Berufsverband-Sexarbeit.de

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Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

2. Juni: Hurentag

Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

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Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

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Aktionswoche 2026

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2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

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#RotlichtAN am Hurentag: Aktion für die legale Anerkennung von Sexarbeit und gegen ein Sexkaufverbot!

#RotlichtAN am Hurentag: Aktion für die legale Anerkennung von Sexarbeit und gegen ein Sexkaufverbot!

#RotlichtAN am Hurentag: Aktion für die legale Anerkennung von Sexarbeit und gegen ein Sexkaufverbot!
Zum Inter­na­tio­na­len Huren­tag star­ten der Berufs­ver­band und Bufas am 2. Juni die Akti­on #Rot­licht­AN — mit Tref­fen vor Ort, einer öffent­li­chen Online-Gesprächs­run­de und auf Social Media. 

Jähr­lich wird am 2.Juni dem Pro­test jener Pro­sti­tu­ier­ten gedacht, die 1975 in Lyon eine Kir­che besetz­ten, um auf ihre schlech­ten Lebens-und Arbeits­be­din­gun­gen hin­zu­wei­sen. Doch noch heu­te lei­den die in den viel­fäl­ti­gen Berei­chen der Sex­ar­beit täti­gen Men­schen unter Straf­maß­nah­men des Staa­tes, kri­mi­na­li­sie­ren­der Gesetz­ge­bung (z.B. Sexkauf­ver­bot, Schwe­di­sches Modell) und gesell­schaft­li­cher Aus­gren­zung.

Hurentag 2020: Wir machen das #RotlichtAN!

Unter dem Hash­tag #Rot­licht­AN ver­eint der Berufs­ver­band für ero­ti­sche und sexu­el­le Dienst­leis­tun­gen (BesD e.V.) gemein­sam mit dem Bünd­nis der Fach­be­ra­tungs­stel­len für Sex­ar­bei­te­rin­nen und Sex­ar­bei­ter (Bufas e.V.) und wei­te­ren Koope­ra­ti­ons­part­nern, Aktio­nen zum dies­jäh­ri­gen Huren­tag.

Am 2. Juni fin­den bun­des­weit Events vor Ort statt, die unter der Beach­tung der der­zei­tig nöti­gen Vor­sichts­maß­nah­men statt­fin­den und zu denen Sexarbeiter*innen,  Unterstützer*innen, inter­es­sier­te Men­schen sowie Vertreter*innen der Pres­se herz­lich will­kom­men sind. So orga­ni­sie­ren Bera­tungs­stel­len, Betrie­be und Künstler*innen unter ande­rem in Ber­lin, Ham­burg, Düs­sel­dorf, Bie­le­feld und Nürn­berg Betriebs­be­sich­ti­gun­gen, Kunst­aus­stel­lun­gen oder Mahn­wa­chen. Auf der –> #Rot­licht­AN-Sei­te des BesD fin­det sich eine Über­sicht aller regio­na­len Ver­an­stal­tun­gen.

Online-Fragerunde zum diesjährigen Hurentag

Auch online ist eini­ges los: Der BesD ver­an­stal­tet ab 18:30 Uhr mit –> “Ask a Sex­wor­ker” eine frei zugäng­li­che Gesprächs­run­de auf Zoom, in der meh­re­re Sexarbeiter*innen Fra­gen beant­wor­ten und einen Ein­blick in ihre Arbeits- und Lebens­welt geben. Wer mit in der Sex­ar­beit täti­gen Men­schen spre­chen und mehr über Sex­ar­beit erfah­ren will, hat hier die Gele­gen­heit dazu. Der Teil­nah­me-Link wird am Ver­an­stal­tungs­tag auf der Web­site des BesD ver­öf­fent­licht.

Social-Media-Aktion mit Hashtag #RotlichtAN

Nicht nur Sex­ar­bei­ten­de sind ein­ge­la­den, Flag­ge zu zei­gen: Jeder der ein Zei­chen “Für lega­les Arbei­ten – gegen Sexkauf­ver­bot” set­zen will, kann sich an der Social-Media-Akti­on #Rot­licht­AN betei­li­gen und den Hash­tag pos­ten, auf das eige­ne Pro­fil­bild set­zen und/oder –> uns schi­cken und auf der BesD-Web­site ver­öf­fent­li­chen. 

Der dies­jäh­ri­ge Huren­tag fin­det im Zei­chen der Coro­na-Kri­se statt. Seit März die­sen Jah­res sind Men­schen, die in Deutsch­land der Sex­ar­beit nach­ge­hen, von einem Arbeits­ver­bot im Rah­men der Coro­na-Maß­nah­men betrof­fen. Wäh­rend Nach­bar­län­der die Sex­ar­beit bereits wie­der zulas­sen — die Schweiz ab 6. Juni, Öster­reich ab 1. Juli —  und Arbeit­neh­mer und Selbst­stän­di­ge in ande­ren kör­per­na­hen Bran­chen in Deutsch­land sich über ers­te Locke­run­gen freu­en, heißt es für Sex­ar­bei­ten­de hier noch: War­ten.

Corona: Forderung nach Gleichbehandlung von Sexarbeit

Unse­re Arbeits­plät­ze blei­ben nach wie vor geschlos­sen und auch Selbst­stän­di­gen ist die Wie­der­auf­nah­me der Arbeit noch nicht erlaubt. Vie­le Sex­ar­bei­ten­de sind von Armut bedroht und hof­fen seit mitt­ler­wei­le zwei Mona­ten auf ech­te  Hil­fen und Unter­stüt­zung sei­tens des Staa­tes. Der Berufs­ver­band für ero­ti­sche und sexu­el­le Dienst­leis­tun­gen hat bereits ein  –> Hygie­ne-Kon­zept für die Locke­rung der Coro­na-Maß­nah­men vor­ge­legt und for­dert eine Gleich­be­hand­lung von Sex­ar­beit mit ande­ren Bran­chen — wäh­rend und nach der Coro­na-Kri­se.