Berufsverband-Sexarbeit.de

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Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

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Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

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Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

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Aktionswoche 2026

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2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

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Protest vor dem Bundesrat am 03. Juli: Sexarbeiter*innen und Bordellbetreiber*innen fordern ein Ende des Berufsverbots

Protest vor dem Bundesrat am 03. Juli: Sexarbeiter*innen und Bordellbetreiber*innen fordern ein Ende des Berufsverbots

Protest vor dem Bundesrat am 03. Juli: Sexarbeiter*innen und Bordellbetreiber*innen fordern ein Ende des Berufsverbots

Ter­min: 3.Juli – 8:30 Uhr — Bun­des­rat, Leip­zi­ger Stra­ße 3–4, 10117 Ber­lin — ACHTUNG geän­der­te Uhr­zeit
Am 03.07. ist der letz­te Sit­zungs­tag des Bun­des­ra­tes vor der Som­mer­pau­se. Die Sex­ar­beits­bran­che steht immer noch unter Arbeits­ver­bot und braucht eine Per­spek­ti­ve. Des­halb pro­tes­tiert der Berufs­ver­band für Sexarbeiter*innen (BesD e.V.) gemein­sam mit dem Bun­des­ver­bands für Betreiber*innen (BSD e.V.) vor dem Deut­schen Bun­des­rat. In Deutsch­land pro­fi­tie­ren bereits nahe­zu alle Bran­chen von Coro­na-Locke­run­gen. Unter ande­rem durf­ten Fri­seur­lä­den, Mas­sa­ge­sa­lons, Kos­me­tik­stu­di­os, Tan­tra­in­sti­tu­te, Fit­ness­stu­di­os, Tat­too­lä­den, Sau­nen, Gast­stät­ten und Hotels wie­der öff­nen und je nach Bun­des­land sind Ver­an­stal­tun­gen mit mehr als 50÷100÷300 Per­so­nen wie­der erlaubt. Unge­ach­tet des­sen, dau­ert die Schlie­ßung der Pro­sti­tu­ti­ons­stät­ten deutsch­land­weit wei­ter an. Die­ser fort­wäh­ren­de Lock-Down erscheint ange­sichts der Ent­wick­lun­gen in ande­ren Bran­chen unver­ständ­lich:
  • Sex­ar­beit fin­det in der Regel in einem 1:1 Kon­takt zwi­schen Sexarbeiter*innen und Kund*innen statt. Sowohl der BesD e.V. als auch der BSD e.V. haben in Zusam­men­ar­beit mit Gesund­heits­äm­tern Hygie­ne­kon­zep­te für die Sex­ar­beit inner­halb (z.B. Apart­ment­haus, Bor­dell, Lauf­haus) und außer­halb (z.B. Escort, Stra­ßen­strich) von Pro­sti­tu­ti­ons­stät­ten erar­bei­tet.
  • Es ist nicht nach­voll­zieh­bar, dass Coro­na-Schutz­maß­nah­men zwar in einem Mas­sa­ge­sa­lon, aber nicht in einem Bor­dell umsetz­bar sein sol­len. Pro­sti­tu­ti­ons­stät­ten unter­lie­gen beson­ders rigi­den Auf­la­gen und sind ver­pflich­tet, den bei ihnen täti­gen Sexarbeiter*innen ein geschütz­tes, hygie­ni­sches Arbeits­um­feld zu bie­ten.
Wäh­rend Nach­bar­län­der wie die Schweiz, Bel­gi­en, Öster­reich, Tsche­chi­en und die Nie­der­lan­de Sex­ar­beit bereits ins­ge­samt wie­der erlaubt haben, bie­tet die hie­si­ge Poli­tik kei­ne Per­spek­ti­ven für die Wie­der­eröff­nung von Pro­sti­tu­ti­ons­stät­ten und beraubt damit den Groß­teil der Sex­ar­bei­ten­den ihrer Arbeits­plät­ze. Ent­ge­gen der Behaup­tun­gen von Prostitutionsgegner*innen ist die Coro­na-Kri­se kei­ne „Chan­ce“ für die Ein­füh­rung eines Sexkauf­ver­bots und damit die Ille­ga­li­sie­rung einer gesam­ten Bran­che. Son­dern viel­mehr eine Gele­gen­heit die Gemein­sam­kei­ten von Sex­ar­beit mit ande­ren Bran­chen zu erken­nen und stig­ma­ti­sie­ren­de und inef­fek­ti­ve Son­der­ge­set­ze wie das Pro­sti­tu­ier­ten­Schutz­Ge­setz abzu­schaf­fen. Kon­takt und Nach­fra­gen: Johan­na Weber, poli­ti­sche Spre­che­rin | | 0151 – 1751 9771 Lil­li Erd­beer­mund, Pres­se­bü­ro | oder → Pres­se­an­fra­ge über Web­site