Berufsverband-Sexarbeit.de

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Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

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Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

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Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

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Aktionswoche 2026

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2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

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Shutdown für Freizeitaktivitäten ab 2.11. — gemeinsam schließen, muss auch gemeinsam wieder öffnen heißen

Shutdown für Freizeitaktivitäten ab 2.11. — gemeinsam schließen, muss auch gemeinsam wieder öffnen heißen

Shutdown für Freizeitaktivitäten ab 2.11. — gemeinsam schließen, muss auch gemeinsam wieder öffnen heißen
Der Beschluss der Bun­des­re­gie­rung für einen neu­en Lock­down ist gefal­len. Das Zau­ber­wort lau­tet nun nicht mehr Sys­tem­re­le­vanz, son­dern dies­mal heißt es “Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten ein­schrän­ken”. Für Pro­sti­tu­ti­ons­stät­ten gilt dies genau­so wie für Kinos, Restau­rants, Sport­ver­ei­ne usw. Ab dem 2.11. wer­den nun alle Frei­zeit­ein­rich­tun­gen geschlos­sen für vier Wochen. Die Beto­nung liegt hier auf ALLE. Wir befürch­ten jedoch, dass es bei den Wie­der­eröff­nun­gen die­ses ALLE nicht mehr geben wird und die Sex­ar­beits­bran­che wie beim letz­ten Mal aus­ge­nom­men wird. Wir muss­ten uns nach dem ers­ten Lock­down in jedem Bun­des­land durch die Instan­zen kla­gen, um das Geschäft wie­der auf­neh­men zu dür­fen. Erst die Gerich­te sorg­ten für Sach­lich­keit und Gleich­be­hand­lung. Unse­re Bran­che steht grund­sätz­lich unter Gene­ral­ver­dacht, doch ent­ge­gen der Annah­men funk­tio­nie­ren die Coro­na-Maß­nah­men bei uns gut. Mund­schutz, Unter­arm­län­ge zwi­schen den Köp­fen und auch die Kon­takt­da­ten sind durch­setz­bar — sogar bes­ser als wir sel­ber erwar­tet haben. Für den Stra­ßen­strich wur­de zum Bei­spiel in Köln ein Hygie­ne­kon­zept ent­wi­ckelt: Die Sex­ar­bei­ten­den schrei­ben Auto­kenn­zei­chen, Uhr­zeit und ihren Namen auf und wer­fen die­sen Zet­tel in einen Brief­kas­ten der dor­ti­gen Bera­tungs­stel­le. Unse­re Bran­che hat ihren Bei­trag geleis­tet, und so möch­ten wir auch behan­delt wer­den, wenn es um die Auf­lö­sung der Schlie­ßun­gen geht. Ein wei­te­res Pro­blem unse­rer Bran­che ist, dass wir über einen sehr hohen Anteil an Men­schen ver­fü­gen, die durch alle Maschen der sozia­len Net­ze durch­fal­len. Die­se leben oft von der Hand in den Mund und waren schon beim letz­ten Shut­down gezwun­gen ille­gal wei­ter zu arbei­ten. Der Berufs­ver­band hat­te hier sehr schnell reagiert und einen Not­hil­fe­fonds ein­ge­rich­tet. In Zusam­men­ar­beit mit Bera­tungs­stel­len wur­den fast 150.000 Euro aus­ge­schüt­tet um die schlimms­te Not zu lin­dern. Der Topf ist leer, und es ist eigent­lich eine Schan­de, dass hier unser Ver­band ein­grei­fen muss, was eigent­lich Auf­ga­be des Staa­tes sein soll­te. Genau die­se Bedürf­ti­gen trifft das erneu­te Arbeits­ver­bot extrem hart. Unser Not­hil­fe-Fond kann HIER unter­stützt wer­den. Eine Regie­rung, die gegen sämt­li­che Exper­ten­mei­nun­gen soge­nann­te Pro­sti­tu­ier­ten­Schutz­Ge­set­ze ver­ab­schie­det, lässt die zu Schüt­zen­den in Kri­sen allei­ne. Kom­men­tar von  Johan­na Weber (poli­ti­sche Spre­che­rin des BesD)
Nach­fra­gen Poli­tik: Johan­na Weber  –> | +49 (0)151 — 1751 9771 Pres­se: And­re Nol­te –> | +49 (0) 30 61 65 27 57