­de das Pro­sti­tu­ti­ons­ge­wer­be wie­der voll­stän­dig im Rah­men der Coro­na-Locke­run­gen erlaubt.

Eine ganze Branche fühlt sich von der Politik im Stich gelassen

Irri­tie­ren­der­wei­se wird gera­de Sexarbeiter*innen, die beson­ders mit Hygie­ne-und Schutz­maß­nah­men ver­traut sind, hier­zu­lan­de schein­bar kein ver­ant­wor­tungs­vol­ler Umgang mit Coro­na-Schutz­maß­nah­men zuge­traut. Dabei ist das Ach­ten auf die eige­ne Gesund­heit und die Gesund­heit der Kund*innen bei einer kör­per­na­hen Dienst­leis­tung wie Sex­ar­beit – unab­hän­gig vom Coro­na-Virus! — maß­geb­lich für die Ver­mei­dung von Geschlechts­krank­hei­ten, der Bewah­rung der eige­nen Arbeits­fä­hig­keit und dem guten Ruf als Dienstleister*in.

Touristen-Magnet St. Pauli weiter im Corona-Lockdown

Bis vor kur­zem zog St. Pau­li Tourist*innen aus aller Welt an und berei­cher­te die Stadt Ham­burg dadurch mit gewal­ti­gen Steu­er­ein­nah­men. Nun wis­sen die Men­schen, die St. Pau­li zu dem gemacht haben, was es ist, bereits seit 4 Mona­ten nicht mehr, wie sie ihren Lebens­un­ter­halt bezah­len sol­len – sie wol­len sich end­lich Gehör ver­schaf­fen. Kon­takt und Nach­fra­gen: • Johan­na Weber, poli­ti­sche Spre­che­rin | 0151 – 1751 9771 • Lil­li Erd­beer­mund, Pres­se­bü­ro | oder Pres­se­an­fra­ge über Web­site